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Stillen unterstützen - gemeinsam!

02.10.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Anlässlich der Weltstillwoche weist die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf zwei neue Forschungsprojekte zum Stillen in Deutschland hin.

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Muttermilch ist die natürliche Nahrung für Säuglinge: gut verdaulich, hygienisch einwandfrei und richtig temperiert. Unter dem Motto „Stillen unterstützen - gemeinsam!“ ruft deshalb die diesjährige Weltstillwoche vom 2. bis 8. Oktober 2017 dazu auf, stillende Frauen in unserer Gesellschaft mehr zu unterstützen. Die Nationale Stillkommission am BfR weist aus diesem Anlass auf zwei neue Forschungsprojekte zum Stillen in Deutschland hin. Im international angebundenen Projekt „Becoming Breastfeeding Friendly“ (BBF) wird erstmals der aktuelle Stand der Stillförderung in Deutschland umfassend analysiert. Eines der acht Handlungsfelder dieses Projektes untersucht, welchen Stellenwert das Thema „Stillen“ in den deutschen Medien hat. Neben diesem Projekt wird zudem ein von der Nationalen Stillkommission vorgeschlagenes Folgeprojekt der vor 20 Jahren durchgeführten bundesweiten „SuSe“-Studie („Stillen und Säuglingsernährung“) gestartet. Die groß angelegte Studie „SuSe II“ erhebt umfassende Daten zur Stillhäufigkeit sowie zu Einflussfaktoren auf das Stillverhalten und auf die Ernährung von Säuglingen.



Die Beteiligten der diesjährigen Weltstillwoche weisen darauf hin, dass ein gesellschaftliches Klima, in dem stillende Frauen sich wertgeschätzt und akzeptiert fühlen, ebenso wesentlich für den Stillerfolg ist wie individuelle, fachkundige Unterstützung. Ob prominente Schauspielerinnen, Sängerinnen, Sportlerinnen oder Politikerinnen - sie alle können eigene Still-Erfahrungen öffentlich teilen, ihre Wertschätzung gegenüber stillenden Frauen sichtbar zum Ausdruck bringen und somit vielen Müttern ein Vorbild sein. Stillen als Normalität ist das gemeinsame Ziel.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat das Netzwerk „Gesund ins Leben“ und die Nationale Stillkommission beauftragt, das Vorhaben „Becoming Breastfeeding Friendly“ (BBF) in Zusammenarbeit mit der Universität Yale für Deutschland durchzuführen. Dabei untersucht eine Expertenkommission unter anderem, wie stillfreundlich Deutschland ist. Ein Schwerpunkt ist hierbei die Analyse, wie deutsche Medien über das Thema Stillen berichten und in welchem Umfang und über welche Kanäle Prominente öffentlichkeitswirksam für das Stillen werben. Auf Basis der Ergebnisse schlägt die Expertenkommission dann Maßnahmen vor, um das gesellschaftliche Klima in Deutschland stillfreundlicher zu gestalten.

Näheres zum Forschungsvorhaben „Becoming Breastfeeding Friendly“:



Des Weiteren startete kürzlich das von der Nationalen Stillkommission vorgeschlagene Folgeprojekt der im Jahr 1997/1998 durchgeführten „SuSe“-Studie. „SuSe II“ soll zeigen, ob und wie sich das Stillverhalten und die Säuglingsernährung in Deutschland seither entwickelt haben. Dazu werden ca. 170 Geburtskliniken und 1500 Mütter befragt. Die auf zwei Jahre angelegte Studie wird vom Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum durchgeführt und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Auftraggeber ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die Forschungsergebnisse sind Grundlage für gesundheits- und ernährungspolitische Maßnahmen und sollen die praxisnahe, professionelle Beratung junger Familien zum Stillen und zur Säuglingsernährung erleichtern.

Über die Nationale Stillkommission am BfR

Die Nationale Stillkommission wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird. Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen. Weitere Informationen zur Arbeit der Nationalen Stillkommission sind auf der folgenden Website veröffentlicht:



Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

In diesem Jahr feiert das BfR sein 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat das BfR eine Jubiläumsbroschüre herausgegeben, die unter kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden kann.

38/2017, ende bfr-p

Quelle: idw

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