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Eigentumswohnungen: Umsätze steigen trotz gleichbleibender Transaktionszahlen

02.10.201713:33 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Anzahl der verkauften Neubau- und Bestandswohnungen ist in den deutschen Großstädten 2016 minimal gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das hat der aktuelle ACCENTRO Wohneigentums-Report festgestellt, der am 13. September vorgestellt wurde. Demnach wurden im Berichtsjahr 2016 in den untersuchten 82 Großstädten insgesamt 135.551 Bestands- und Neubau-Eigentumswohnungen verkauft, das sind 851 Wohnungen (0,62 %) weniger als im Jahr zuvor. Zugleich sind die Umsätze um insgesamt 7,13 Prozent auf 30,87 Milliarden Euro gestiegen.



Auffällig ist dem Report zufolge die Entwicklung im Neubausegment. Entgegen dem Gesamttrend ist die Zahl der verkauften Neubauwohnungen deutlich um 14,49 Prozent gestiegen. Der Report führt das darauf zurück, dass der Wohnungsbau im Jahr 2016 deutlich zugelegt hat und mehr Wohnungen fertiggestellt wurden als in den Jahren zuvor. In einigen Großstädten wie Berlin wird zudem das restriktive Mietrecht als Erklärung dafür angeführt, dass mehr in Neubau- als in Bestandswohnungen investiert wird. So wachse beispielsweise die Zahl der Milieuschutzgebiete, in denen Bestandsinvestitionen zunehmend erschwert würden. Auch die Verschärfung der Regulierungspolitik im Neubau wird kritisiert.


Starke Zuwanderung in Großstädte

Dennoch ist im Zehnjahresvergleich Berlin die Stadt mit den mit Abstand größten Preissteigerungen. So hat der Durchschnittspreis je verkaufter Wohnung von 2006 zu 2016 in der Hauptstadt um 160,26 Prozent zugelegt. Die höchsten Kaufpreise wurden mit durchschnittlich 422.176 Euro nach wie vor in München erzielt. Hervorgehoben wird darüber hinaus die Entwicklung der sächsischen Metropole Leipzig. 2006 wurden in Leipzig noch 2.542 Wohnungen verkauft, zehn Jahre später waren es bereits 4.877 Wohnungen. Das ist ein Anstieg der Verkaufszahlen um 91,86 Prozent.

Generell ist dem ACCENTRO Wohneigentums-Report zufolge eine starke Fokussierung der Bevölkerung auf die Großstädte zu beobachten. So seien allein im Jahr 2016 mehr als 370.000 Menschen in die Großstädte gezogen. Diese Entwicklung soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen.

Bemängelt wird im ACCENTRO Wohneigentums-Report, dass die private Eigentumsbildung trotz der derzeit günstigen Immobilienkredite nicht vorankommt. Die Wohneigentumsquote stagniert in Deutschland seit Jahren bei lediglich 45 Prozent, obwohl Wohneigentum einen wichtigen Bestandteil der privaten Altersvorsorge darstellt. Vorgeschlagen wird daher ein Freibetrag für die Grunderwerbsteuer, um die Kaufnebenkosten zu senken und auf diese Weise die Eigentumsbildung anzukurbeln.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.accentro.de/news-presse/branchennews.html

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