(openPR) Es ist nicht so, dass der Mittelstand keinen Wert darauf legt. Bei der aktuellen Wirtschaftslage ist die Situation einfach so, dass Zeit, Ressourcen und auch Wissen fehlen, um beim Marketing die Probleme in den Griff zu kriegen.
Problem 1: Die Strategie des Unternehmens leidet am Tagesgeschäft
Wichtig ist es bei der Unternehmensführung zwischen operativ und strategisch zu unterscheiden. Das ist auch der Grund, warum viele Unternehmensberater einen Unternehmer raten sich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. Der Unternehmer, der eine strategische Denkweise hat sollte sich nicht mit den operativen Problemen, die ein Geschäftsführer meistert, aufhalten. Somit sollte es in jedem mittelständischen Unternehmen einen Unternehmer und einen Geschäftsführer geben.
Die Marke des Unternehmens darf nicht vernachlässigt werden. Durch das Tagesgeschäft wird die Marke nicht bekannter gemacht, sondern durch strategisches Marketing und Themen wie Corporate Identity.
Problem 2: Marketingabteilung als unangenehmer Kostenapparat angesehen
Die Marketingabteilung wird meist als unangenehmer Kostenapparat gesehen und meist in den Vertrieb verlagert. In meinem täglichen Tun merke ich, dass die meisten Marketingverantwortlichen keine Befugnis darüber haben Entscheidungen zu fällen. Die Entscheidungen werden meist dem Geschäftsführer vorgetragen, der letzendlich entscheidet. Sie erinnern sich, der Geschäftsführer ist der operative Part eines Unternehmens, somit leidet das strategische Marketing darunter.
Geben Sie Ihrer Marketingabteilung ein Budget, womit die Verantwortlichen arbeiten können.
Problem 3: Marketing ohne Strategie
Die meisten Geschäftsführer nutzen jedes Marketingtool, wo der Wettbewerb vertreten ist. Das ist nicht zielführend. Setzen Sie sich ein Ziel. Definieren Sie eine Zielgruppe und fragen Sie sich, wie Sie diese Zielgruppe erreichen können. Nur weil der Wettbewerb auf Facebook ist, heißt es nicht, dass Sie auf Facebook werben müssen. Vielleicht bewegt sich Ihre Zielgruppe eher auf Google oder B2B Plattformen.
Problem 4: Digitalisierung des Unternehmens aber wie?
Das papierlose Büro? Eine schöne Internetpräsenz? Neue Rechner? Wann sollte welcher dieser Posten umgesetzt werden? Natürlich sind diese Schritte notwendig, aber Ihr Personal und Sie müssen darauf vorbereitet sein, bevor es Schwierigkeiten gibt. Nutzen Sie die neusten Technologien, wie nur möglich, denn die Digitalisierung ist so schnelllebig, dass Ihre Soft- und Hardware innerhalb von einigen Jahren veraltet ist. Die Homepage ist schon lange keine Visitenkarte mehr, sondern ein Akquisetool. Lernen Sie die Homepage auch wie ein Akquisetool zu nutzen.
Suraj Kakar









