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„Let’s teach kids to code“

13.03.201815:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das Lernsystem Raspbotics fasziniert schon Kinder und führt sie spielerisch dahin, erste Programme erfolgreich selbst zu schreiben.

Der österreichische Pädagoge Claus Zöchling hat dem übermäßigen Spielekonsum durch PC, Gameboy, Playstation und Co. das von ihm entwickelte Raspbotics-System entgegengesetzt. Das aus mehreren Modulen bestehende Lern- und Unterrichtstool ist in den vergangenen Monaten zur Marktreife entwickelt worden und geht jetzt richtig an den Start. Erste Testreihen in unterschiedlichen Klassen bestätigen bereits, dass mit Raspbotics endlich eine Programmieroberfläche entwickelt wurde, die Kinder begeistert, Lehrer überzeugt und mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis aufwartet.



Das Schreiben eines Programms ist eine faszinierende Entdeckung, die im Umgang mit dem PC ganz neue Perspektiven aufzeigt. Und Programmieren lernen mit Raspbotics macht darüber hinaus auch eine Menge Spaß. Durch intuitives Bedienen von grafischen Programmblöcken können selbst Programmieranfänger eine Verbindung zur physischen Außenwelt herstellen. Somit steht der Umsetzung kreativer Ideen nichts mehr im Wege.

„Everybody in this country should learn how to program a computer because it teaches you how to think.” Steve Jobs, einer der Mitbegründer von Apple, meinte, dass jeder lernen sollte, einen Computer zu Programmieren – denn das lehrt einem das Denken.

Genau diesen Ansatz verfolgt Raspbotics. Spielerisch und intuitiv können Kinder und Jugendliche mit Hilfe von Controllern, Sensoren und unterschiedlicher elektronischer Peripherie in die Welt der Technik eintauchen. Ganz gleich ob es um die Entwicklung von eigenen Spielen geht, um Prozessautomatisierung oder das Ansteuern von Robotern – mit Raspbotics wird der Unterricht zur spannenden Lernstunde mit zahlreichen interessanten Ansätzen, um sich Schritt für Schritt vom Anwender zum Programmierer zu entwickeln.

Raspbotics ist besonders für Einsteiger geeignet, denn Ausgangspunkt ist die kindgerechte Programmierumgebung SCRATCH, mit der alle Raspbotics-Boards programmiert werden können. Selbst Kindern und Jugendlichen ohne Vorkenntnisse eröffnet sich die Möglichkeit, erste spannende Programme zu schreiben.

Mit SCRATCH programmierbar (https://scratch.mit.edu/)

In die Programmierumgebung werden vorgegebene Anweisungsblöcke wie z.B. „falls - dann“ oder „warte eine Sekunde“ einfach hineingezogen, ohne dass man sich über die benötigte Syntax wie die richtige Klammerwahl, Groß- und Kleinschreibung usw. Gedanken machen muss. Mit Grafiken, Klängen und der Verwendung von Sensoren lassen sich dadurch innerhalb kürzester Zeit kreative Ideen am PC umsetzen. Die Software steht sowohl online als auch offline für alle Plattformen für einen Gratisdownload zur Verfügung.

Selbstverständlich können aber auch Fortgeschrittene die konventionelle Programmiersprache Python mit dem eigens dafür entwickelten Pythonboard erlernen, sodass ein Umstieg in weiterführende Schulen mit Programmierschwerpunkt bedeutend erleichtert wird.

Die unterschiedlichen Raspbotics-Boards verfügen über Taster, Joysticks, Displays und zahlreiche Sensoren. Damit können Temperatur, Licht, Bewegung sowie Neigung und Distanzen exakt gemessen werden. Schon ist der Abstandswarner, der beim Einparken so wunderbare Dienste leistet, programmiert. Wäre dies eine Anwendung für den Physikunterricht, so lassen sich für nahezu alle Unterrichtsfächer alltagsnahe und kreative Projekte kinderleicht umsetzen.

Oder sollten wir besser sagen lehrerleicht? Denn für alle Boards stehen Aufgaben und Lösungswege als Videotutorial auf www.raspbotics.at zur Verfügung. Diese Tutorials sind nach Schwierigkeitsgrad gruppiert, sodass für alle Schulstufen Aufgaben und Lösungen vorhanden sind. Somit wird auch Lehrern, deren Schüler in Sachen Anwendung längst enteilt sind, eine Hilfestellung zu ersten Programmiererfahrungen geboten. Raspbotics-Workshops ermöglichen Pädagogen, erste Eindrücke zu sammeln und gegebenenfalls Unsicherheiten zu beseitigen.

Raspberry Pi - das Herz von Raspbotics

Das Herz von Raspbotics ist der 35 Euro teure Raspberry Pi, auf den das Raspbotics Basisboard einfach aufgesteckt wird. Die Hardware ist kindersicher, Kurzschlüsse und falsches Anstecken sind nicht möglich. Insbesondere Schulen ohne Computersaal profitieren vom preisgünstigen Einstieg in die Welt der Computer. Da sich das Betriebssystem und die zusätzlichen Programme auf einer SD-Karte befinden, lässt sich ein Klonen der Software für eine Klasse mit einfachem Kopieren der SD-Karte bewerkstelligen. Die Software für den Raspberry Pi steht gratis zum Download bereit.

