openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Checkliste: Kostenfaktor Datenleck

15.09.201709:39 UhrIT, New Media & Software
Bild: Checkliste: Kostenfaktor Datenleck
Balabit-Logo
Balabit-Logo

(openPR) München, 14. September 2017. Balabit, ein führender Anbieter von Lösungen für das Privileged Access Management (PAM) und Log-Management, empfiehlt Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, im Vorfeld zu prüfen, welche Konsequenzen ein Verlust sensibler Daten für sie haben kann. Dazu hat das Unternehmen eine ausführliche Checkliste der Kriterien zusammengestellt, anhand der IT-Sicherheitsfachleute prüfen können, wie hoch der Schutzbedarf ist.

Wie hoch sind die Kosten für ein Unternehmen in Deutschland, wenn sensible Daten abhandenkommen? Laut einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Ponemon Institute im Auftrag von IBM erstellte, sind es mehr als 150 Euro pro Datensatz oder 3,6 Millionen Euro pro Unternehmen. Doch dies sind Durchschnittswerte. Was ein Datenleck ihren Arbeitgeber im Detail kosten kann, muss jede IT-Abteilung selbst abschätzen. Hinzu kommt eine weitere Aufgabe: IT-Sicherheitsexperten sollten zudem prüfen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es zu einem Datenverlust kommt, so die Empfehlung von Balabit.

„Generell muss eine ganze Reihe von Kostenfaktoren berücksichtigt werden, wenn Datenlecks aufgetreten sind“, erläutert Sándor Bálint, Security Lead for Applied Data Science bei Balabit. „Das IT-Security-Team, die Geschäftsleitung und Rechtsexperten sollten daher zusammenarbeiten, um alle potenziellen Risiken zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, am besten, bevor es zu einem Verlust vertraulicher Daten gekommen ist.“

IT-Komponenten und Security-Lösungen testen

Ein Kostenfaktor nach einem „Data Breach“ ist die Überprüfung der IT-Infrastruktur. Zusätzlich müssen die Systeme, die mit Schadsoftware infiziert wurden, gesäubert werden. Außerdem ist es notwendig, die Schlupflöcher zu ermitteln und zu schließen, die externe oder interne Angreifer genutzt haben. Dies kann auch dazu führen, dass neue IT-Sicherheitslösungen implementiert werden müssen: Wie etwa Privileged Session Management von Balabit, welches in der Lage ist, die Aktivitäten von privilegierten Benutzern in durchsuchbaren filmähnlichen Audit Trails aufzuzeichnen. In Kombination mit Privileged Account Analytics, welches laufende Sitzungen automatisch auswertet, können so verdächtige Aktivitäten rechtzeitig identifiziert werden und Unternehmen schneller auf Sicherheitsvorfälle reagieren.

Auch mit der Analyse der Datenbestände kann ein hoher Aufwand und damit hohe Kosten verbunden sein. Zum einen sollte geklärt werden, ob beziehungsweise welche Daten entwendet wurden. Zum anderen müssen Daten auf mögliche Manipulationen hin untersucht werden.

Juristische Folgen prüfen

Die Rechtsabteilung wiederum hat die Aufgabe, mögliche Schadenersatzansprüche von Kunden und Partnern zu prüfen, deren Informationen in falsche Hände geraten sind. Hinzu kommen Aufwendungen wie die Kosten für die Benachrichtigung der betroffenen Kunden sowie Schadenersatzforderungen von Betroffenen und Vertragsstrafen. Hinzu addieren sich die Kosten für Rechtsanwälte und Gerichtsverfahren.

Verschärfen wird sich die Situation am 25. Mai 2018. Bis zu diesem Tag müssen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in der Europäischen Union die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union umgesetzt haben. Die General Data Protection Regulation (GDPR), so der englische Fachbegriff, enthält deutlich schärfere Datenschutzregelungen. Zudem drohen bei Verstößen Geldbußen in Höhe von bis zu 4 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens. Hinzu kommen Faktoren, die sich nur schwer einschätzen lassen, etwa Umsatzeinbußen, weil Kunden das Vertrauen in ein Unternehmen verloren haben.

