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Vorsorgen in der Nachsorge: Ein Schlaganfall trifft immer auch die Seele

23.03.201812:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Vorsorgen in der Nachsorge: Ein Schlaganfall trifft immer auch die Seele

(openPR) Etwa 270 000 Menschen trifft es in Deutschland jedes Jahr. Fast 15% von ihnen sind noch unter 50 Jahren. Dennoch ist das Thema Schlaganfall in unserem Alltag nicht sehr präsent. Zwar ist uns über die körperlichen Schäden, die ein Schlaganfall mit sich bringt viel bekannt, doch über die weitreichenden seelischen Folgen und die enorme psychische Belastung der Angehörigen wird nur selten gesprochen. Ein Schlaganfall ist jedoch weit mehr als ein neurologischer Schaden. Meike Hörnke musste das am eigenen Leib erfahren. Trotz ihrer guten körperlichen und sportlichen Verfassung erlitt die damals 40-jährige Geschäftsfrau unverhofft einen Schlaganfall, der ihr ganzes Leben aus der Bahn gleiten ließ. Zwar gelang ihr innerhalb eines Jahres eine vollständige körperliche Genesung, doch zurück im Alltag war nichts mehr wie zuvor. Schon nach kurzer Zeit litt Meike Hörnke an keinen sichtbaren körperlichen Einschränkungen mehr, die Krankheit wurde von ihrer Umwelt daher schnell verdrängt. Die Mutter eines Sohnes fühlte sich überfordert und unverstanden. Die ständige Angst vor einem weiteren Schlaganfall entwickelte sich zu regelrechten Panikattacken und einer sogenannten Post Stroke Depression. Erst Jahre später schaffte sie es, mit fachlicher Unterstützung, die Krankheit endgültig zu besiegen. Heute ist die ehemalige Geschäftsfrau eine der ersten offiziellen Schlaganfall-Helfer/innen in Bayern. Als Heilpraktikerin für Psycho- und Traumatherapie hat es sich Meike Hörnke zur Aufgabe gemacht, anderen Schlaganfallbetroffenen und deren Angehörigen zur Seite zu stehen und sie in der schwierigsten Phase ihres Lebens zu begleiten. „Mich hat damals keiner auf den Alltag vorbereitet. Die Herausforderungen, denen man sich auch nach der körperlichen Genesung gegen- über sieht, sind überwältigend. Gleichzeitig schämen sich viele Betroffene für diese Gefühle und die Inanspruchnahmevon psychischer Unterstützung ist für einige ein harter Schritt“, so Hörnke. Die Expertin weiß um diese Probleme. Als ehemalige Schlaganfallpatientin ist es ihr wichtig, den Betroffenen neue Wege aufzuzeigen, mit ihren Ängsten umzugehen, um wieder ein unbeschwertes Leben führen zu können. Deshalb bietet die heute 49-jährige neben praktischen Hilfestellungen im Alltag, therapeutische Unterstützung und Coachings, zur Wiedereingliederung und Orientierung für Betroffene, Angehörige und Firmen. „Ein Schlaganfall stellt nicht nur das eigene Leben auf den Kopf, sondern wirkt sich auf das gesamte soziale Umfeld aus. Familie, Freunde und Arbeitgeber sind mit der Situation häu- fig überfordert und müssen sich erst einmal mit der Krankheit auseinandersetzen“, erklärt Meike Hörnke. Ein Schlaganfall ist eben mehr als ein Hirninfarkt. Doch selbst in Rehabilitationskliniken liegt der Fokus häufig nur auf der körperlichen Genesung. Das möchte Meike Hörnke ändern, weshalb sie die Einrichtungen besucht und in einem eigens entwickelten Vortrag auf die Gefahren im Alltag und den richtigen Umgang mit ihnen hinweist. Die psychischen Herausforderungen, die ein Schlaganfall mit sich bringt, werden oft unterschätzt und nur wenig the- matisiert. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Meike Hörnke. Sie setzt mit ihrem Engagement ein wichtiges Zeichen.

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