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Abitur geschafft - doch was nun?

14.03.201812:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Abitur geschafft - doch was nun?
Angehende Ausbau Manager in der Praxiswerkstatt.
Angehende Ausbau Manager in der Praxiswerkstatt.

(openPR) In diesen Wochen sitzen viele Gymnasiasten wie jedes Jahr in den Abiturprüfungen. Viele Abiturienten entscheiden sich dann für ein Studium in einem der zahlreichen Studiengänge, weil es einfach immer noch als die logische Folge nach dem Erwerb der Hochschulreife gilt. Doch erst in der Praxis zeigt sich, dass der vermeintliche Traumberuf vielleicht doch nicht der Richtige ist. Die Konsequenz ist dann oft nach einem Semester der Abbruch des begonnen Studiums.



Fast ein Drittel Studienabbrecher
Eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem Jahr 2016 belegt eindrücklich, dass von über 500.000 Studenten, die ein Studium beginnen, rund ein Drittel die Hochschule frühzeitig wieder ohne Abschluss verlassen. Beweggründe sind dabei überwiegend immer wieder der hohe Leistungsdruck, finanzielle Engpässe oder auch mangelnde Motivation und unzureichende bis mangelnde Praxisnähe. In manchen mathematisch geprägten Studiengängen brechen sogar weit über 50 Prozent den begonnenen Studiengang ab.

31 Prozent der Studienabbrecher entscheiden sich für die Ausbildung
Diese Studienabbrecher stehen also wieder vor genau der gleichen Frage, wie nach ihrem Schulabschluss. Was tut man nun für seine berufliche Zukunft? Gemäß dem DZHW beginnen gerade einmal 31 Prozent der Studienaussteiger eine duale Ausbildung. Wer sich jedoch bewusst dafür entscheidet, der spart sogar ein Jahr Ausbildungszeit. Bei einer Ausbildung im Handwerk beispielsweise kann man nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss sogar noch den Meisterbrief erwerben, der sowohl im deutschen als auch im europäischen Qualifikationsrahmen einem ursprünglich angestrebten Bachelorstudium mit der Stufe 6 gleichgestellt ist.

Das deutsche Baugewerbe bietet viele unterschiedliche Berufe
Es lohnt sich für Schulabgänger mit Hochschulreife und für Studienabbrecher also durchaus, über eine Ausbildung, etwa im Baugewerbe nachzudenken. Nicht nur, dass man von Beginn an viel Praxiserfahrung sammelt, am Bau gibt es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Berufen, in denen man sich selbst verwirklichen kann. So können die jungen Leute in traditionellen Bauunternehmen ihren Aufstieg auf der Karriereleiter selbst gestalten. Abiturienten und Studienabbrechern mit praktischer Veranlagung und Freude an Gestaltung bietet sich beispielsweise im Stuckateurhandwerk bei Betrieben in ganz Deutschland durch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Managerin / Ausbau Manager ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten. Sie können in diesem Ausbildungsmodell in etwas mehr als 3,5 Jahren die Abschlüsse Stuckateurgeselle, Stuckateurmeister, Gebäudeenergieberater und Ausbaumanager erwerben.

Zusätzlich lernen sie im Blockunterricht Managementthemen kennen, die sie auf Führungsaufgaben im Handwerk vorbereiten, wie etwa Strategie, Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb. Diese Verbindung aus praktischer Ausbildung und unternehmerischem sowie betriebswirtschaftlichem Lehrprogramm bietet jungen Nachwuchskräften eine attraktive, berufliche Perspektive im Handwerk.

Zusätzlich gibt es von Anfang an eine attraktive Vergütung, die im ersten Jahr bereits bei 785 Euro monatlich beginnt und auf über 1400 Euro ab dem dritten Ausbildungsjahr steigt.

Interessierte Abiturienten oder Studienabbrecher finden vertiefende Informationen zum Praxisstudienmodell sowie Betriebe, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten, auf www.ausbau-manager.de. Aktuell wurde vom Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade auch ein neuer Film über das Ausbildungsmodell Ausbau Manager veröffentlicht.

Video:
Künftige Ausbaumanagerinnen sind begeistert von Ihrer

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