(openPR) Prof. Meiners und Dr. Reidl bitten um rege Teilnahme an bundesweiter Online-Befragung
Warum reklamieren wir als Verbraucher? Und reklamieren ältere Verbraucher anders als Jüngere? Mit diesen Fragen beschäftigen sich aktuell die in Gelsenkirchen ansässige Agentur für Generationen-Marketing (A.GE) und die PHWT - Private Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta. Denn das Beschwerdeverhalten älterer Menschen ist bisher kaum erforscht. Darum wollen Dr. Andreas Reidl und Prof. Dr. Norbert Meiners in seiner bundesweiten Studie „Beschwerdeverhalten 60plus“ mehr darüber erfahren, wer wann und warum reklamiert oder sich beschwert.
Etwas funktioniert nicht bzw. ist kaputt. Oder die versprochene Dienstleistung wurde nicht zur vollen Zufriedenheit erbracht. Normalerweise reklamiert man die Ware oder Dienstleistung dann. Allerdings weiß man kaum etwas darüber, ob Menschen im Alter von 60 Jahren und älter reklamieren oder sich beschweren, wenn irgendwas mit der Ware oder Dienstleistung nicht stimmt. So lässt das Ausbleiben von Beschwerden nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Zufriedenheit der Kunden zu. Umgekehrt deutet ein häufiges Auftreten von Beschwerden nicht immer auf generelle Unzufriedenheit hin. Aus diesem Grund wollen Dr. Andreas Reidl und Projektleiter Prof. Dr. Norbert Meiners, deren Forschungsgebiete die Altersökonomie und das Seniorenmarketing sind, mehr über das persönliche Beschwerdeverhalten von älteren Menschen erfahren. Prof. Dr. Meiners fand heraus, dass das Beschwerdeverhalten von älteren Menschen in der Wissenschaft bisher kaum erforscht ist. Daher entwickelte er gemeinsam mit drei Forschungskollegen einen Online-Fragebogen, der Informationen zu den Beschwerdegründen, Beschwerdeorten und Beschwerdereaktionen von älteren Verbrauchern sammelt. Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erhalten, bitten die beiden Forscher alle Personen im Alter 60 Jahre und älter um aktive Mithilfe: „Die Umfrage ist ganz einfach gehalten und dauert nur wenige Minuten. Man muss gerade einmal acht Fragen beantworten, zudem sind Angaben zum Alter, zum Familienstand und zum Geschlecht zu machen. Das ist alles“, sagt der Wissenschaftler von der PHWT Vechta. Alle Angaben werden laut Prof. Meiners vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. An der Studie beteiligt ist neben der PHWT Vechta (Prof. Dr. N. Meiners, Prof. Dr. E. Reucher) und A.GE (Dr. A. Reidl) auch die britische University of West London (Prof. Dr. H. Khan). Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie werden im Sommer 2018 erwartet. Sie sollen anschließend veröffentlicht und auf einer Fachtagung anderen Wissenschaftlern vorgestellt werden.
Link zum Online-Fragebogen: https://www.surveymonkey.de/r/QN5THW2










