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Prozessor Geld zurück durch Meltdown und Spectre Skandal

05.01.201808:09 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Wie Anfang 2018 bekannt wurde sind fast alle gängigen PC-Prozessoren von Intel, AMD, ARM, etc., von einer schweren Fehlfunktion betroffen.
In Milliarden Geräten ist nämlich bereits Mitte 2017 eine Sicherheitslücke entdeckt und den Herstellern geheim gemeldet worden, durch die Angreifer an vertrauliche Daten wie Passwörtern, etc., gelangen.

Hintergrund ist das Streben der Chip-Hersteller nach immer höherer Arbeitsgeschwindigkeit als Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz. Jeder versucht(e) sich mit höheren Geschwindigkeiten zu brüsten, um gerade seine CPUs verkaufen zu können.
Um dies zu erreichen, wurde die Entwicklung zweier Verfahrensweisen vorangetrieben: „Meltdown“ und „Spectre“.
Speculative Execution (Spectre) versucht zwecks Geschwindigkeitsgewinns potentiell später benötigte Informationen im Voraus abzurufen und „spioniert“ hierfür Programme aus damit es später keine Verzögerungen gibt. Diese Sicherheitslücke ist auf einer Vielzahl von Prozessoren entdeckt worden.
„Meltdown“ hebt die Trennung zwischen Programmen und dem Betriebssystem auf. Da der Prozessor aber die Rechenleistung erledigt und Programme diesem vertrauen müssen, ergibt sich hierdurch eine potentielle Angriffsfläche für Hacker. Diese Sicherheitslücke ist bisher insbesondere bei Intel Prozessoren entdeckt worden.
Die Hersteller und Softwareanbieter arbeiten daher mit Hochdruck daran, diese Sicherheitslücken zu schließen, auch wenn die amerikanische Sicherheitsbehörde CERT bereits bekundete, dass sich die Sicherheitslücken komplett nur durch den Austausch der Prozessoren schließen lassen.

Somit gibt es neben den datenschutzrechtlichen Auswirkungen nach unserer Ansicht einen etwaigen weiteren „Abgasskandal“:
Seit Jahren haben Handel und Verbraucher auf die Leistungsangaben der Hersteller vertraut und oftmals gerade aufgrund der angegebenen Leistungswerte neue Prozessoren und Geräte gekauft.

Diese Kunden sind aber getäuscht worden, da offenbar die Werte nur durch diese bedenklichen "Abkürzungen" auf Kosten der Datensicherheit erreicht wurden. Entsprechend könnten Kunden Ansprüche auf Schadensersatz / Neulieferung zustehen.

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