(openPR) Heute, am 1. Februar ist offizieller „Ändere Dein Passwort Tag“.
Mal ganz ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal Ihr Passwort für Ihr privates E-Mail-Konto geändert. Egal ob privat oder geschäftlich, besonders der E-Mail-Account sollte stets mit einem sicheren Passwort geschützt sein. Man sollte immer bedenken, dass ggf. auch vertrauliche Informationen Anderer auf Ihrem Konto landen. Nutzen Sie auch andere Webdienste und vergessen z.B. Ihr Passwort, dann werden die Informationen zum Zurücksetzen des Zugangs an Ihre E-Mailadresse gesandt. Fatal, wenn jemand anderes als Sie selbst diese Daten in die Finger bekäme. Denn ein gekapertes E-Mailkonto kann auch schnell zum Identitätsdiebstahl und für Betrügereien verwendet werden (man bedenke: unter Ihrem Namen!).
Man muss kein Hacker sein, um sich Zugang zu Benutzerkonten zu verschaffen. Das beweisen die beliebtesten Passwörter der Deutschen (die Liste ist seit Jahren nahezu unverändert!).
Die beliebtesten Passwörter der Deutschen 2017:
1. 123456
2. 123456789
3. 1234
4. 12345
5. 12345678
6. hallo
7. passwort
8. 1234567
9. 111111
10. hallo123
Auch beliebt: Sternzeichen, Geburtstage, Namen der Kinder oder Partner.
Ein sicheres Passwort besteht üblicher Weise aus mindestens 8 Zeichen, Ziffern, Buchstaben (Groß und Klein) sowie Sonderzeichen. Es gilt die Regel: je Länger das Passwort desto besser, je kürzer der Änderungsintervall desto sicherer.
Es gibt verschiedene Tricks sich ein sicheres Passwort zu erstellen und zu merken. Der Einfachste ist: Die Eselsbrücke.
Man denke sich einen Satz aus und merke ihn. Nun aus den Anfangsbuchstaben, Zahlworten und Satzzeichen sein Passwort bilden. Bsp.:
Satz:
„Es gibt verschiedene Tricks sich ein Passwort zu erstellen und zu merken.“
Sicheres Passwort:
„EgvTs1Pze&zm.“
Viele Anbieter von z.B. Onlinediensten sind dazu übergegangen, bei der Erstellung von Benutzerkonten, durch eine verbindliche, vorgegebene Passwortrichtlinie sicher zu stellen, dass ein Mindeststandard bei der Passwortvergabe, durch einen Nutzer, eingehalten wird. Auch in Unternehmen deren Struktur eine zentrale Lösung dieser Problematik zulässt (z.B. IT-Abteilung, Admin, zentrale Benutzerverwaltung) kann eine, für Benutzer zwingende Passwortrichtlinie in der Regel recht einfach umgesetzt werden. Diese Praxis ist jedoch bei Weitem nicht so selbstverständlich, wie sie seien sollte.
Da in so gut wie jedem Unternehmen verschiedenste, sensible Daten anfallen, sollte gerade im gewerblichen Bereich ein selbstverständlicher, sicherer Passwortumgang gepflegt werden. In Unternehmen bietet es sich zudem an einen Notfallplan vorzuhalten, der im Falle eines Hackerangriffs, der Infizierung des IT-Systems mit Schadsoftware oder einer sonstigen Havarie, ein schnelles Eingreifen und Sichern der Systeme ermöglicht. Wenn jeder weiß was zu tun ist, lässt sich so der entstandene Schaden im Notfall begrenzen und der reibungslose Betrieb gewährleisten.
Noch ein interessanter Fakt: Man geht davon aus, dass es alleine in Deutschland über 75 Mio. E-Mail Adressen gibt. Nimmt man nun an, dass auch nur 10 Prozent der Adressen unzureichend geschützt ist (was sehr wohlwollend und weit untertrieben geschätzt sein dürfte) kommt man auf eine Zahl von über 7.500.000 potentiell gefährdete E-Mail-Konten.