Schon Achtjährige können mühelos „scratchen“

Dabei steht fest, dass Coding schon im Volksschulalter erlernt werden kann und sollte. Es ist für den Nachwuchs ähnlich zu erlernen wie Lesen, Rechnen und Schreiben. Das Erkennen und Formulieren eines Gesamtproblems, dessen Zerlegen in Teilaufgaben sowie die zielorientierte Recherche sind Fähigkeiten, die während der Ausbildung und im Berufsleben immer wieder gefordert werden. Das Testen von Lösungswegen, die durchaus auch mal als Sackgasse enden, erhöht die Frustrationsgrenze, das heißt bei Fehlschlägen werden Wege raus aus der Sackgasse gesucht.

Das wird bei dem Codingsystem Raspbotics mit großer Wahrscheinlichkeit nicht passieren. Denn mittlerweile geht die dritte Generation an den Start, die Weiterentwicklung bringt noch mehr Vorteile. Bei Raspbotics handelt es sich um Lernboards, die durch die Umsetzung kreativer Ideen eine Vielzahl an Aufgabenstellungen zulassen. Die Anwendungsbereiche der Boards sind in Kategorien eingeteilt, sodass alle Vorlieben bzw. jeder Bedarf abgedeckt werden:

Lernboards für eine Vielzahl an Aufgabenstellungen

Mit dem Controllerboard lassen sich durch die verbauten Taster, Joysticks und einer Vielzahl an Sensoren interaktive Steuerungen vornehmen, was sich ideal für die Spieleentwicklung anbietet. Retro-Klassiker wie Flappy Bird, Moorhuhn-Jagd oder Super Mario werden wieder zum Leben erweckt und holen zumindest den Lehrer zurück in die gute alte Zeit.

Weiters bietet das Raspbotics-System auch handwerkliche Herausforderungen. Beim Pipeboard müssen SchülerInnen eine LED-Röhre aus Leuchtdioden löten und gewinnen dadurch Geschicklichkeit mit dem Lötkolben. Selbstverständlich kann auch diese Ledpipe, wie alle anderen Boards, programmiert werden. Über Taster, Joystick und Sensoren können individuelle Muster ausgegeben werden.

Für das Aufsatteln von Scratch (für Schüler ab acht Jahren) zu C bzw. Python für fortgeschrittene Anwender ab ca.13 Jahren muss kein neues System angeschafft werden. Die Umstellung fällt sehr leicht, da die erlernte Programmierdenkweise schon geläufig ist und nur noch die Syntax der neuen Programmiersprache gelernt werden muss, ähnlich wie das Vokabellernen einer Fremdsprache. „Allein die Tatsache, dass der Nachwuchs sich mit Begeisterung ans Programmieren gibt und dafür auf Zeit vor dem Fernsehschirm verzichtet, bestätigt, dass wir mit Raspbotics genau den richtigen Mix aus Spiel und geistiger Herausforderung gefunden haben“, ist Claus Zöchling überzeugt.

In die Entwicklung der Raspbotics-Boards hat er eine Menge Geld und noch viel mehr Idealismus investiert. Rund um Raspbotics bietet er umfangreichen Support an. Zahlreiche Hilfestellungen und Einführungsbeispiele sind online gestellt, „und sollte das nicht ausreichen, stehe ich bei anfänglichen Fragen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung“, so der erfahrene Pädagoge, der auch Gruppen die Möglichkeit gibt, im Rahmen eines Workshops sein ausgefeiltes Lernsystem kennen zu lernen.

Ca. 7.620 Zeichen inkl. Leerzeichen

Kurztext:
Raspbotics, ein aus mehreren Modulen bestehendes Lern- und Unterrichtstool, führt schon Kinder im Vorschulalter auf spielerische Art und Weise an das Programmieren heran. Angefangen von Scratch über Python hin zu C öffnet sich den Kids die Welt der Computer intuitiv. Verschiedene Boards mit Schaltern, Tastern und Joysticks machen der Unterricht zur spannenden Lernstunde mit zahlreichen interessanten Ansätzen. Schritt für Schritt entwickeln sich Süler vom Anwender zum Programmierer.

Claus Zöchling: Jahrgang 1970, ist Lehrer an der Polytechnischen Schule in Wien. Dort unterrichtet er die Fächer Informatik, Elektronik und Mechatronik. Seine Motivation für Raspbotics: Ein System zu entwickeln, mit dem bereits Kinder ab dem Volksschulalter bis hin zur Oberschule arbeiten und programmieren können und gleichzeitig erste Einblicke in die Welt der Technik erlangen.

Weitere Informationen:

Raspbotics
Claus Zöchling

Kleinwiesendorf 66
3701 Großweikersdorf 66
Österreich

+436504291944

E-Mail

www.raspbotics.at



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Seit mehr als 25 Jahren unterstützt EidenArt kleine und mittlere Unternehmen in Sachen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Agenturinhaber Heribert Eiden aus Köln sieht sich dabei als Allrounder, der ebenso professionell und schnell Webseitentexte und Werbetexte liefert. EidenArt hat seinen Sitz mitten im "Vringsveedel" in der Kölner Südstadt.

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