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Telespazio VEGA Deutschland unterstützt das Ende der Rosetta-Mission

28.09.201610:30 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Das Darmstädter Raumfahrtunternehmen Telespazio VEGA Deutschland, ein Tochterunternehmen von Telespazio (Leonardo/Thales) wird die Schlussphase der ESA-Mission Rosetta unterstützen, welche vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt gesteuert wird. Die Sonde soll am 30. September 2016 auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko landen.



Mitarbeiter der Telespazio VEGA Deutschland sind seit Ende der Neunziger Teil der Rosetta-Teams der ESOC in den Bereichen Flugkontrolle, Bodenstationsbetrieb und Flugdynamik. Das Unternehmen war auch an der Entwicklung von wichtigen Bodensystemen für die Mission beteiligt. Nicht zuletzt war dies möglich, weil sich Telespazio VEGA erfolgreich, seit Beginn des Rosetta-Programms, für jeden Rahmenvertrag mit dem ESOC qualifizieren konnte.

Diese langjährige Unterstützung der Rosetta-Mission, unter der Leitung eines ESA-Flugdirektors, brachte Vorteile sowohl für die Mitarbeiter der Telespazio VEGA als auch für den Kunden ESOC: Die Mitarbeiter erwarben tiefergehendes Wissen und Verständnis für eine einzigartige Mission. Gleichzeitig konnte dank des langfristigen Serviceauftrags dieses Wissen erhalten und optimal für die ESA-Mission eingesetzt werden. Da Rosetta, sobald sie auf dem Kometen aufsetzt, abgeschaltet wird, endet zu diesem Zeitpunkt die Mission. Die Mitarbeiter von Telespazio VEGA, die in den Rosetta-Teams arbeiten, wechseln dann zu Teams anderer Raumfahrtmissionen, die von deren Erfahrung profitieren werden.

Im Detail war Telespazio VEGA an folgenden Aktivitäten der Rosetta-Mission beteiligt:

Entwicklung eines Simulators für den Rosetta-Orbiter: Der Simulator wurde am ESOC genutzt, um Flugkontrolle während der verschiedenen Missionsphasen zu unterstützen: LEOP (Start und frühe Umlaufbahn), die Vorbeiflüge und Gravitationsschwünge, Tiefschlaf, Ankunft und Orbit um den Kometen und nun die weiche Landung. Die Trainings und Simulationseinheiten wurden von Telespazio VEGA-Experten geleitet.

Entwicklung von Bodensystemen: Telespazio VEGA Deutschland entwickelte für die Rosetta Mission sowohl das Missionsplanungs- als auch das Missionskontrollsystem. Sie wurden und werden dazu verwendet die verschiedenen Aktivitäten der Sonde über all die Jahre hinweg zu planen, zu beobachten und zu steuern. Die Entwicklung beinhaltete auch verschiedene Upgrades der Technologien für die Mission.

Betrieb: Telespazio VEGA-Experten sind Mitglied der ESOC-Teams für Flugkontrolle, Flugdynamik, IKT-Engineering, Bodenstations-Engineering und Verwaltung.

Philae Lander: Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR MUSC) in Köln beauftragte Telespazio VEGA im Rahmen der Rosetta-Mission. So unterstützte das Unternehmen das DLR für die Landeeinheit Philae mit Technischem Management, der Entwicklung des Philae-Simulators, der Entwicklung des Bodensegments und einer Schnittstelle, um die Zusammenarbeit der internationalen Teams zu ermöglichen. Weitere Aufgabenbereiche bestanden in 3D-Animationen des Landers und Orbiters; und schließlich in der Unterstützung des Flugbetriebs während des Abstiegs, der Landung und der Forschungsaktivitäten auf dem Kometen.

Telespazio VEGA ist nicht das einzige Unternehmen innerhalb der Leonardo-Finmeccanica-Gruppe, welches zur Mission beiträgt. Viele der Bordinstrumente und auch bodengebundene Instrumente von Rosetta sowie solche an Bord des Philae-Landers wurden von Leonardo-Finmeccanica hergestellt - in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und akademischen Einrichtungen und unter der Koordination der Italienischen Raumfahrtagentur (ASI).

Im Speziellen lieferte Leonardo-Finmeccanica den sogenannten “Space Drill”, auch bekannt als das Sample Drill and Distribution (SD2) System. Dessen Aufgabe bestand darin, bis zu 30 cm in die Kometenoberfläche zu bohren und Materialproben des Kometen zu sammeln. Zusätzlich zum SD2 entwickelte Leonardo für ASI auch innovative robotische Systeme und technisch hochentwickelte elektrooptische Instrumente, die auf Hyperspektraltechnologien basieren.

Diese beinhalten den A-STR, Autonomous Star TRacker, welchen Rosetta dazu nutzte, sich im Weltraum zu orientieren und ihre Kommunikationsantennen korrekt auf die Erde auszurichten; die NAVCAM-Kamera, welche die Sonde zur Navigation nutzte; das VIRTIS-Instrument (Visible InfraRed and Thermal Imaging Spectrometer), welches verschiedene thermale Charakteristiken und Beschaffenheit des Kometen maß, das GIADA-Instrument (Grain Impact Analyser and Dust Accumulator), welches Staub und Partikel des Kometen analysierte; und die Photovoltaikanlagen der Sonde. Weitere kleinere Solarpanele, rund zwei Quadratmeter groß, wurden auf dem Philae-Lander installiert, und lieferten Energie für Instrumente an Bord, um Experimente auf dem Kometen durchzuführen.

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