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Telespazio VEGA Deutschland unterstützt die Mission ExoMars 2020

22.11.201709:27 UhrIT, New Media & Software
Bild: Telespazio VEGA Deutschland unterstützt die Mission ExoMars 2020
ExoMars Orbiter und Rover. Copyright ESA / ATG medialab
ExoMars Orbiter und Rover. Copyright ESA / ATG medialab

(openPR) Das Luft- und Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, eine Tochtergesellschaft von Telespazio (ein Leonardo- und Thales-Joint Venture) wurde vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESA/ESOC) ausgewählt, den Betriebssimulator für den zweiten Satelliten des ExoMars-Programms zu entwickeln. Die Mission, welche 2020 starten soll, wird aus dem Carrier Module (CM) zur Beförderung zum roten Planeten und dem Descent Module (DM) als der Landeeinheit bestehen. Letztere wird die Surface Platform (SP) und ein Rovermodul (RM) auf den Mars befördern.



Der Simulator wird das Verhalten der ExoMars 2020-Sonde so wirklichkeitsgetreu wie möglich nachbilden. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der operativen Schnittstelle zur ESOC, wie zum Beispiel der Generierung von Telemetriedaten und der Reaktion auf Telekommandos. Dies erfordert eine genaue Modellierung des Satelliten und seiner Module, darunter die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Strom an Bord, die Lageregelung und verschiedene Manöver, des internen Datenverkehrs sowie der Telekommunikation mit den Bodenstationen.

Durch die Entwicklung des Simulators, mit der bereits im August 2017 begonnen wurde, können sich die Teams bei der ESA auf die Mission vielfältig vorbereiten: Während der Entwicklung des echten Satelliten wird der Simulator für mehrere Durchgänge von System Validation Tests (SVTs) zur Verfügung stehen, welche im Oktober 2018 beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Flugkontrollteam den Simulator dazu nutzen, sich für den Start im Jahr 2020 vorzubereiten, sowie auch für die spätere Flugphase, die Trennung der Landeeinheit vom Beförderungsmodul, für den Abstieg der Landeeinheit auf die Marsoberfläche und schließlich auch für den Betrieb der Oberflächenplattform ab 2021.

Der Grund für diesen straffen Zeitplan ist dem engen Startfenster geschuldet, in welchem die nächste ExoMars-Mission starten muss, um die optimale Flugbahn zwischen Erde und Mars nutzen zu können.
“Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Unternehmen zum zweiten Mal für die Entwicklung eines ExoMars-Simulators ausgewählt wurde. Dies zeigt uns, dass unser Kunde ESOC uns sein Vertrauen schenkt und daran glaubt, dass wir komplexe Systeme innerhalb kürzester Zeit entwickeln, liefern und dabei gleichzeitig den höchsten Anforderungen und Qualitätsstandards entsprechen können. Wir haben bereits für andere Erkundungsmissionen mit ähnlich straffen Zeitplänen, Startfensterauflagen und komplexen wissenschaftlichen Instrumenten an Bord Simulatoren entwickelt. So zum Beispiel BepiColombo oder Herschel/Planck, um nur einige zu nennen. Diese Erfolgsgeschichte möchten wir auch mit dem ExoMars-Simulator fortführen,“ sagte Zeina Mounzer, Chief Commercial Officer der Telespazio VEGA Deutschland. 

Telespazio VEGA Deutschland hat bereits verschiedene Systeme für die erste Phase des ExoMars-Programms, und hier genau für den ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO), entwickelt. Darunter waren das Missionskontrollsystem, das Missionsplanungssystem sowie der Betriebssimulator. Auch wenn die zweite Phase des Programms denselben Titel trägt, sind die beiden Satelliten technologisch sehr verschieden und dies zeigt sich auch im Simulator: Die 2020-Mission besteht aus einem komplett neuen Hardware-Design und einem neuen On-Board-Computer, welcher die Entwicklung eines entsprechenden Simulators für diese besondere Mission erfordert.

Über ExoMars
ExoMars ist eine spannende Marserkundungsmission, welche durch eine groß angelegte internationale Zusammenarbeit zwischen der ESA und Roscosmos ermöglicht wurde. Der Hauptauftragnehmer, verantwortlich für den ExoMars-Satelliten von europäischer Seite, ist Thales Alenia Space (ein Thales/Leonardo-Unternehmen). Viele der Technologien an Bord des Satelliten stammen aus dem Hause Leonardo.

In der ersten Phase der Mission wurde 2016 der Mars-Spurengas-Orbiter (TGO) ins All geschossen, welcher ein Demonstrationsmodul zum Eintritt, Abstieg und zur Landung beinhaltete. In einer zweiten Phase werden ein Mars-Rover und eine Marsoberflächen-Plattform (Surface Platform) die Reise antreten und auf der Erfahrung dieser ersten Schritte aufbauen. Der 2020er ExoMars-Rover wurde entworfen, um nach Spuren von heutigem oder früherem Leben zu suchen, indem er mithilfe eines Bohrers, entwickelt von Leonardo, Unterbodenproben sammeln und analysieren wird. Telespazio SpA ist ebenfalls an der ExoMars 2020-Mission beteiligt: Das Unternehmen hat die Kommunikationsinfrastruktur (RGCI) des Rover-Kontrollzentrums (ROCC) konzipiert und entwickelt und wird diese auch instand halten.
ExoMars wird mit seinen neuen Technologien Wegbereiter für zukünftige Marsmissionen sein, bei denen Proben zurück zur Erde gebracht werden sollen.

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