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Wenn das soziale Netz fehlt, fängt „wellcome“ junge Familien auf

15.01.201810:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wenn das soziale Netz fehlt, fängt „wellcome“ junge Familien auf
Ehrenamtliche „wellcome“-Engel gesucht: Die Nachfrage im Bodenseekreis steigt stetig.
Ehrenamtliche „wellcome“-Engel gesucht: Die Nachfrage im Bodenseekreis steigt stetig.

(openPR) FRIEDRICHSHAFEN – Der Dienst „wellcome“ unterstützt junge Familien in Form von moderner Nachbarschaftshilfe, nach der Geburt eines Kindes, stundenweise auf ehrenamtlicher Basis. So hat sich Barbara Legner in den letzten sechs Jahren in zehn ganz unterschiedlichen Familien engagiert und den Alltag entlastet.



Wegen der Arbeit zog die Familie Knapp an den Bodensee. „Als mein Sohn Jonathan zur Welt kam, merkten wir, wie uns ein familiäres Netzwerk fehlt“, erzählt die Mutter Ursula. Mit einem Kind ging das noch, aber dann kam das zweite Baby, und die junge Familie nahm dankbar das Hilfsangebot von „wellcome“ an. Von da an kam der „wellcome“-Engel Barbara Legner regelmäßig in die Familie. Jeden Dienstag saß Jonathan schon auf der Treppe und wartet auf sie. „Barbara brachte einen riesigen Fundus an Geschichten und Spielen mit“, erzählt die Mutter, „sie hat Jonathan Bücher vorgelesen, sie haben zusammen Ritter gespielt, sind spazieren gegangen oder sind beide neugierig in die Welt der Pyramiden eingetaucht.“

Praktische Hilfe nach der Geburt

„wellcome“ ist ein Angebot der Stiftung Liebenau, gefördert von der Bundesinitiative Frühe Hilfen und richtet sich, unabhängig vom sozialen Status, an jede Familie. Die Unterstützung ist ganz individuell. In den meisten Fällen besucht eine erfahrene Ehrenamtliche die Familie einmal in der Woche und kümmert sich um die Neugeborenen oder Geschwisterkinder, je nach Bedarf. „Bei einem unverbindlichen Kennenlernen konnte ich die Familie Knapp mit unserer erfahrenen Ehrenamtlichen Barbara Legner bekannt machen. Sie haben sofort zueinander gepasst“, erinnert sich „wellcome“-Koordinatorin Marion Behrendt, für die eine gute Vertrauensbasis zwischen der Familie und dem „wellcome“-Engel ganz wichtig ist.

Wertvoller Erfahrungsaustausch

Barbara Legner war im Ruhestand und auf der Suche nach einer erfüllenden Tätigkeit. Der ehemaligen Erzieherin fehlten die Kinder. „Mit „wellcome“ habe ich eine Möglichkeit gefunden, mich mit meiner Erfahrung und mit meinem Herzen weiter einzubringen“, erzählt sie. Sie hat dabei in den letzten sechs Jahren ganz unterschiedliche Familien unterstützt, und alle waren dankbar für den Erfahrungsaustausch. „Es geht manchmal auch einfach nur darum, dass die Mutter sich etwas von der Seele reden kann und Unsicherheiten besprochen werden können“, resümiert sie. Wenn der Einsatz dann mit dem ersten Geburtstag des Kindes endet, ist sie schon immer ein wenig wehmütig. Aber manchmal hat sie Glück, wie bei der Familie Knapp: es kommt noch ein drittes Kind, und es gibt einen weiteren Einsatz. Für die Familie Knapp steht jedenfalls fest, dass sie die „wellcome“-Engel nur empfehlen können: „Mit einem neuen Menschenkind geht es in der Familie auch immer wieder drunter und drüber. Es ist unglaublich wohltuend, wenn in dieser Zeit einfach noch jemand da ist.“

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Info und Kontakt:

Familien, die sich einen „wellcome“-Engel wünschen sowie interessierte Ehrenamtliche, können sich jederzeit bei der Koordinatorin Marion Behrendt melden:

wellcome Bodenseekreis
Scheffelstraße 31
88045 Friedrichshafen
Telefon +49 7541 6017156
E-Mail
www.wellcome-online.de
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