(openPR) Die Damen des Lions Club Bargteheide haben ihr gemeinsames Hobby zu einer Spendenaktion für Herzkinder genutzt. Mit dem Erlös eines Charity Golfturniers unterstützt der Club die Forschung für Kinder mit angeborenem Herzfehler. Lions Club-Präsidentin Petra Patzke hat 3.333 Euro an die Stiftung KinderHerz Deutschland gGmbH übergeben – und fördert so ein innovatives Projekt am Universitären Herzzentrum Hamburg (UKE). Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Entwicklung einer bioartifiziellen Herzkammer für Kinder mit „halben“ Herzen.
Der Lions Club Bargteheide ist ein Zusammenschluss von rund 30 Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen, die sich zum Ziel gesetzt haben Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Das Charity Golfturnier im Golf-Park Sülfeld fand bereits zum dritten Mal statt – in diesem Jahr erstmals zugunsten der Stiftung KinderHerz Deutschland und ihren Projekten. Jeder der rund 70 Turnierteilnehmer spendete zwischen 30 und 50 Euro.
Die Stiftung unterstützt mit der Spende ein Gemeinschaftsprojekt des UKE mit dem Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen. Beide Standorte versuchen dem Mangel an Spenderherzen entgegenzuwirken. Dazu züchten sie im Labor lebende Herzmuskelzellen zu einer kontraktilen, biologischen Herzkammer heran. Diese soll in der Lage sein, einen Teil des verbrauchten Blutes aktiv in die Lunge zu pumpen. Bei sogenannten Fontan-Patienten könnte sie den fehlenden rechten Ventrikel ersetzen, der diese Aufgabe im gesunden Herz übernimmt.
Bei Kindern, die von Geburt an nur eine funktionierende Herzkammer besitzen, kommt das mehrschrittige Fontan-Operationsverfahrens zum Tragen. Dadurch können Ärzte zunächst das Überleben dieser Kinder mit „halben“ Herzen sichern. Mittel- und langfristig bereitet eine fehlende Kammer in der Regel jedoch große Probleme, die bis zum Kreislaufversagen führen können. Nur mittels der Forschung können Alternativlösungen für Herzkinder gefunden werden.















