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Lkw- und Lieferverkehre stehen kurz vor dem Infarkt

27.11.201714:39 UhrLogistik & Transport

(openPR) Explodierender Online-Handel, überfüllte Autobahnen und verstopfte Parkplätze gefährden die Mobilität auch des Personenverkehrs.


Jeder Kardiologe weiß: Verstopfte Arterien bedrohen den Kreislauf und erhöhen das Herzinfarktrisiko dramatisch. Die Verkehrsadern in Deutschland sind von Jahr zu Jahr deutlich stärker verstopft. Aber Abhilfe ist nicht in Sicht.



Jeder kennt es: Lkw-Kolonnen bringen immer häufiger auch den Personenverkehr fast zum Erliegen, Lieferdienste wie DHL, Hermes, UPS oder DPD blockieren besonders in städtischen Gebieten Geh- und Radwege oder behindern den Verkehr durch das Parken in zweiter Reihe. Der Online-Handel explodiert. Derzeit erfolgen 3 Mrd. Aussendungen pro Jahr. Roland Berger schätzt, dass sich die Internetbestellungen bis 2030 verdoppeln.

Beim Lkw-Verkehr, der heute schon immer häufiger an seine Grenzen stößt, zeichnen sich in den nächsten Jahren ebenfalls drastische Engpässe ab. Das Bundesverkehrsministerium rechnet bis 2030 mit einer Zunahme des Güterverkehrs um 38%. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur kommt hingegen nur schleppend voran.

Der „Kombinierte Verkehr“ mit Containern und Wechselaufbauten, der eigentlich die Vorteile der Schiene bei kostengünstigen und umweltschonenden Langstreckentransporten und die Flexibilität des Lkws in der Fläche über effiziente Umschlagsterminals verknüpfen sollte, ist in den letzten Jahrzehnten nie richtig in Schwung gekommen. Vielmehr hat sich der Straßengüterverkehr immer stärker ausgeweitet.

Neben deutschen, niederländischen oder italienischen Lkws fahren seit der EU-Osterweiterung auch viele Lkws aus Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien oder Bulgarien auf unseren Straßen. Lange, stauverursachende Lkw-Kolonnen und randvoll überfüllte Parkplätze führen zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Räumen schon heute teilweise zum Verkehrsinfarkt. Darauf weist Thies Claussen hin, der Verfasser eines Grundlagenwerks zum Güterverkehr und Autor eines jetzt im Hamburger Tredition-Verlag erschienenen Buches „Unsere Zukunft“.

Trotz allem: Ohne Lkws, die derzeit rund drei Viertel des Gütertransports in Deutschland bestreiten, blieben Supermarktregale leer, Pakete kämen nicht bei ihren Empfängern an und die produzierende Wirtschaft würde nicht mit unverzichtbaren Gütern und Materialien beliefert. Umso dringender ist die Frage, wie wir einen drohenden Infarkt abwenden können. Versuche mit überlangen Lkws oder mit dem sogenannten „Platooning“, einer Art elektronisch gesteuerten, im engen Abstand fahrenden Güterzugs aus Lastwagen, sind nur Feigenblätter, aber helfen bei der Gesamtproblematik nicht wirklich weiter.

In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird die Verkehrspolitik zum Handeln gezwungen werden. Wegschauen geht nicht mehr länger. Es ist zu befürchten, dass es ohne durchgreifende Reglementierung beim Lkw- und Lieferverkehr nicht mehr weitergeht. Das allerdings ist dann eine Operation am offenen Herzen, um den Infarkt zu vermeiden.

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