(openPR) Durch den aktuellen Bauboom sind Handwerker voll ausgelastet, dadurch ist es nicht immer leicht, Fristen und Termine einzuhalten. Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Leiter der Wiesbadener Kanzlei Cäsar-Preller, führt aus: „Es kommt inzwischen zu erheblichen Koordinationsproblemen. Wenn Handwerker nicht aufeinander abgestimmt sind, droht Baustellen im schlechtesten Fall ein wochenlanger Stillstand.“
Für Bauherren hat das zur Konsequenz, dass sich Termine zur Fertigstellung vom Spätherbst ins Frühjahr verschieben. Hier lauern Gefahren. Rechtsanwalt Cäsar-Preller erläutert: „Fast alle Materialien können nur bis fünf Grad plus eingesetzt werden. Estrich und Putz brauchen dazu mehrere Tage, um vollständig zu trocknen. Sinkt während dieser Zeitspanne die Temperatur unter fünf Grad, können Schäden auftreten. Knarrende Fußböden, blätternder Putz und weiche Stellen in den Wänden sind die Folge.“ Was schafft da Abhilfe? Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller: „Heizen. Das ist in einem Rohbau freilich nicht ganz einfach und obendrein kostspielig.“
Man kann ein elektrisches Heizgebläse oder eine bereits vorhandene Hausheizung anstellen, sofern es sich um keine Gasheizung handelt; denn die produziert neben Gas auch Wasser, welches Estrich und Wände durchfeuchtet und so das Trocknen verlangsamt. Des weiteren kann diese Vorgehensweise zu Schimmelbildung an der kühlen Außenhülle des Hauses führen: Mit der Wärme steigt die Feuchtigkeit nach oben und kondensiert an der Außenhülle. Rechtsanwalt Cäsar-Preller: „Alle Räume müssen gleichmäßig beheizt und durchlüftet werden. Die beträchtlichen Kosten hierfür liegen beim Bauunternehmen, daher unterbleiben diese Maßnahmen oft. Bauherren sollten die Einhaltung daher selbst kontrollieren.“












