(openPR) München, 31.08.2006. Jeder zweite Deutsche träumt vom Eigenheim mit Garten – doch bei starkem Verkehrsaufkommen, hohem Renovierungsbedarf, mangelhafter Infrastruktur und lärmenden Kindern sehen Immobilienkäufer rot. So wollen 84 Prozent der Deutschen nicht in unmittelbarer Nähe einer stark befahrenen Straße wohnen. 72 Prozent schreckt ein Haus mit hohem Sanierungsbedarf ab. Jeder Zweite möchte weder Küche noch Bad renovieren und 62 Prozent wollen auf Geschäfte und öffentlichen Nahverkehr nicht verzichten. Das ist das Ergebnis der „Immobilien Trendstudie“ von PlanetHome, einer Tochtergesellschaft der HypoVereinsbank.
„Wenn die Nachbarschaft nicht stimmt, die Lage ungünstig oder die Immobilie renovierungsbedürftig ist, kann aus dem Traumhaus schnell ein Albtraum werden“, weiß Robert Anzenberger, Mitglied der Geschäftsleitung des Immobilienvermittlers PlanetHome, aus Berufserfahrung. Dies bestätigt auch die vom Unternehmen durchgeführte Immobilien-Trendstudie: Nur eine Minderheit der Immobilienkäufer würde besagte Risiken eingehen. Mehr als jeder zweite Deutsche zählt damit zur Gruppe der so genannten anspruchsvollen Immobilienkäufer, die einen hohen Wert auf Lage und Qualität ihrer Immobilie legen.
Mit dem Alter wird die Wunschliste immer länger. „Grund hierfür ist die heutige Generation der so genannten „jungen Alten“. In puncto Wohnqualität und Immobilien ist diese Altersgruppe weit selbstbewusster als noch vor einigen Jahren. Man will flexibel und selbstständig sein und wählt auf dieser Basis seine Wunschimmobilie“, erklärt Anzenberger. Für mehr als 90 Prozent der über 60jährigen ist eine intakte Infrastruktur unabdingbar. Öffentliche Verkehrsmittel und Geschäfte des täglichen Bedarfs müssen nicht nur vorhanden, sondern auch leicht zugänglich sein. Hoch sind auch die Ansprüche an die Bequemlichkeiten im Eigenheim. So wünschen sich beispielsweise mehr als 30 Prozent der Befragten einen Aufzug.
Bei Lärm sehen vor allem ältere Immobilienkäufer rot: Jeder dritte Senior möchte nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kindern und Spielplätzen wohnen. Fast jeder Zweite fürchtet das Fehlen schalldichter Fenster. Auch angrenzende Schulen sind unerwünscht. Bei der Altersgruppe der 20 bis 29jährigen stoßen dagegen Senioren auf wenig Gegenliebe. Jeder Vierte zieht es vor, mit jüngeren Menschen in der Nachbarschaft wohnen. Dafür stört sie das Fehlen eines Aufzuges kaum.
Die Schrecken der Immobilienkäufer
1. Nähe zu stark befahrener Straße: 83,9%
2. Hoher Sanierungsbedarf am Haus selbst:71,7%
3. Fehlende Infrastruktur (Bus/Bahn/Geschäfte des täglichen Bedarfs):62,1%
4. Schlechte Parkplatzsituation: 60,1%
5. Hoher Sanierungsbedarf in Küche und Bad: 48,2%
6. Fehlen schalldichter Fenster: 35,0%
7. Schulen in der Nachbarschaft: 18,5%
8. Kinder/Kinderspielplatz: 16,3%
9. Fehlen eines Aufzuges: 15,8%
10. Viele ältere Menschen in der Nachbarschaft:13,4%
Grafik (BU: Immobilienkäufer fürchten Verkehr und Renovierungen) erhältlich bei den Presseansprechpartnern.
Hintergrundinformation:
Diese Presseinformation basiert auf der „Immobilien-Trendstudie“ von PlanetHome. Für die Internetumfrage wurden 1.519 Verbraucher im Mai und Juni 2006 detailliert befragt, um die derzeitigen Tendenzen und Entwicklungen in der Immobilienbranche zu untersuchen.
PlanetHome AG
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