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Europas ExoMars startet – Darmstadt fliegt mit

17.03.201608:36 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Am 14. März 2016 um 10:31 Uhr europäischer Zeit startete die ESA-Sonde ExoMars TGO zum Mars. Mit dabei ist Spitzentechnologie aus Darmstadt: Das Unternehmen Telespazio VEGA Deutschland, eine Tochtergesellschaft der Telespazio (Finmeccanica/Thales) stellt bereits seit 2013 missionskritische Systeme und hochqualifiziertes Personal für diese Mission bereit.



Verschiedene Systeme, entwickelt von Telespazio VEGA Deutschland, werden am Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt verwendet: Dazu gehört der Satellitensimulator, den das Flugkontrollteam dazu nutzt, um sich auf die Mission vorzubereiten und verschiedene Szenarien zu testen und durchzuspielen. Dieser „Lehrplan“ wurde von erfahrenen Telespazio VEGA-Mitarbeitern, so genannten Simulation Officers, entwickelt. Sie waren es auch, die das Kontrollteam - unter Leitung eines "Flugdirektors" der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) - trainiert haben. Der Simulator wird auch im weiteren Verlauf der Reise zum Mars dazu verwendet werden, um zukünftige Manöver zu testen und zu üben.

Ein weiteres System, welches das Flugkontrollteam am Boden benötigt, ist das Missionskontrollsystem (MCS). Auch dieses wurde von Telespazio VEGA Deutschland entwickelt und dient dazu, die Sonde von der Erde, von Darmstadt, aus zu steuern. Das MCS liest und interpretiert die Daten, die zwischen der Erde und der Sonde ausgetauscht werden: Das gilt gleichermaßen für empfangene Daten, als auch alle Daten, die das Kontrollteam an die Sonde sendet.

Des Weiteren entwickelte das Unternehmen auch das Missionsplanungssystem (MPS), mithilfe dessen die Aktivitäten der Sonde geplant werden können. Dieses System basiert auf der Erfahrung von weiteren MPS, die das Unternehmen den Erkundungsmissionen beigesteuert hat oder noch wird: Rosetta und BepiColombo. Der Vorteil: Erkundungsmissionen gleichen sich oft in ihren Aufgaben. So muss das ExoMars-MPS „nur“ neu konfiguriert werden und spart damit Entwicklungszeit.

Auch bei ESA/ESOC ist Telespazio VEGA Deutschland ganz vorne mit dabei. Viele der Mitarbeiter sind an den Vorbereitungen des Starts beteiligt gewesen, sind Teil des ESOC-Kontrollteams während des Starts und werden auch später als Teil des Teams den Routinebetrieb unterstützen. Weitere Mitarbeiter tragen als Flugdynamiker, ICT-Ingenieure oder Experten im Bodenstationsbetrieb zur ExoMars-Mission bei.

Im Hauptquartier der Telespazio-Gruppe freut man sich inzwischen bereits auf die Folgemission 2018: Telespazio hat dazu die Kommunikationsinfrastruktur (RGCI) des Rover-Kontrollzentrums (ROCC) designt, entwickelt und wird sie instand halten. Die RGCI wird benötigt, um mit dem Rover kommunizieren zu können, zum Beispiel zum Empfangen von Telemetrie oder Senden von Kommandos.

Über ExoMars
ExoMars ist eine spannende Marserkundungsmission, welche durch internationale Zusammenarbeit mit Roscosmos ermöglicht wurde. Der Hauptauftragnehmer, verantwortlich für den ExoMars-Satelliten in Europa, ist Thales Alenia Space (ein Thales/Finmeccanica-Unternehmen). In der ersten Phase der Mission (2016) wird der Mars Spurengas-Orbiter ins All geschossen, welcher ein Demonstrationsmodul zum Eintritt, Abstieg und zur Landung mit sich tragen wird.

In einer zweiten Phase werden ein Mars-Rover und eine Marsoberflächen-Plattform die Reise antreten und auf der Erfahrung dieser ersten Schritte aufbauen. Der 2018er ExoMars-Rover wurde entworfen, um nach Spuren von heutigem oder früherem Leben zu suchen, indem er mithilfe von Bohr- und einem weiteren Satz von leistungsfähigen Instrumenten Unterbodenproben sammelt und analysiert. ExoMars wird zeigen, wie neue Technologien dabei helfen, den Weg für zukünftige Marsmissionen bereiten, die Proben zurück zur Erde bringen sollen.

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