(openPR) Kaarst, 07.03.2018
And the winner is: Adrian Eichhorn Holzwerkstätten.
Der Innenausbauer aus dem hessischen Wächtersbach hat den ife-Award „Innovationspreis Losgröße 1+“, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, für die Wandbekleidung des kleinen Saals der Elbphilharmonie in Hamburg gewonnen. Den Rahmen der Award-Vergabe bildete am 27.02.2018 die Abendveranstaltung des ife Kongresses „Impulstage für Einzelfertiger“ im Porsche Werk Leipzig.
40.000 Holzpaneele aus Eichenholz hat die Adrian Eichhorn Holzwerkstätten für den kleinen Saal be- und verarbeitet. Fugenlos wurde jedes Paneel auf das nächste abgestimmt und veredelt nun wellenartig die Wände des Konzertsaals. Dafür hat der Innenausbauer riesige Datenmengen verarbeitet und die Paneele an eigens hierfür angefertigten Spezialmaschinen ausgefräst und in monatelanger Detailarbeit im Saal verbaut. Dabei gleicht kein Paneel dem anderen. Die kleinen Wellen sind aber nicht bloße Zierde, sondern verleihen dem Raum den einmaligen Klang nach der Vision des japanischen Akustik-Designers Yasuhisa Toyota.
„Das Elphie-Projekt wird den Kriterien unseres Innovationspreises mehr als gerecht“, hob ife-Geschäftsführer Michael Braetz in seiner Laudatio hervor und erläuterte: „Die Arbeit der Adrian Eichhorn Holzwerkstätte schafft eine einzigartige Verbindung von Material und Akustik. Sie beweist perfekte Handwerkskunst, demonstriert einen ebenso innovativen wie souveränen Umgang mit der Losgröße 1 und schafft auf diese Weise Werte, die weit über die Elbphilharmonie hinausstrahlen.“
Der Zweit- und Drittplatzierte
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, der durch die Preisverleihung führte, lobte die Ausschreibung des Innovationspreises Losgröße 1+ und rief alle Einzelfertiger auf, sich auf die nächste Ausschreibung zu bewerben. Anschließend vergab er die Urkunde für den Drittplatzierten, die Rheinmetall Chempro GmbH. Diese punktete bei der Jury mit der Innovation eines Batterie-Intrusionsschutzes, in Verbindung mit einem individuellen Batteriehaubenkonzept bei Fahrzeugen mit Elektromotor. Den zweiten Platz belegte die IBG Automation GmbH mit Ihrer iPROCELL. Dabei handelt es sich um eine einzelgefertigte flexible Montagezelle, die eine dezentrale Produktion von Kleinstserien ermöglicht. Insgesamt konnte sie die Jury durch eine vollständig automatisierte Endmontage des Endproduktes, ihre Flexibilität und dem geringen Platzbedarf überzeugen.













