openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Konzepte für Gebäude und Quartiere der Zukunft und internationalen Energiewettbewerb ausgezeichnet

07.12.201718:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Beim Ideenwettbewerb „EnEff.Gebäude.2050“ sind zehn herausragende und innovative Konzepte mit einem Preisgeld von insgesamt 280.000 Euro im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin prämiert worden. Sowohl in der Kategorie „Konzepte für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere“ als auch in der Kategorie „Ideen für einen internationalen Energiewettbewerb“ hat die jeweilige Jury fünf Preisträger ausgewählt.



---
Die eingegangenen Ideen zeigen, dass die Energiewende im Gebäudebereich in vielen unterschiedlichen Facetten und Lösungsansätzen gesehen werden kann und dass es nicht die eine Patentlösung, sondern eine spannende Vielfalt gibt. „Die Bandbreite der eingereichten Konzepte war sehr beeindruckend“, sagt Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer und Vorsitzende der Jury für „Konzepte zukunftsweisender Gebäude und Quartiere“. Die ausgezeichneten Konzepte spiegeln das ganze Spektrum der Bauaufgaben wider: Neubau und Sanierung, einzelne Wohn- und Nichtwohngebäude bis hin zum Quartier. Zudem entfalten sie jeweils eine besondere Vorbildwirkung.

Gesucht waren insbesondere Ideen für energetisch zukunftsweisende Neubauten, Transformations- und Modernisierungsvorhaben im Bestand, Quartierskonzepte zum Wohnen und Arbeiten und neue Plusenergiekonzepte im Geschossbau. „Ich freue mich, dass sich diese Vielfalt auch in der Auswahl der fünf Preisträger des Wettbewerbs darstellt“, so die Juryvorsitzende.

Die Konzepte Energie und Technikpark in Trier, Newtonprojekt in Berlin-Adlershof, Vorwärtsquartier Schwerin, AktivStadthaus im Bestand in Frankfurt am Main und Neubau Stadtwerke Neustadt in Holstein hat die fünfköpfige Jury mit einem Preisgeld von je 30.000 Euro prämiert. Alle ausgezeichneten Konzepte machen deutlich, dass sich innovative Energiekonzepte und eine überzeugende Architektur nicht ausschließen, sondern verbinden lassen. Ettinger-Brinckmann betont: „Ein ganzheitlich gedachter Entwurf verbindet innovative Energiekonzepte […] mit überzeugender Architektur. Bauherren und Architekten sind gemeinsam verpflichtet, die Ziele der Klimawende zu unterstützen.“

In der zweiten Kategorie des Ideenwettbewerbs EnEff.Gebäude.2050 waren „Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb“ für Gebäude und Quartiere gesucht, die einen interessanten Austragungsort präsentieren und die Wettbewerbsstätte nachhaltig als „Living-Lab“ in den Stadtraum integrieren. Die Idee sollte ein innovatives Wettbewerbsformat skizzieren und lokale Hochschulen, Behörden, Immobilieneigner und Unternehmen sowie den Nutzer einbinden.

Gemeinsam im ersten Rang sind die Bergische Universität Wuppertal mit der Stadt Wuppertal und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus mit der Stadt Cottbus für ihre hervorragenden Konzepte ausgezeichnet worden. Ihre Vorschläge mit Ideen zu Austragungsorten und Wettbewerbsdisziplinen für einen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere haben die sechsköpfige Jury überzeugt und sind mit jeweils 40.000 Euro prämiert.

Auf dem zweiten Rang folgen die Ideen der Beuth Hochschule für Technik Berlin mit der Stadt Berlin und die Technische Universität Darmstadt mit der Stadt Frankfurt am Main mit einem Preisgeld von 20.000 Euro. Die Technische Universität Braunschweig erhält mit der Stadt Braunschweig einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro.

Die ausgezeichneten Konzepte sind eine wichtige Vorbereitung für eine mögliche Ausschreibung eines internationalen Energiewettbewerbs. Deutschland zielt mit der Initiative auf eine internationale Schirmherrschaft für einen solchen Wettbewerb, beispielsweise durch die Internationale Energieagentur (IEA). „Mit den eingereichten Vorschlägen sind wir dem Ziel, ein Konzept für einen internationalen Energiewettbewerb zu entwickeln, ein riesiges Stück näher gekommen“, sagt Professor Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Vorsitzender der Jury in Kategorie 2 des Ideenwettbewerbs. Es gehe nun nicht darum, die ausgezeichneten Konzepte 1:1 umzusetzen, sondern aus den vielen kreativen Vorschlägen eine Synthese zu generieren, mit der der Weg in die weitere Konkretisierung, Konzipierung und Umsetzung des Wettbewerbs beschritten werden könne.

