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Jeder Augenblick ist eine einprägsame Erfahrung

21.11.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Jeder Augenblick ist eine einprägsame Erfahrung
Joeressen + Kessner: inKUBATOR. Transmediale Echtzeit-Installation, Trier 2017 © (Fotografien: Joeressen + Kessner, 2017)
Joeressen + Kessner: inKUBATOR. Transmediale Echtzeit-Installation, Trier 2017 © (Fotografien: Joeressen + Kessner, 2017)

(openPR) Neue Licht- und Klanginstallation im »generator.medienkunstlabor trier

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Bereits zum dritten Mal öffnet der »»generator der Universität Trier seine Tore für eine innovative Licht-Installation. Das Künstlerduo joeressen+kessner bespielt das ehemalige Heizkraftwerk mit der eigens dafür entworfenen, transmedialen Echtzeit-Installation »inKUBATOR«. Die Ausstellung wird am 30. November eröffnet und ist bis zum 31. März 2018 zu sehen und zu hören.



Gleißend helles Licht bewegt sich über die Innenwände und tastet sie wie ein Theaterscheinwerfer ab. Unterschiedliche Klänge interagieren in Rhythmus und Lautstärke mit der Intensität und Bewegung des Lichtes. In dieser transmedialen Verschränkung von Licht und Klang entsteht ein spezifischer Reflexions- und Erfahrungsraum. Die Lichtprojektion basiert auf der Variation der geometrischen Form eines Rechtecks, das jedoch durch die Struktur der Halle räumlich aufgebrochen wird. Die sich stetig wandelnde Licht-Klangprojektion wird in Echtzeit digital erzeugt und unterwirft den Raum ständiger Veränderung.

Die beiden Künstler loten mit ihrer kinetisch-akustischen Inszenierung die räumlichen Strukturen des historischen Ortes in verschiedenen Dimensionen aus. Licht und Klang durchfluten die gesamte Halle und eröffnen immer neue Bezüge zwischen der historischen Architektur, ihrer Materialität und dem sich darin bewegenden Besucher. Jeder einzelne Augenblick ermöglicht eine einmalige, aber einprägsame Erfahrung. In Analogie zu den elektronischen Klängen verschränken sich Vorder- und Hintergrund in immer neuen Lichträumen, die sich sodann überblenden und auflösen. Dem Prinzip des Inkubators, eines Brutschranks oder -kastens, folgend, schaffen die Künstler laborartige Bedingungen, unter denen völlig neuartige Licht-, Klang- und Raumsynthesen möglich werden.

Der Kreislauf von Werden und Vergehen ist auch das Thema des benachbarten Ausstellungsraumes, des Kohlekellers, wo Stillleben zeitgenössischer Künstler gezeigt werden. Die britische Fotografin und Regisseurin Sam Taylor-Johnson (geb. Taylor-Wood) überführt das „stillstehende Leben“ in ihrer Video-Arbeit „Still Life“ (2001) in eine bewegte Videosequenz, wodurch der Zerfallsprozess in seiner zeitlichen Bedingtheit nachvollziehbar wird. Mit Hilfe eines Zeitraffers wird die „nature morte“ (frz. Stillleben) zum Leben erweckt. Die Veränderung, die dem Verfall organischer Materie von Geburt oder vom Entstehen an innewohnt, und im traditionellen Stillleben nur metaphorisch angedeutet wird, vollzieht sich hier binnen weniger Minuten vor den Augen der Betrachter.

An diesem Punkt setzen auch die filigranen Skulpturen der niederländischen Künstlerin Nelienke van Wieringen an. In leisen aber nicht weniger eindrücklichen Szenarien werden ihre kleinen, scheinbar tödlich verletzt zu Boden gefallenen Keramikvögel zu Vanitas-Symbolen der heutigen Zeit. Über ihren Titel „Kleine Malerei“ (2015/2017) verknüpfen sie geradezu paradigmatisch die zerbrechliche Schönheit der Natur in altmeisterlichem Sinn mit dem memento mori-Gedanken eines modernen Stilllebens unserer Tage.

Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Ulrike Gehring, Dr. Stephan Brakensiek und Andrea Günther. Die Ausstellung »»generator 2017 wird durch eine Projektarbeit von Studierenden des Fachs Kunstgeschichte unter der Leitung der Doktorandin Andrea Günther wissenschaftlich aufgearbeitet und dokumentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint voraussichtlich im Februar 2018.

»» generator 2017
Eröffnung: 30.11.2017, 18.00 Uhr
Für die Eröffnung ist keine Anmeldung erforderlich
Universität Trier, Campus II (Behringstraße 21), Kapelle (Hörsaal K 101)
Laufzeit der Ausstellung: 1.12.2017 – 31.03.2018

Ein Besuch der Ausstellung ist nur nach Anmeldung über die Website möglich. Zugang im Rahmen öffentlicher Führungen: dienstags, 18.30-19.30 Uhr und alle zwei Wochen samstags, 14.00-15.00 Uhr (beginnend am 2.12.2017). Anmeldung und Termine:

Kontakt:
Andrea Günther
E-Mail:
Tel. 0651/201-2126

Quelle: idw

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