openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Abgasskandal: VW-Konzern ohne Einsicht?

(openPR) Unredliche Verhalten bestimmt die Unternehmenskultur bei VW seit Gründung in den 30er Jahren. Waren es zunächst die Kleinsparer die mit der KdF-Aktion um ihr Erspartes gebracht wurden oder der Aufbau des VW-Werkes mit geraubtem Gewerkschaftsvermögen, so folgte in der Nachkriegszeit zunächst die Inhaftierung der VW-Führungskräfte. Später kam der VW-Rotlichtskandal ans Licht, die VW-Korruptionsaffäre aus dem Jahr 2005, die strafrechtliche Verurteilungen nach sich zog. Heute gibt es reihenweise Haftbefehle gegen VW-Manager in den USA und strafrechtliche Ermittlungen in Braunschweig.



Es herrschte bei VW eine „total vergiftete Unternehmenskultur“ so David Kiley, Autojournalist, in „Der Preis der Macht“.

Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Presse berichtet ständig über neue VW-Skandale: Affentests, Abgastests an Menschen, Skandal-Vorstandsrente von 3.100 € pro Tag und ständig neue Rückrufaktionen selbst bei Euro 6 Motoren (Audi mit V6 Motoren, Porsche Marcan, Porsche Cayenne, VW-Touareg, voraussichtlich auch Porsche Panamera).

Es ist kein Skandalende in Sicht und dennoch glaubt der VW-Konzern, dass er in Deutschland zur angemessenen Wiedergutmachung nicht verpflichtet sei.

Der VW-Konzern versucht vergeblich die Wogen zu glätten, wenn er jetzt Klägern vergleichsweise neue Autos anbietet zu absurden Bedingungen:

- Verlangt wird ein Kaufpreis, bei der dem der Konzern wegen der niedrigen reinen Herstellungskosten auch noch kräftige Gewinne einstreichen will.

- Die Kläger sollen für einen relativ geringen Preisnachlaß die Klagen zurücknehmen und

- sie sollen auf einen vollstreckbaren Vergleich verzichten und ohne rechtlichen Schutz (sehr viele Rechtsschutzversicherungen haben VW-Klägern rücksichtslos gekündigt),

- sie sollen sich auf einen neuen Vertrag einlassen, und sich dabei gegenüber der VW-AG verpfichten,

- sie sollen sich außerdem nicht nur zur Verschwiegenheit verpflichten, sondern auch noch eine exorbitante Vertragsstrafe zahlen, wenn sich irgendjemand bezüglich des "Vergleichs" versehentlich verplappert, was der VW-Geschädigte auch noch zu verantworten hätte.

Rechtsanwalt Thomas Schmidt vertritt eine Gruppe VW-Geschädigter aus Berlin-Brandenburg und erklärt dazu: "Ich halte solche Vergleichsangebote für unseriös. Ich wäre verantwortungslos, würde ich meinen Mandanten zu einem solchen Vergleich raten."

Solange VW keine Einsicht zeigt, verbotene Abschalteinrichtungen weiterhin bestreitet, und die Geschädigten nicht angemessen – wie in den USA - entschädigt, kann es keine Einigung geben, denn die Kläger haben gute Chancen gegen VW zu gewinnen, so Schmidt.

Sollte der unwahrscheinliche Plan aus der neuen Koalitionsvereinbarung umgesetzt und noch in diesem Jahr eine Art Sammelklage (sog. Musterklage) gegen VW zugelassen werden, hätten alle VW-Geschädigten eine Chance auf Wiedergutmachung. Das würde allerdings VW noch weitere Milliarden kosten und der VW-Aktienkurs würde erneut sinken. Kaum vorstellbar, dass die Politik das zulassen wird.

Vor dem LG Berlin hat Rechtsanwalt Schmidt jetzt ein Sachverständigengutachten beantragt, mit dem bewiesen werden soll, dass das VW-Softwareupdate nicht nur schädlich für den Motor, sondern auch noch weitgehend unwirksam ist, jedenfalls nicht die Euro 5 Norm einhält. Sollte der vom Gericht jetzt zu beauftragende Sachverständige das in Kürze bestätigen, wäre auch der nächste VW-Skandal perfekt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 991417
 1034