Checkliste: Was Datenverluste für ein Unternehmen bedeuten können

Balabit hat eine Checkliste zusammengestellt, mit deren Hilfe IT-Sicherheitsfachleute und Compliance-Spezialisten prüfen können, welche Risiken ein Verlust von geschäftskritischen Daten für ein Unternehmen mit sich bringt und in welchen Bereichen Kosten durch ein Datenleck entstehen können.

Die Checkliste steht unter folgendem Link zum Herunterladen bereit: https://pages.balabit.com/rs/855-UZV-853/images/170829_Balabit_Checkliste_Datenverluste.pdf

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 968884
 678

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Checkliste: Kostenfaktor Datenleck“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BalaBit

Bild: 44 Prozent aller Datenschutzverletzungen im letzten Jahr betrafen Identitäten privilegierter AccountsBild: 44 Prozent aller Datenschutzverletzungen im letzten Jahr betrafen Identitäten privilegierter Accounts
44 Prozent aller Datenschutzverletzungen im letzten Jahr betrafen Identitäten privilegierter Accounts
Balabit-Report: IT Out of Control - Nur 41 Prozent aller privilegierten Accounts gehören festangestellten Mitarbeitern, die Mehrheit dieser Accounts ist Vertragspartnern, Drittanbietern und Wiederverkäufern zuzuordnen. Daraus folgt: Für die IT sind Zugriffe über privilegierte Accounts weniger sichtbar. London, 4. Juni 2018. Im vergangenen Jahr wurde fast die Hälfte (44 Prozent) aller Datenverletzungen über Identitäten von Accounts mit privilegierten Zugriffsrechten verursacht. Das ergab der Report "IT Out of Control" von Balabit, ein Unterne…
Bild: Sicherheitsstudie von Balabit: Viele Firmen wissen nicht, wenn und wie sie von Einbrüchen betroffen sindBild: Sicherheitsstudie von Balabit: Viele Firmen wissen nicht, wenn und wie sie von Einbrüchen betroffen sind
Sicherheitsstudie von Balabit: Viele Firmen wissen nicht, wenn und wie sie von Einbrüchen betroffen sind
Große Balabit-Studie "Die bekannten Unbekannten in der IT-Sicherheit" New York, 11. April 2018 - Viele Firmen wissen gar nicht, wenn und wie sie von Einbrüchen betroffen sind. Dies ergab die neue Studie „Die bekannten Unbekannten in der IT-Sicherheit“ von Balabit, einem führenden Anbieter von Privileged-Access-Management- und Log-Management-Lösungen. Befragt wurden hierfür rund 400 IT-Manager in Unternehmen. Annähernd vier von fünf Unternehmen (79 Prozent) waren im letzten Jahr von einem Einbruch in ihre Unternehmens-IT betroffen. Weniger a…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Profi-Übersetzungen zahlen sich aus, Billig-Angebote können richtig teuer werdenBild: Profi-Übersetzungen zahlen sich aus, Billig-Angebote können richtig teuer werden
Profi-Übersetzungen zahlen sich aus, Billig-Angebote können richtig teuer werden
… inkonsistente Terminologie, unverständliche Sätze oder nicht eindeutige Formulierungen können sich KMUs nicht leisten. Der damit verbundene Zeitaufwand bedeutet einen zusätzlichen Kostenfaktor, der nicht zu vernachlässigen ist. Billiganbieter kommen deshalb nicht in Frage. Qualitative Übersetzungen werden heute am besten von einem/einer professionellen …
IT-Sicherheit beim Einsatz von mobilen Endgeräten in Behörden
IT-Sicherheit beim Einsatz von mobilen Endgeräten in Behörden
Spezialseminar für behördliche IT-Beauftragte: 26. - 27. August 2013, Berlin Die Gehaltsabrechnungen Ihrer Behörde tauchen im Internet auf - ein Datenleck, das dem Ansehen nachhaltig schadet und teuer werden kann. Mit dem Einsatz von privaten und dienstlichen Tablets, Smartphones und Laptops verwischt die Grenze zwischen den Datenströmen innerhalb und …
Bild: Den Arzttermin online vereinbaren – worauf KMU bei der Cloudnutzung setzen könnenBild: Den Arzttermin online vereinbaren – worauf KMU bei der Cloudnutzung setzen können
