(openPR) Im Gespräch mit Markus Brandl:
Sie haben die Firma Strahltechnik Brandl (http://www.strahltechnik-brandl.de) gegründet. Wie kam es dazu?
Angefangen hat alles mit einem defekten elektrischen Drucklufterzeuger, den ich in Kleinarbeit repariert habe. Dabei habe ich mich intensiv mit der Oberflächenmaterie beschäftigt. Ich stand vor der Aufgabe, alte Farben von Bauteilen von Hand abschleifen zu müssen und überlegte, wie dies einfacher zu erledigen wäre. Deshalb habe ich mir eine Sandstrahlmaschine gekauft. Dies haben dann meine Freunde und Bekannten erfahren und so erhielt ich meine ersten Aufträge zum Sandstrahlen. Zunächst arbeitete ich noch daheim in Bad Kötzting in unserer Garage. Diese wurde jedoch schnell zu eng. Deshalb entschlossen meine Frau Diana und ich uns 2008 zu einem ersten Anbau mit Werkstatt. Allmählich vergrößerte sich der Maschinenpark mit einer Pulverbeschichtungsanlage und weiteren Strahlanlagen. Damit konnte ich immer vielseitigere Dienstleistungen anbieten. Bald musste deshalb die Werkstatt erneut erweitert werden und ich kaufte die erste Automatikstrahlanlage. Aufgrund der guten Auftragslage wurde 2012 unser erster Mitarbeiter auf Minijob-Basis eingestellt.
Bis 2014 betrieben Sie die Firma noch im Nebenerwerb ...
Das stimmt. Erst vor knapp vier Jahren wagte ich gemeinsam mit Diana den Schritt in die Vollselbstständigkeit und gründete eine GmbH. Wir erweiterten das Dienstleistungsspektrum um Gleitlackbeschichtungen, O-Ring-Montagen und weitere Montagetätigkeiten. Natürlich wurden die Räumlichkeiten zu Hause zu klein, sodass wir im Gewerbepark in Blaibach ein Grundstück erwarben und hier nun unseren Firmensitz aufgebaut haben. Das neue, etwa 5.000 Quadratmeter große Gelände konnten wir 2016, nach nur einem Jahr Bauzeit, beziehen. Seitdem bieten wir auch Industrielackierungen an.
Neben meiner Frau Diana, die mich in meinem Betrieb voll unterstützt und mir stets zur Seite steht, hat auch meine Hausbank die Volksbank an mich geglaubt und mich bei jedem Schritt meines Betriebes kompetent begleitet. Angefangen vom ersten Anbau in der Garage bis heute.
Wer zählt zu Ihren Kunden?
Da wir sehr breit aufgestellt sind reicht unser Kundenspektrum von Privatpersonen bis hin zu Industriekunden beispielsweise aus der Medizin- und Automobilbranche.
Was planen Sie für die Zukunft?
In den vergangenen Jahren sind wir stark gewachsen. Dieses Wachstum möchten wir nachhaltig ausbauen. Deshalb sind wir auch immer auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern.
Bereits jetzt stehen in unserer Halle Maschinen, die ich selbst entwickelt und gebaut habe. Die Automatisierungstechnik im Bereich der Oberflächenbearbeitung plane ich weiter auszubauen, um für unsere Kunden effektiv und kostengünstig produzieren zu können.
Vielen Dank für das informative und interessante Gespräch!










