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Tour de LAGEN an der Universität Vechta

11.12.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Tour de LAGEN an der Universität Vechta
Dr.in Barbara Hartung (3.v.r.) aus dem MWK sprach mit fünf Vertreterinnen der Einrichtungen der LAGEN über Vernetzung und Positionierung der Genderforschung. (Pressestelle Universität Vechta)
Dr.in Barbara Hartung (3.v.r.) aus dem MWK sprach mit fünf Vertreterinnen der Einrichtungen der LAGEN über Vernetzung und Positionierung der Genderforschung. (Pressestelle Universität Vechta)

(openPR) Am Donnerstag, 7. Dezember 2017, war die Universität Vechta Gastgeberin der Tour de LAGEN, einer Veranstaltungsreihe anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen. Viele Gäste aus dem aktiven und erweiterten Netzwerk der Frauen- und Geschlechterforschung kamen zur Tagung „Verändern durch Vernetzung: Gender (In)Equalities in Academia“ in die Räumlichkeiten der Kirche am Campus.



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Begrüßt wurden die Gäste von Dr.in Marion Rieken (Vizepräsidentin der Universität Vechta), Prof.in Dr. Corinna Onnen (Sprecherin der LAGEN) und Jördis Grabow (Geschäftsstelle der LAGEN). Sie alle zeigten sich erfreut über das breit aufgestellte Netzwerk mit zehn Mitgliedseinrichtungen und die Vielfalt der Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Publikationen und Nachwuchsförderung.

In einer Podiumsdiskussion tauschten sich fünf Aktive des Netzwerks und die Vertreterin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, Dr.in Barbara Hartung, über „Vernetzung und Positionierung der Genderforschung“ aus. Hartung beglückwünschte die LAGEN zu ihrem Jubiläum und der überaus positiven Entwicklung seit 2007. Sie „genieße die Vielfalt und Facetten der Geschlechterforschung“ und bekräftigte, dass es dem Ministerium ein Anliegen sei, das Netzwerk langfristig im Rahmen seiner Möglichkeiten zu fördern. Sie verwies auch auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten in Niedersachsen wie die Maria-Goeppert-Mayer-Professuren oder das Programm „Geschlecht - Macht - Wissen", für die sich qualifizierte Forscher_innen bewerben können.

Die fünf Vertreterinnen der Einrichtungen der LAGEN, Prof.in Dr. Tanja Mölders (Leibniz Universität Hannover), Karin Fischer (Leuphana Universität Lüneburg), Helga Hauenschild (Georg-August-Universität Göttingen), Prof.in Dr. Ulrike Knobloch (Universität Vechta) und Judith Conrads (Universität Osnabrück) stellten ihre jeweils individuellen Erfahrungen der Etablierung der Geschlechterforschung an ihren Heimatuniversitäten dar.

In dem Austausch wurde deutlich, dass die unterschiedlichen Standorte auf je eigene Geschichte und Erfahrungen im Hinblick auf die Etablierung und Verankerung der Frauen- und Geschlechterforschung in den Fachdisziplinen und Fakultäten an den jeweiligen Universitäten zurückgreifen können. Während die Universität Göttingen eine 20-jährige Geschichte der engagierten Implementierung der Geschlechterforschung vorweisen kann, wurde die Forschungsstelle Geschlechterforschung der Universität Osnabrück erst vor einem Jahr konstituiert. Um eine langfristige Perspektive zu erreichen, sollten die Forschungsprojekte und -stellen „in der Logik der Institutionen bleiben“ – betonte Prof.in Dr. Tanja Mölders, d.h. die Genderforschung muss anschlussfähig sein an die anderen Fachdisziplinen.

Ein internationales Beispiel der erfolgreichen Geschlechterforschung ist das Projekt EGERA („Effective Gender Equality in Research and the Academia“). Die Universität Vechta wirkt seit 2014 an dem EU-Projekt mit, das in einem Monitoring-Prozess die Umsetzung der Chancengleichheit bzw. Geschlechtergerechtigkeit in den beteiligten Institutionen verfolgt.

Im Diskussionsforum mit dem Schwerpunktthema "Turkish academy at risk – a gender perspective” berichten Wissenschaftlerinnen des Netzwerks "Scholars at risk" über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei.

Zum Abschluss des Tages wurde das im Frühjahr gestartete Promotionskolleg Gender Studies der Universität Vechta vorgestellt. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen Jenny Ebert und Kerstin Vennemeyer präsentierten dabei ihre Promotionsvorhaben. Die Kollegstruktur ist darauf ausgerichtet, theoretische und methodologische Grundlagen sowie Methoden empirischer Sozialforschung im inter- und transdisziplinären Forschungsfeld der Gender Studies anzuwenden. Die geförderten Dissertationsprojekte gehen Fragen nach Vermittlung und Bedeutung von Geschlechterverhältnissen in diversen gesellschaftlichen Zusammenhängen nach.

Weitere Informationen:
- https://www.uni-vechta.de/forschung/forschungsschwerpunkte/gender-studies
- http://www.nds-lagen.de

Quelle: idw

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