(openPR) Pluralistische Freiheit oder totale Kontrolle?
Die Informationstechnik erfasst immer mehr Bereiche unseres Lebens – und ist dabei vielfach zugleich nützlicher Helfer und Überwachungsinstrument. Wohin geht diese Entwicklung? Was dürfen wir erwarten und was müssen wir fürchten?
Der Überwachungsstaat ist in technischer Hinsicht bereits Wirklichkeit, nicht nur in totalitären Diktaturen: Massenüberwachung und Vorratsdatenspeicherung durch Geheimdienste, Sammlung von Online-
Kundendaten durch Internetdienstleister – die Informationstechnik hat aus Verbrauchern „gläserne Bürger“ gemacht. Doch was, wenn die Kontrolleure unkontrollierbar werden? Was bleibt von der Vision einer offenen, freien, pluralistischen Gesellschaft? Wie können sich Bürger vor Missbrauch durch Staat, Wirtschaftsgiganten und Bürokratie schützen?
Diesen Fragen widmet sich die Traumfabrik #14/2017-18 „BIG BROTHER – Surveillance Cinema“ mit einer Filmreihe, Seminaren am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und u.a. einem Weiterbildungskurs der AWWK. In den für die 14. Traumfabrik von Wolfgang Petroll und Herbert Born ausgewählten Filmen werden der „Big-Brother-Staat“ thematisiert, seine verschiedenen Ausprägungen, Zusammenhänge und Konsequenzen vor Augen geführt – von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart.
Eröffnet wird die Reihe am 19.10.2017, 18 Uhr mit dem oscarprämierten Film „CITIZENFOUR“ von Laura Poitras. Zu diesem Anlass laden die Partner der IT-Sicherheitsregion Karlsruhe zusammen mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale zum Filmevent in die Schauburg.
Der Film gibt einen persönlichen Blick auf das Leben von Edward Snowden und dokumentiert die Geschichte des Whistleblowers anhand der verdeckten Zusammenkünfte mit der Journalistin und Künstlerin Laura Poitras und dem Journalisten Glenn Greenwald in Hong Kong 2013. Zum Film wird der ZAK-Lehrbeauftragte Wolfgang Petroll eine Kurzeinführung geben. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt. Vertreten sind: Dr. Oliver Raabe (Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft), Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha (ZAK), Dr. Dirk Achenbach (Kompetenzzentrum IT-Sicherheit) sowie Jan Linders (Badisches Staatstheater Karlsruhe).
Nach spannenden Diskussionen können die Besucher den Abend beim persönlichen Austausch beim „Buffet-Networking“ ausklingen lassen.
Weitere Infos unter:
www.ka-it-si.de
Eine Zusammenarbeit von Filmtheater SCHAUBURG Karlsruhe,
ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale,
AWWK - Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung Karlsruhe,
Kompetenzzentrum IT-Sicherheit,
DIZ | Digitales Innovationszentrum und
KA-IT-Si | Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative.
Mit freundlicher Unterstützung der Georg-Fricker-Stiftung.











