(openPR) Wer kennt es nicht? Man kommt am Stall an, läuft zum Paddock oder zur Wiese, man will sein Pferd holen, putzen und Reiten oder sonst eine schöne Zeit mit seinem Vierbeiner verbringen. Am Tor angekommen merkt man es schon, das komische Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Und dann sieht man es: das eigene Pferd, das nur auf drei Beinen stehen kann, das eine tiefe, blutige Wunde hat, oder sich sonst eine schwere Verletzung zugezogen hat.
Für leichtere Kratzer und Schrammen hat ja jeder Pferdemensch das nötigste im Stall bereits vorrätig und weiß auch wie diese kleineren Verletzungen behandelt werden müssen. Aber wenn es mal nötig ist den Tierarzt anzurufen und das Pferd im schlimmsten Fall zur Klinik muss, kommt bei meisten – nach dem ersten Schock - der Gedanke: ist mein Pferd denn überhaupt versichert? Und wenn ja, übernimmt die Versicherung diese Kosten?
Wer keine Versicherung für sein Pferd abgeschlossen hat, kann durch Krankheiten oder Verletzungen seines Pferdes schnell finanziell an seine Grenzen kommen. Bereits eine Operation wegen Kolik, das ja mittlerweile leider sehr häufig vorkommt, kann bis zu 5000€ kosten. Zusätzlich zur emotionalen Belastung muss also darüber nachgedacht werden, wie viel Geld in die Behandlung des Pferdes investiert werden kann. Die meisten Pferdemenschen würden alles geben, damit das eigene Pferd wieder gesund wird, egal ob es finanziell gesehen Sinn macht oder nicht. Nur die Familie und die Bekannten könnten da auch noch was zu sagen haben.
Dieses Dilemma lässt sich aber vermeiden. Wer bereits bei Kauf oder Geburt des Pferdes vernünftig vorsorgt, kann in diesen Fällen sich komplett auf das Tier und dessen Genesung konzentrieren, ohne dass der finanzielle Druck im Hinterkopf schwebt. Je nach Versicherungsschutz schwanken die monatlichen Beiträge bei OP- und Krankenversicherungen zwischen ca. 10€ und ca. 180€. Wieviel jeder bereit ist monatlich in eine Pferdeversicherung zu investieren ist natürlich jedem selbst überlassen. Sicher ist aber, dass bei dieser Preisspanne für jeden was dabei ist. Zudem ist es wichtig das richtige Risiko abzusichern. Ob eine reine OP-Versicherung ausreicht oder ob eine Krankenversicherung, die meistens inklusive OP-Versicherung ist, eher in Frage kommt, muss immer individuell besprochen werden. Daher ist es wichtig den richtigen Berater zu finden, jemanden den es wichtig ist zu helfen.
Zusätzlich zu den Kranken- und OP-Versicherungen bieten viele Versicherer auch Lebensversicherungen für Pferde und andere Tiere an. Bei diesen Versicherungen wird unter anderem, wie der Name bereits andeutet, das Leben des Tieres versichert. Besonders interessant ist diese Alternative für Pferdehalter, die Ihr Einkommen mit Pferden erzeugen, wie zum Beispiel Züchter oder Reitschulbetriebe. Abrupte Zuchtuntauglichkeit oder Unbrauchbarkeit, oder unerwarteter Tod aufgrund von Krankheit oder Unfall, können schwere finanzielle Folgen für den Eigentümer haben. Daher beinhalten die Lebensversicherungen öfters auch die Möglichkeit diese Optionen mitzuversichern.
Es ist egal, ob Pferde als Hobby oder beruflich gehalten werden, welche Disziplin geritten wird oder welche Ambitionen man mit seinem Pferd hat. Fakt ist, dass Pferdemenschen mit Leidenschaft dabei sind. Deswegen ist es immer extrem schmerzhaft, wenn das Pferd erkrankt oder sich verletzt. Die emotionale Belastung kann wahrscheinlich keiner einem abnehmen, aber es gibt Möglichkeiten die finanziellen Folgen zu mildern. Es kann jeden treffen. Die vernünftigen haben vorgesorgt.






