(openPR) Winsen (Luhe), den 21.09.2017: Wie bitte? Es ist noch September, und der bemüht sich auf den letzten Metern doch gerade noch einmal um ein paar Sonnenstrahlen.... Aber nach dem Sommer ist vor dem Winter! Nicht umsonst gilt eine Winterreifenpflicht von O bis O - Oktober bis Ostern.
Abgesehen davon, dass man seine Kaskoversicherung aufs Spiel setzt, wenn bis zum 1. Oktober nicht auf Winterreifen umgesattelt wird, sollte man diese auch vor dem Aufziehen begutachten. Die Profiltiefe sollte mindestens 4 Millimeter betragen. Ist der Reifen älter als 10 Jahre, muss durchaus mit Materialermüdung gerechnet werden. In beiden Fällen sollte man die nicht mehr wirklich guten Reifen austauschen.
Ein Checkup gilt auch der Batterie. Diese meldet sich nämlich erst, wenn es zu spät ist.... und der Wagen nicht mehr anspringt. Nach 5 Jahren kann es soweit sein, dass sie ihren Dienst versagt. Die Batterie kann in der Werkstatt des Vertrauens auf die Leistungsfähigkeit überprüft werden. Einfluss auf deren Lebensdauer kann man aber auch nehmen. Gerade die Dinge, die am Fahrzeug winterbedingt genutzt werden, kosten viel Strom. Das sind in erster Linie die Heizungen respektive Sitzheizungen, die beheizbare Heckscheibe und das Gebläse. Der eigenen Sicherheit zuliebe benötigt man natürlich immer den richtigen Durchblick, viele lassen aber diese Funktionen auch angeschaltet, wenn Heck- und Frontscheibe längst von Eis oder feinen Wassertopfen befreit sind - und das ist dann ein richtiger Stromfresser. Auch die Heizung braucht nicht durchgehend auf Höchsttemperatur zu laufen. So gönnt man der Batterie ein bisschen mehr Lebensdauer.
Die Leuchten des Fahrzeugs sollten korrekt eingestellt sein, gerade in der dunklen Jahreszeit. Auch dies kann man in der Werkstatt des Vertrauens vornehmen lassen. Um das Sauberhalten muss man sich aber selbst kümmern. Die Lichter verlieren bis zu 60% ihrer Leuchtkraft, wenn sie durch Schmutz und Dreck verunreinigt sind. Ab und an das Gehäuse abzuwischen ist also nicht nur sinnvoll, sondern macht die Fahrt sicherer.
Auch die Scheibenwischer verdienen einen zweiten Blick. Vor dem Start sollten Blätter, Nadeln und sonstige Dinge von den Wischerblättern entfernt werden. Auch das Betätigen auf der noch eis- oder schneebedeckten Scheibe ist der Qualität der Gummilippen nicht zuträglich. Es kann zu Rissen und Unebenheiten kommen, die Scheibe wird in der Folge nicht vernünftig abgewischt und beeinträchtigt die Sicht erheblich. Die Zeit zum Befreien der Scheibe sollte man sich also vor dem Start nehmen und lieber ein paar Minuten einplanen vor dem Losfahren.
Die Scheibenwischanlage und die Kühlflüssigkeit sollten jetzt ebenfalls entsprechend präpariert werden. In der Regel reicht ein Frostschutz bis -25° Grad. Achten sollte man dabei auf für das Fahrzeug vorgesehene Mittel. In diesem steckt nämlich nicht nur der Frost-, sondern auch der Rostschutz für Kühlkanäle, Kühler und Wasserpumpe.
Dankbar sein werden auch die Gummidichtungen an Türen und Fenstern für eine Behandlung. Insbesondere Autos, die die Nacht im Freien verbringen, verärgern ihre Besitzer mit zugefrorenen Dichtungen. Geeignete Abhilfe schaffen hier Fettstifte, Glycerin, Talkum und Silikon.
Alles vorbereitet? Prima, der Winter darf sich aber trotzdem gern noch ein bisschen Zeit lassen.