Aus Sicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, welches die Fördermittel für den Ideenwettbewerb „EnEff.Gebäude.2050“ bereitstellt, soll sich nun eine Vertiefungsphase der beiden erstprämierten Konzepte anschließen. Ein Begleitprojekt, welches die beiden Preisträger auf ihrem weiteren Weg der Ausarbeitung unterstützen und auch die Kontakte in die internationalen Gremien begleiten soll, wurde bereits gestartet. Darüber hinaus sind alle prämierten Einreicher eingeladen, ihre Ideen auch in das Forschungsnetzwerk „Energiewendebauen“ einzubringen.

Der Ideenwettbewerb „EnEff.Gebäude.2050“ ist Teil der gleichnamigen Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050“, die nahezu klimaneutrale Gebäude und Quartiere fördert. Insgesamt sind 18 Konzepte eingereicht worden, davon 13 unter Thema 1, „Konzepte für zukunftsweisende Gebäude und Quartiere“, und fünf unter Thema 2, „Ideen für einen internationalen Energiewettbewerb“.

Der Projektträger Jülich hat den Ideenwettbewerb im Auftrag des BMWi ausgelobt.

Kontakt:
Projektträger Jülich (PtJ)
Annika Zeitler
Forschungskommunikation
Geschäftsbereich Energiesystem: Nutzung (ESN)
E-Mail: E-Mail

Über den Projektträger Jülich
Als einer der großen Projektträger in Deutschland ist der Projektträger Jülich Partner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressenten und Antragsteller berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.

Weitere Informationen:
- https://www.forschungsnetzwerke-energie.de/lw_resource/datapool/_items/item_297/eneff-gebude-2050-thema1-150-web.pdf
- https://www.forschungsnetzwerke-energie.de/lw_resource/datapool/_items/item_298/eneff-gebude-2050-thema2-150-web.pdf

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 984483
 690

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Konzepte für Gebäude und Quartiere der Zukunft und internationalen Energiewettbewerb ausgezeichnet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Projektträger Jülich

Geowissenschaftliches Portal www.planeterde.de in neuem Gewand
Geowissenschaftliches Portal www.planeterde.de in neuem Gewand
Das Internetportal „Welt der Geowissenschaften“ (www.planeterde.de) wurde komplett überarbeitet: Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte auch bequem mobil abrufen und neue Features entdecken. Bereits seit September 2003 präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Unterstützung der UNESCO auf der Webseite Themen aus der aktuellen geowissenschaftlichen Forschung. Herausgeber des Portals ist der Projektträger Jülich (PtJ), der die Forschungsförderung des BMBF in den Bereichen Küsten-, Meeres- und Polarforsc…
MODEX: BMWi-Förderaufruf für Forschung im Bereich Energiesystemanalyse gestartet
MODEX: BMWi-Förderaufruf für Forschung im Bereich Energiesystemanalyse gestartet
Das Energiesystem wird immer komplexer und erfordert eine umsichtige Planung auf wissenschaftlich fundierter Grundlage, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Integration erneuerbarer Energiequellen. Hier spielt die Energiesystemanalyse eine wichtige Rolle. Um Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Energiesystemanalyse stärker zu unterstützen, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehrere Modellexperimente (MODEX) zu aktuellen systemanalytischen Fragestellungen fördern. --- Skizzeneinreichung bis zum 15. Februa…

Das könnte Sie auch interessieren:

Hamburger Fachforum 2016 - ZUKUNFTSSICHER BAUEN!
Hamburger Fachforum 2016 - ZUKUNFTSSICHER BAUEN!
… und Planer vor Herausforderungen. Daher ist ein interdisziplinärer, durch konstruktive und technische Parameter optimal aufeinander abgestimmter Planungsprozess erforderlich um unsere Gebäude, Quartiere und Städte fit für die Zukunft zu machen. Die praktische Umsetzung von Ideen und Lösungsansätzen aus der Grundlagenforschung ist daher ein wichtiger …
DSK-Podiumsdiskussion auf der Expo Real 2014
DSK-Podiumsdiskussion auf der Expo Real 2014
… Städten und als „Problemimmobilien“ in den Medien. Und das längst nicht nur in Ostdeutschland, sondern auch in westdeutschen Kommunen. Mit vielen unliebsamen Folgen: Ganze Quartiere geraten in Verruf, Investoren wenden sich ab, Instandhaltungen in der Nachbarschaft bleiben aus, die Immobilienwerte sinken. Doch was tun, wenn die Abwärtsspirale einmal …
Call for Papers: Expertinnen und Experten für energieeffizientes Bauen gesucht
Call for Papers: Expertinnen und Experten für energieeffizientes Bauen gesucht
Hamburg, 03. Februar 2020 – Ob hocheffiziente Gebäude, innovative Technologien oder klimafreundliche Quartiere: Bis zum 15. März 2020 können sich interessierte Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Architektur, Gebäudetechnik, Stadtplanung, Wissenschaft und Forschung, Wohnungs- und Energiewirtschaft sowie Industrie und Handwerk für einen Vortrag …
Bild: Stadtentwicklung neu denken: Quartiere als Lebensräume der ZukunftBild: Stadtentwicklung neu denken: Quartiere als Lebensräume der Zukunft
Stadtentwicklung neu denken: Quartiere als Lebensräume der Zukunft
… Stadtentwicklung werden in der öffentlichen Debatte oft auf Zahlen reduziert: Quadratmeter, Baukosten, Fertigstellungstermine. Doch die eigentliche Frage lautet: Wie schaffen wir Quartiere, die mehr bieten als Wohnraum – nämlich Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft?Architektur als HaltungArchitektur ist nicht nur Technik. Sie ist Ausdruck …
Webinar zum Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 am 22. August 2017
Webinar zum Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 am 22. August 2017
… Fragen in einem Forum () gestellt werden. Unter dem übergeordneten Motto „ENERGIEWENDEBAUEN“ werden unter Thema Zwei des Ideenwettbewerbs Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere ausgezeichnet, die sich nachhaltig und organisch in den Stadtraum integrieren. Damit soll in dauerhaften sogenannten „Living-Labs“ eine …
Bild: Erfahrungen von Manfred Schenk im Wohnungsbau: Konzepte für die ZukunftBild: Erfahrungen von Manfred Schenk im Wohnungsbau: Konzepte für die Zukunft
Erfahrungen von Manfred Schenk im Wohnungsbau: Konzepte für die Zukunft
… Wohnprojekte, die verschiedene Wohnformen kombinieren - vom klassischen Eigentum über Mietwohnungen bis zu betreutem Wohnen. Diese Mischung schafft lebendige Quartiere, in denen unterschiedliche Generationen zusammenleben. Demografischer Wandel als Planungsgrundlage Deutschland altert. Diese Tatsache ist seit Jahren bekannt, ihre Auswirkungen auf …
Toolbox für Stadtkonzepte der Zukunft
Toolbox für Stadtkonzepte der Zukunft
… steht dabei immer mehr der Mensch mit seinen vielfältigen Bedürfnissen. Das Innovationsnetzwerk »Future District Alliance« entwickelt Strategien für resiliente, nachhaltige und lebenswerte Quartiere der Zukunft. Mit der »Morgenstadt: Future District Alliance« hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit mehr als 20 Partnern …
Bild: Bauhaus.SOLAR 2012: Energetische Konzepte für Sanierung von Wohngebieten und StadtkernenBild: Bauhaus.SOLAR 2012: Energetische Konzepte für Sanierung von Wohngebieten und Stadtkernen
Bauhaus.SOLAR 2012: Energetische Konzepte für Sanierung von Wohngebieten und Stadtkernen
… Bauhaus.SOLAR 2012 können bis zum 15. April zu folgenden Themen Vorträge und (Forschungs-)Projekte eingereicht werden: • Groß-/Wohnsiedlungen • denkmalgeschützte Quartiere • Objekte im Kontext ? Bei den Einreichungen sind innovative Bezüge zu Architektur, Bauelementen, Baurecht, Brandschutz, Energieeffizienz, Photovoltaik, regenerativer Energieversorgung, …
Quartiere energieeffizient weiterentwickeln
Quartiere energieeffizient weiterentwickeln
Vom Gebäude zum Quartier: Wie sich ganze Stadtquartiere klimagerecht und energieeffizient weiterentwickeln lassen, zeigt die aktuelle Ausgabe der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR). --- Vom Gebäude zum Quartier: Wie sich ganze Stadtquartiere klimagerecht …
Perspektiven für die Stadtentwicklung
Perspektiven für die Stadtentwicklung
… nachhaltige Stadtentwicklung bietet insbesondere die Quartiersebene ein breites Handlungsfeld, um ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zusammenzuführen. Die Fachveranstaltung „Nachhaltige Quartiere“ am 18. Juni 2018 im Wälderhaus in Hamburg gibt Einblicke in diverse Quartiersprojekte in Hamburg und Norddeutschland, deren Konzepte …
Sie lesen gerade: Konzepte für Gebäude und Quartiere der Zukunft und internationalen Energiewettbewerb ausgezeichnet