(openPR) Bilanz I.-III. Quartal 2017 der DIP – Deutsche Immobilien-Partner
Die kontinuierliche und vergleichende Analyse von 13 deutschen Büromärkten (Berlin, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg und Stuttgart) durch DIP - Deutsche Immobilien-Partner ermöglicht Querschnittsvergleiche zwischen den Märkten in Nord- und Süd- bzw. West- und Ostdeutschland und zwischen Städten verschiedener Marktgröße.
Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner zeigen, dass die fortgesetzte robuste Wirtschaftslage in Deutschland die Entwicklung der Büromärkte positiv beeinflusst:
- In den ersten drei Quartalen 2017 liegt der Gesamtbüroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) mit rd. 3,22 Mio. m² rd. 6% über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums und markiert somit einen neuen Rekord-Flächenumsatz.
- Analog hat sich der Büroflächenleerstand in den DIP-Märkten binnen Jahresfrist um rd. 800.000 m² abgebaut. Er liegt aktuell bei rd. 5,6 Mio. m² (2016: 6,4 Mio. m²). Die Leerstandsquote sank von 6,1% Ende September 2016 auf aktuell 5,3%.
- Gleichzeitig ist die durchschnittliche Spitzenmiete in den analysierten deutschen Büromärkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 1,70/m² bzw. 6% auf rd. 28,60 EUR/m² gestiegen (Ende September 2016: EUR 26,90/m²).
Hier können Sie die Übersichtstabelle als lesefreundliche PDF-Datei herunterladen:
https://www.aengevelt.com/fileadmin/PDF-Dokumente/2017-10-23_Uebersichtstabelle_DIP-Bueromaerkte_I-III_Q_2017.pdf
DIP-Büromärkte: Höchster Büroflächenumsatz
In den erfassten 13 deutschen DIP-Büromärkten (Berlin, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/M., Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg und Stuttgart) wurde in den ersten drei Quartalen 2017 mit rd. 3,22 Mio. m² ein um ca. 6% höherer Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) als im Vorjahreszeitraum (I.-III. Q. 2016: rd. 3,03 Mio. m²) registriert. Das erreichte Umsatzniveau ist das höchste der letzten 25 Jahre.
Dabei entwickelte sich der Markt mehrheitlich positiv:
• Zum Teil deutlich gestiegene Büroflächenumsätze analysiert DIP in den Städten Nürnberg (+53%), Leipzig (+42%), Essen (+20%), Düsseldorf (+18%), Dresden (+12%), Frankfurt a. M. (+11%), Hamburg (+10%), München (+9%), Berlin (+9%) und Karlsruhe (+3%).
• Demgegenüber sanken in Stuttgart (-26%), Magdeburg (-24%) und Köln (-17%) die Flächenumsätze markant.
Steigende Büroflächenumsätze in den „Big Seven“
• Auf die „Big Seven“ (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) entfiel ein Büroflächenumsatz von insgesamt 2,85 Mio. m² (+5%) bzw. ein Anteil von 89% des gesamten Büroflächenumsatzes in den 13 DIP-Märkten (2016: 2,72 Mio. m² bzw. 90%).
• Wie schon in den letzten beiden Jahren konnte der Berliner Bürovermietungsmarkt seine Spitzenposition als deutschlandweit umsatzstärkster Büromarkt gegenüber München behaupten. Mit einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rd. 50.000 m² höheren Flächenumsatz von insgesamt 616.000 m² bleibt Berlin die Nummer 1 vor München mit rd. 600.000 m² (+50.000 m²).
• Als drittstärkster Standort konnte Hamburg mit rd. 450.000 m² seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (ca. 410.000 m², +10%) steigern.
• Die größte absolute Umsatzsteigerung binnen Jahresfrist konnte innerhalb der "Big Seven" in Düsseldorf (351.000 m², +53.000 m²) generiert werden. Auch in Frankfurt a. M. wurde mit einem Plus von rd. 42.000 m² (413.000 m²) ein überdurchschnittliches Ergebnis generiert.
• Von den „Big Seven“ verzeichneten dagegen Köln (-45.000 m²) und Stuttgart (-65.000 m²) merkliche Umsatzeinbußen.
Büroflächenumsätze der mittelgroßen DIP-Bürozentren stärker gestiegen
• In den mittelgroßen DIP-Bürozentren war die Entwicklung des Flächenumsatzes (im Mittel) insgesamt sehr positiv: Im Vorjahresvergleich stieg der Flächenumsatz in den Städten Dresden, Essen, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg um 23% auf rd. 376.000 m² (I.-III. Quartal 2016: 306.000 m²). Im Zuge des Umsatzwachstums zog auch der Anteil an dem von DIP erfassten Gesamtumsatz auf rd. 11% an (2016: 10%).
• Allerdings war die Umsatzentwicklung in den einzelnen Städten unterschiedlich: So sind z.B. die Flächenumsätze in Nürnberg um 53% auf 71.000 m² und in Leipzig um 42% auf 94.000 m² gestiegen, während in Magdeburg ein Rückgang des Umsatzes um rd. 24% auf 12.500 m² zu beobachten war.
Sinkende Büroflächenleerstände
• Der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Büroflächen hat sich innerhalb eines Jahres in den 13 analysierten deutschen Märkten um rd. 830.000 m² von rd. 6,42 Mio. m² Ende September 2016 auf aktuell ca. 5,59 Mio. m² reduziert.
• Analog dazu sank die durchschnittliche Leerstandsquote der 13 DIP-Büromärkte binnen Jahresfrist von 6,1% auf aktuell 5,3%.
Spitzenmieten und durchschnittliche City-Mieten im Plus
• Im Rahmen der gestiegenen Flächenumsätze hat die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete innerhalb eines Jahres in den 13 analysierten deutschen DIP-Büromärkten um 6,3% auf rd. EUR 28,60/m² Ende September 2017 angezogen (2016: ca. EUR 26,90/m²). Hier sind vor allem die gestiegenen Spitzenmieten in Berlin (EUR 29,50/m², +16%) und Magdeburg (EUR 12,25/m², +13%) zu nennen.
Bundesweiter Mietpreisführer bleibt Frankfurt/M. mit einer binnen Jahresfrist ebenfalls gestiegenen Spitzenmiete von EUR 40,-/m².
• Noch deutlicher zog das durchschnittliche, in den DIP-Märkten analysierte Mietniveau für Büroflächen in Citylagen an und zwar um rd. 12% bzw. EUR 2,-/m² von rd. EUR 17,20/m² in Q3/2016 auf rd. EUR 19,20/m² in Q3/2017.













