(openPR) Ulm, den 16.1.2013: Der Schlaganfall ist bereits heute die häufigste neurologische Erkrankung und die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung. Immer mehr Menschen erreichen ein immer höheres Lebensalter und somit wird seine Bedeutung in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Es wurden aber auch sehr gute Fortschritte in der Akutbehandlung des Schlaganfalles erzielt, insbesondere hat die Behandlung auf spezialisierten Schlaganfallstationen zu einem deutlichen Rückgang der frühen Sterblichkeit geführt. Das bedeutet aber auch, dass mehr Menschen einen Schlaganfall überleben und dadurch die vorbeugenden Maßnahmen nach einem Schlaganfall zur Vermeidung eines erneuten Schlaganfalles immer wichtiger werden. Das 1. Ulmer Schlaganfallsymposium der Universitätsklinik für Neurologie in den RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm griff genau diese drei Schwerpunkte auf: Risikoerforschung und aktuelle Versorgungssituation, Akuttherapie heute und in Zukunft und aktuelle Entwicklungen in der Vorsorge. Geladen waren in der Klinik tätige Ärzte, niedergelassene Ärzte, Notfall- und Rettungsmediziner sowie Ärzte, die in der Nachsorge und Rehabilitation tätig sind. Führende deutsche Schlaganfallexperten, so zum Beispiel Prof. Dr. Matthias Endres von der Charité Berlin, stellten aktuellste Therapiekonzepte und Entwicklungen vor und diskutierten mit den anwesenden Kolleginnen und Kollegen die Umsetzung in die Praxis. Im Anschluss wurde die Stroke Unit des RKU, eine der modernsten in Deutschland, besichtigt sowie das Ulmer Schlaganfallkonzept vorgestellt.











