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Resilienz und Identität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken

22.12.201710:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Forschungsprojekt „ResIdent“ entwickelt ein Team der TH Nürnberg
ein Seminarkonzept für Fachkräfte der sozialen Arbeit

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Die Flüchtlingssituation, Terroranschläge, soziale Ungleichheit – die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen haben auf Jugendliche und junge Erwachsene einen erheblichen Einfluss. Um sie vor diesem Hintergrund in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, erarbeiten Prof. Dr. Christina Storck und Prof. Dr. Simone Pfeffer von der


TH Nürnberg im Forschungsprojekt „ResIdent“ (Resilienz und Identität) ein Seminarkonzept für Fachkräfte der Sozialen Arbeit. Ihr Ziel ist es, damit die psychische Widerstandsfähigkeit und Identitätsentwicklung von jungen Menschen zu stärken. Zudem konzipieren die Wissenschaftlerinnen eine Homepage mit Informationen für Sozialpädagogen sowie für junge Erwachsene.

Nürnberg, 21. Dezember 2017. Resilienz ist die Fähigkeit eines Menschen, Krisen zu bewältigen und diese zum Anlass für die eigene Entwicklung zu nutzen. Gefestigt wird diese psychische Widerstandsfähigkeit in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter. In ihrem Forschungsprojekt „ResIdent“ (Resilienz und Identität) entwickeln Prof. Dr. Christina Storck und Prof. Dr. Simone Pfeffer von der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg ein Seminarkonzept für Sozialpädagogen, das Jugendliche und junge Erwachsene bei diesem wichtigen Entwicklungsprozess unterstützt.
Prof. Dr. Simone Pfeffer: „Im Hinblick auf den gegenwärtigen sozialen Wandel in der Gesellschaft kommt der Resilienz eine große Bedeutung zu. Jugendliche und junge Erwachsene sind heutzutage mit krisenhaften Entwicklungen konfrontiert. Die aktuelle Flüchtlingssituation, die Bedrohung durch Terroranschläge, der Anstieg radikaler Gesinnungen oder die zunehmende soziale Ungleichheit lösen bei ihnen Ängste und Unsicherheiten aus. Resilienz ist in diesem Zusammenhang ein präventives und gesundheitsförderndes Konzept.“

Prof. Dr. Christina Storck: „Derzeit gibt es kaum Seminar- oder Präventionsprogramme, die sich speziell auf die genannten Probleme und aktuellen Herausforderungen der Identitätsentwicklung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beziehen. Deswegen möchten wir mit unserem Projekt einen Beitrag für diesen Forschungsbereich leisten.“

Das Ziel des Forschungsprojekts ist es, ein Seminar bzw. ein Präventionsprogramm für Fachkräfte der Sozialen Arbeit zu erarbeiten: In mehreren thematischen Modulen greifen die Wissenschaftler-innen verschiedene Aspekte der Identität in Bezug auf Geschlecht, Herkunft oder Beruf auf. Ergänzt wird das Angebot durch Anleitungen zu praxisorientierten Übungen. Darüber hinaus verknüpfen Prof. Dr. Christina Storck und Prof. Dr. Simone Pfeffer dies mit der Konzeption einer Homepage, die Informationen und Anschauungsmaterial zur Verfügung stellen wird. Das Besondere: Diese soll beiden Zielgruppen gerecht werden – Sozialpädagogen und jungen Erwachsenen.

Hinweis für Redaktionen:
Kontakt:
Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: E-Mail

Quelle: idw

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