(openPR) “Velook”, die erste kostenlose App gegen Fahrraddiebstahl, ist jetzt für iOS(https://itunes.apple.com/us/app/velook/id1342355335) und Android(https://play.google.com/store/apps/details?id=com.logicodes.velook) verfügbar. Mit wenigen Handgriffen können Betroffene einen Diebstahl melden, in sozialen Netzwerken teilen und Käufer angebotene Fahrräder überprüfen.
Als Oliver Liermann an einem Sommermorgen seine Wohnung in der Hamburger Innenstadt verlässt, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, traut er seinen Augen nicht. Eine Weile sucht er noch die Umgebung ab, doch bald muss er die Wahrheit akzeptieren: Sein Fahrrad wurde gestohlen.
Die Statistiken sind niederschmetternd. Alle 90 Sekunden wird in Deutschland ein Fahrrad gestohlen (~330.000 Stück in 2016) und nur 9% der Diebstähle werden von der Polizei aufgeklärt.*
Die Dunkelziffer ist vermutlich weit höher. Oft verlaufen die Ermittlungen der Polizei erfolglos und werden bereits nach kurzer Zeit eingestellt. Zudem schrecken viele Opfer vor einer Anzeige zurück, denn leider können sie oftmals weder einen Besitznachweis, noch konkrete Daten zur Identifizierung des Fahrrads bieten. Dabei wird das Problem immer größer - und teurer. Denn die Nachfrage nach E-Bikes und Sporträdern steigt stetig, auch bei den Dieben.
Das digitale Fahrradprofil
Aus dem Verlust erwächst eine Idee: Oliver Liermann tut sich mit seinem Kollegen Martin Stasun zusammen, der ebenfalls Opfer eines Fahrraddiebs wurde, und gemeinsam entwickeln die beiden einen Plan, Fahrraddiebstahl zu bekämpfen - mit dem Handy. Ihre App “Velook” bringt Betroffene zusammen und schützt vor Diebstahl. In wenigen Minuten ist das eigene Rad in der zentralen Datenbank registriert: mit z.B. Typ, Farbe und natürlich Fotos. Zusätzliche Informationen können vom Besitzer beliebig ergänzt werden. Die Besitzer bleiben dabei anonym, ihre persönlichen Daten unzugänglich.
Im Falle eines Diebstahls genügen wenige Klicks, um Freunde in sozialen Netzwerken und die Velook-Community zu informieren. Dabei wird die genaue Position erfasst und anderen Nutzern in einer Karte dargestellt. So können diese “gefährliche Gegenden” erkennen und alternative Abstellorte wählen. Außerdem kann jeder Käufer zuvor überprüfen, ob man ihm ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad anbietet.
“Wir können Diebstähle nicht verhindern,
aber vielen Fahrradfahrern helfen, ihr Rad besser davor zu schützen.”
Martin Stasun, Co-Founder und Designer
Schutz in der Gruppe
Nach langjähriger Entwicklung und zahlreichen Tests steht Velook nun kostenlos zum Download für iOS und Android bereit. Für die Gründer Oliver Liermann und Martin Stasun ist klar, dass ihre App umso nützlicher ist, je stärker sie in Anspruch genommen wird. “Je mehr Fahrradfahrer die App nutzen, desto aussagekräftiger werden die Daten, die allen Nutzern helfen”, erklärt Liermann. Käufer werden eher auf Hehlerware aufmerksam und Kommunen und Polizei hätten mehr Daten zur Verfügung, die bei der Eindämmung von Raddiebstahl helfen. “Und vor allem fühlt man sich weniger hilflos, wenn es einen trotzdem erwischt”, fügt Martin Stasun hinzu, “weil man eine starke Community im Rücken hat.”
* Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2016, V 1.0
Für weitere Informationen über Velook stehen Ihnen diese Kurzpräsentation(https://docs.google.com/presentation/d/11gJOFT0oai5AowWk3a8QWpbXOj7m5_x_iY8QSfERy4k/edit?usp=sharing) zur Verfügung.