Den Arzttermin online vereinbaren – worauf KMU bei der Cloudnutzung setzen können
… sein, das in die Cloud verlegt wird, sondern beispielsweise ein Eventmanagement-Tool für die nächste Kundenveranstaltung, das einfach mal ausprobiert wird. Frage: Wenn das große ABER kommt – der Kostenfaktor steht in KMU auf der Agenda immer ganz weit vorn?! CW. Wenn man sich als KMU die Kosten für eine IT-Lösung anschaut, dann spielt, neben den reinen …
Abschreckende Wirkung von Whistleblowing
Abschreckende Wirkung von Whistleblowing
… Täter abzuschrecken. Dafür haben Niels Johannesen von der Universität Kopenhagen und Tim Stolper vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen am Beispiel von Datenlecks rund um Bankgeschäfte in Steueroasen deutliche Hinweise gefunden. Die Ökonomen stellten fest, dass infolge des ersten öffentlich bekannt gewordenen Datenlecks bei der …
Datenpanne bei Geldkarte.de war "menschliches Versagen"
Datenpanne bei Geldkarte.de war "menschliches Versagen"
gewesen wäre als im Normalfall. Inzwischen ist der Server besser abgesichert und auch aus dem Cache der Suchmaschine sind die Daten gelöscht worden. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und sehen Sie, über welchen Weg die Daten zugänglich waren unter http://www.konsumo.de/news/2842-Datenschutz-Geldkarte-Datenleck-Datenskandal
Miles & More-Konto gehackt – CLLB Rechtsanwälte reicht Klage ein
Miles & More-Konto gehackt – CLLB Rechtsanwälte reicht Klage ein
Hacker nutzen offenbar Datenleck – Schadensersatzklage gegen Miles & More München, 23.10.2019. Im Mai 2019 erlebte eine Kundin der Lufthansa einen Schock. Ihr Miles & More-Konto bei der Fluggesellschaft war von Unbekannten gehackt und ihre gesammelten Flugmeilen abgebucht worden. Der Schaden wurde ihr bis heute nicht ersetzt. „Wir haben Klage …
Missbrauch von privaten Kundendaten – Der Pay TV-Sender SKY bestätigt Datenleck
Missbrauch von privaten Kundendaten – Der Pay TV-Sender SKY bestätigt Datenleck
Vor gut einer Woche wurde es bekannt. Durch ein Datenleck bei dem Pay TV-Sender SKY kommt es nun zum Missbrauch von Kundendaten. Auf betrügerische Weise sollen durch Gewinnbenachrichtigungen per Telefon Daten abgeglichen werden. In der letzten Zeit kam es vermehrt zu Telefonanrufen, bei denen den Betroffenen vorgetäuscht wurde sie hätten bei einem Gewinnspiel …
Dem Pranger entgehen
Dem Pranger entgehen
… die Datenpanne in Zeiten von Microblogs und sozialen Netzwerken an die Öffentlichkeit gelangt. Neben den Kosten für die Benachrichtigungen und die Suche nach dem Datenleck droht den Unternehmen dann noch ein erheblicher Image-Schaden. Der Vertrauensverlust beim Kunden kann zu massiven Umsatzeinbußen führen und im schlimmsten Fall sogar die Insolvenz …
Gravierende Datenschutzmängel in zahlreichen Hotels
Gravierende Datenschutzmängel in zahlreichen Hotels
Datenleck in WLAN-Software ermöglicht Einsicht in persönliche Daten der Hotelgäste HEILBRONN, 13. Juli 2011 – cirosec, der Spezialist für IT-Sicherheit, warnt vor gravierenden Datenschutz- und Sicherheitsproblemen in weltweiten IT-Systemen zahlreicher Hotels im 3- bis 5-Sterne-Bereich. Anonyme Angreifer können vertrauliche Daten wie Ausweisdaten, angesehene …
IT-Sicherheit beim Einsatz von mobilen Endgeräten in Behörden
IT-Sicherheit beim Einsatz von mobilen Endgeräten in Behörden
Die Gehaltsabrechnungen Ihrer Behörde tauchen im Internet auf - ein Datenleck, das dem Ansehen nachhaltig schadet und teuer werden kann. Mit dem Einsatz von privaten und dienstlichen Tablets, Smartphones und Laptops verwischt die Grenze zwischen den Datenströmen innerhalb und außerhalb Ihrer Organisation. Dieses Schreckensszenario kann verhindert werden. Unter …
Sie lesen gerade: Checkliste: Kostenfaktor Datenleck