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Abgasskandal: VW-Konzern ohne Einsicht?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Abgasskandal – Staatsanwaltschaft darf sichergestellte interne VW-Unterlagen auswertenBild: Abgasskandal – Staatsanwaltschaft darf sichergestellte interne VW-Unterlagen auswerten
Abgasskandal – Staatsanwaltschaft darf sichergestellte interne VW-Unterlagen auswerten
… in der Aufarbeitung des Dieselskandals München, 06.07.2018 – Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht darf die Staatsanwaltschaft die beschlagnahmten internen VW-Akten zum Abgasskandal auswerten. „Das dürfte ein wichtiger Schritt zur Aufarbeitung des Dieselskandals sein und voraussichtlich auch positive Auswirkungen auf die zahlreichen Zivilklagen …
Bild: VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein SchlussstrichBild: VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein Schlussstrich
VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein Schlussstrich
Mit dem Vergleich in den USA kann VW noch keinen Schlussstrich unter den Abgasskandal ziehen. Weitere Klagen drohen. Auch die VW-Aktionäre können weiterhin Schadensersatz geltend machen. GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Schon mehr als ein Jahr belastet der Abgasskandal um …
myRight: Dieselgate-Betroffene sollten sich bei Stilllegungen einen Benziner zulegen
myRight: Dieselgate-Betroffene sollten sich bei Stilllegungen einen Benziner zulegen
… in den zehn deutschen Stadten fahren, in denen die DUH Klage einreichte“ , sagt Jan-Eike Andresen, Co-Grunder und Leiter der Rechtsabteilung von myRight. Die vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge durfen nach geltendem Recht auf deutschen Straßen nicht benutzt werden. Dieses Betriebsverbot wird von den deutschen Zulassungsbehorden zwar bisher nicht durchgesetzt. …
Bild: Abgasskandal VW – lange nicht vorbei: Razzia bei Continental und VW
Abgasskandal VW – lange nicht vorbei: Razzia bei Continental und VW
Im VW Abgasskandal steht nun der VW-Zulieferer Continental unter Verdacht, am Dieselskandal beteiligt gewesen zu sein. An mehreren Standorten sind Razzien durchgeführt worden, gegen neun Mitarbeiter von Continental wird aktuell ermittelt. Was das für Sie als VW-Kunde heißt finden Sie in diesem Artikel. Verfahren im VW Abgasskandal nach horrender Zahlung …
Verjährungsfrist läuft aus – myRight.de registriert Ansturm auf Webseite
Verjährungsfrist läuft aus – myRight.de registriert Ansturm auf Webseite
Berlin, 14. Dezember 2017. Vor dem Jahreswechsel noch schnell Ansprüche im Abgasskandal gegen Volkswagen bei myRight.de geltend machen – das planen immer mehr VW-Kunden, deren Fahrzeuge vom Abgasskandal betroffen sind. „Wir erleben gerade einen massiven Ansturm auf unserer Website“, sagt Jan-Eike Andresen, Gründer von myRight. „Der Abgasskandal ist noch …
Bild: Dieselskandal: Millionen Ansprüche verjährt – aber nicht alle!
Dieselskandal: Millionen Ansprüche verjährt – aber nicht alle!
… VW geklagt oder sich der Musterfeststellungsklage angeschlossen. Die Ansprüche der restlichen Kunden dürften nun verjährt sein. „Ganz hat der Konzern damit aber den Abgasskandal noch nicht ausgesessen!“ sagt Benjamin Kindermann, Anwalt und Geschäftsführer der Rechtecheck GmbH. Bei vielen Modellen ist die Verjährung nämlich noch nicht eingetreten. Verjährung …
Bild: BGH Urteile zum VW-Abgasskandal – Warum Sie JETZT klagen sollten
BGH Urteile zum VW-Abgasskandal – Warum Sie JETZT klagen sollten
Ende Juli 2020 verhandelte der Bundesgerichtshof (BGH) vier weitere Klagen im Abgasskandal gegen den Volkswagen Konzern. In Pressemitteilungen des BGH vom 30.07.2020 wurde verkündet, dass Verbrauchern, die ihr Auto nach dem 22. September 2015 gekauft haben, kein Schadensersatz zusteht. Spezialisierte Juristen der Kanzlei Decker & Böse, eine der führenden …
VW-Skandal: Händler zahlt Kaufpreis zurück, Käuferin behält Auto
VW-Skandal: Händler zahlt Kaufpreis zurück, Käuferin behält Auto
… Notbremse gezogen: Das Autohaus überwies der Klägerin einfach die geforderte Summe. Einerseits wurde die Klage damit hinfällig, andererseits kann die Klägerin dadurch ihr vom Abgasskandal betroffenes Fahrzeug behalten und muss auch keine Nutzungsentschädigung zahlen. Ursprünglich hatte die Kundin, die von der Kanzlei KMP3G vertreten wird, in ihrer Klage von …
Bild: VW Abgasskandal: Mögliche Schadensersatzansprüche der Verbraucher und HändlerBild: VW Abgasskandal: Mögliche Schadensersatzansprüche der Verbraucher und Händler
VW Abgasskandal: Mögliche Schadensersatzansprüche der Verbraucher und Händler
Der VW Abgasskandal hinterlässt viele Verlierer. Gemeint sind nicht nur der Volkswagen Konzern und die Aktionäre, sondern auch die Verbraucher und Händler. „Auch die Käufer der betroffenen Fahrzeuge und Händler können aber möglicherweise Schadensersatzansprüche geltend machen“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden. Weltweit soll nach …
Landgericht Hamburg stärkt mit Urteil zum Az. 316 O 25/19 Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal!
Landgericht Hamburg stärkt mit Urteil zum Az. 316 O 25/19 Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal!
Landgericht Hamburg stärkt die Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal! Auch Leasingnehmer erhalten Schadensersatz im Abgasskandal, selbst dann, wenn der Leasingvertrag bereits beendet und das Fahrzeug zurückgegeben wurde, so ergibt es sich aus einem Urteil des Landgerichts Hamburg zum Az. 316 O 25/19 vom 15.8.2019. Die im Abgasskandal erfolgreich tätige …
Sie lesen gerade: Abgasskandal: VW-Konzern ohne Einsicht?