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Rat für Informationsinfrastrukturen unter neuer Leitung

28.11.201710:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der Rat für Informationsinfrastrukturen hat in seiner 10. Sitzung am 23. November 2017 in Heidelberg die Philosophie-Professorin Petra Gehring zur neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wird der Soziologe Prof. Dr. Stefan Liebig. Der bisherige Vorsitzende, der Medizininformatiker Prof. Dr. Otto Rienhoff, scheidet nach drei Jahren planmäßig aus dem Amt. Der RfII erarbeitet seit November 2014 im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Vorschläge zu zukunftsfähigen Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft.



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Pressemitteilung 27. November 2017

Rat für Informationsinfrastrukturen unter neuer Leitung

Der Rat für Informationsinfrastrukturen hat in seiner 10. Sitzung am 23. November 2017 in Heidelberg die Philosophie-Professorin Petra Gehring zur neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wird der Soziologe Prof. Dr. Stefan Liebig. Der bisherige Vorsitzende, der Medizininformatiker Prof. Dr. Otto Rienhoff, scheidet nach drei Jahren planmäßig aus dem Amt. Der RfII erarbeitet seit November 2014 im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Vorschläge zu zukunftsfähigen Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft.

Petra Gehring ist Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt und hat über die Konzeptarbeit zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und als stellvertretende RfII-Vorsitzende die Arbeit des RfII bereits mitgeprägt. Sie folgt dem Gründungsvorsitzenden Otto Rienhoff nach, unter dessen Führung der RfII binnen kurzer Zeit zu einer vielfach gehörten und respektierten Stimme im deutschen Wissenschaftssystem wurde. Stefan Liebig ist Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld und Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD).

Der RfII wird in der kommenden Arbeitsphase die Zusammenarbeit mit der GWK fortsetzen. „Seine Empfehlungen zur Realisierung einer netzwerkförmigen nationalen Forschungsdateninfrastruktur haben in Wissenschaft und Politik eine bemerkenswerte Resonanz gefunden“ so Gehring. Diesen Schwung gelte es zu erhalten und die wichtigen Akteure im Lande ins Boot zu holen. Mittelfristig stelle ein kluger Ansatz für ein vernetztes Forschungsdatenmanagement im globalen Wettbewerb eine enorme Chance für den Wissenschaftsstandort Deutschland dar. Zwei neu eingerichtete Arbeitsgruppen des RfII werden zudem Empfehlungen zu den Themen „Datenqualität“ sowie „Berufsbilder und Kompetenzen für den Arbeitsmarkt Wissenschaft“ erarbeiten. „Der RfII hat sich tief in die komplexe Thematik des digitalen Wandels eingearbeitet und ist in der Lage, in der teils zerfaserten Debatte neue Sichtweisen anzubieten“ so Rienhoff. Der RfII will nun weitere Lösungsansätze auf der Systemebene erarbeiten.

Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII)
Der RfII hat 2016 grundlegende Empfehlungen zu Strukturen, Prozessen und Finanzierung des Forschungsdatenmanagements in Deutschland gegeben. Unter anderem schlägt er den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) vor, die generische und fachspezifische Bedarfe der Wissenschaft in Deutschland verlässlich und nachhaltig abdeckt. Die 24 Mitglieder des RfII sind aus Informationsinfrastruktureinrichtungen, Forschung dem öffentlichen Bereich sowie der GWK berufen worden. Der RfII hat seine Geschäftsstelle in Göttingen etabliert.

Kontakt:
Rat für Informationsinfrastrukturen
Geschäftsstelle
Dr. Barbara Ebert, Tel. 0551-39-20951
E-Mail:

Weitere Informationen:
- http://www.rfii.de

Quelle: idw

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