(openPR) Berlin, 19.11.2017 - Während der Online-Kauf von Büchern, Schuhen und Kleidung oder Spielen für viele Verbraucher mittlerweile so selbstverständlich geworden ist wie das Shoppen im stationären Handel, wird beim Erwerb von Möbeln im Internet oft gezögert. Ein Grund dafür könnten fehlende Informationen bezüglich Aufbau oder Rücknahme sein.
Moebel24, Deutschlands führende Möbelvergleichsplattform, verrät, worauf beim Online-Kauf von Möbeln zu achten ist, und gibt Tipps zur rechtlichen Situation.
Beim Aufbau auf Fachleute verlassen
Je nachdem bei welchem Anbieter man den neuen Kleiderschrank, die Erweiterung des Bücherregals oder das Doppelbett erwirbt, ist der Aufbau beim Kunden zuhause entweder im Angebot enthalten oder kann als Zusatzleistung hinzugebucht werden. Dies übernimmt dann häufig ein Partnerunternehmen. Die Preise dafür richten sich nach dem Umfang der Aufbauarbeiten bzw. der Größe des Möbelstücks. Je nach Produkt können die Preise zwischen 80 und 250 Euro betragen. Auch wenn das erst einmal nach viel Geld klingt, birgt es besonders in Bezug auf die Garantieleistung einen bedeutenden Vorteil. Da sich die Garantieleistung der Anbieter auch auf den Aufbau des Möbelstücks erstreckt, empfiehlt es sich, diese Arbeit auf jeden Fall Fachleuten zu überlassen, da somit gewährleistet ist, dass das Möbelstück fachgerecht in Gebrauch genommen werden kann. Speziell Sicherheitsmontagen z.B. für Hochschränke an der Wand sollten auf jeden Fall vom Profi durchgeführt werden. Darüber hinaus bietet das Angebot neben der Zeitersparnis auch Schutz vor Verletzungen. Auch das lästige Entsorgen der Verpackungen wird oftmals direkt vom Dienstleister übernommen. Falls ein Anbieter die Dienstleistung des Aufbaus nicht anbietet, sollte man online nach entsprechenden Dienstleistern suchen (z.B. Möbeltaxi oder Studentische Arbeitsvermittlung).
Anlieferungsbedingungen online vergleichen
Es ist wichtig verschiedene Möbel bzw. die Merkmale in den Online-Shops unterschiedlicher Anbieter zu vergleichen. Auf www.moebel24.de haben Kunden die Möglichkeit, die Regelungen von über 800 Shops zu überprüfen. Da hier anbieterübergreifend nach passenden Möbeln gesucht werden kann, sind die Unterschiede bei den Rahmenbedingungen der Möbelanlieferung, Retouren und Rabattmöglichkeiten wesentlich transparenter und vielfältiger als beim Kauf im Möbelhaus.
Anlieferung bei schmalen Eingängen
Nicht selten und insbesondere in älteren Mietshäusern kann es vorkommen, dass der Treppenaufgang oder die Wohnungstür zu klein ist, um bestimmte Möbelstücke anzuliefern. Daher sollte vorab geklärt werden, wie die jeweilige Wohnsituation ist. In den meisten Fällen können die Einrichtungsgegenstände dann zerlegt und in Einzelteilen angeliefert werden. Sollte auch dies nicht möglich sein, kann über eine Umzugsleiter über den Balkon oder die Terrasse angeliefert werden.
Online gekaufte Möbel zurückgeben
Auch hier ist es wichtig die Merkmale der einzelnen Anbieter zu vergleichen, da diese unterschiedliche Richtlinien aufweisen. Grundsätzlich gilt das gesetzliche Rückgaberecht von 14 Tagen. Darüber hinaus bieten viele Anbieter freiwillig auf ausgewählte Produkte eine verlängerte Rückgabe bis zu 30 Tagen an. Bei Sonderprodukten wie Matratzen kann die Rückgabemöglichkeit bis zu 100 Tage betragen. In seltenen Fällen, z.B. bei sehr hochwertigen Polstermöbeln wird sogar eine Rückgabe von bis zu zehn Jahren angeboten. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um ein Rückgaberecht und nicht um eine Garantie handelt. Die Kosten für die Rücksendung übernimmt in der Regel der Anbieter, es sei denn dies ist in den Bestellbedingungen ausdrücklich anders vermerkt.
Vorgehen bei Produktfehlern
Grundsätzlich gilt: Bei Produktfehlern muss der Anbieter das Produkt austauschen (Garantieleistung). Er kann aber auch einen nachträglichen Rabatt anbieten. Auch wenn Mängel erst nach mehreren Monaten entdeckt werden, sind viele Anbieter sehr kulant, denn niemand wünscht sich unzufriedene Kunden. Außerdem möchten die Shops den Retourenaufwand möglichst vermeiden. Je nach Schwere der Mängel kann der Rabatt dann bis zu 30 Prozent betragen. Wichtig ist hier allerdings eine glaubwürdige Fotodokumentation. Den Shops sind typische „Fehler” ihrer Produkte häufig bereits bekannt und eine genaue Beschreibung und Kenntlichmachung hilft, Ansprüche schneller zu plausibilisieren.

















