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Texte zur „Verlorenen Avantgarde” erscheinen in der Literarischen Welt

14.09.201711:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Welchen Verlauf hätte die Kulturgeschichte Europas genommen, wenn nicht so viele Künstler und Intellektuelle im Ersten Weltkrieg umgekommen wären? Dieser Frage gingen jeweils neun französische und deutsche Autorinnen und Autoren im Projekt „Die verlorene Avantgarde“ nach, darunter Helene Hegemann, Mathias Enard oder Frank Witzel. Ihre Texte werden am 16. September in der „Literarischen Welt“ veröffentlicht und am 11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Wie kein Konflikt zuvor forderte der Erste Weltkrieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Opfer auch unter den Geistesgrößen der Zeit. Eine im Aufschwung begriffene Avantgarde fand mit dem Ausbruch des „Grande Guerre“ ihr jähes Ende. Ob als begeisterte Kriegsfreiwillige, apolitische Mitläufer oder zum Wehrdienst Gezwungene, die Männer starben, die meisten von ihnen kaum dreißig Jahre alt, am Anfangspunkt ihres Schaffens. Was wäre aus ihnen geworden, wenn sie weitergelebt hätten, welche Gedanken wären zur Sprache gebracht worden, welche Strophen gedichtet, welche Farben gemalt? Das Projekt „Die verlorene Avantgarde“ hat sie und ihr Werk in den Fokus gerückt.

Neun französische und deutsche Autorinnen und Autoren haben sich in literarischen, essayistischen oder dokumentarischen Texten jeweils einem dieser unvollendeten Werke gewidmet. Unter anderem begab sich Ilija Trojanow auf die Spuren von August Macke. Marie Darrieussecq schrieb über Guillaume Apollinaire und Frank Witzel nahm den Intellektuellen Jacques Vaché in den Fokus.

Fünf der Autorinnen und Autoren stellen die Deutsch-Französische Ausgabe der Geschichten zur „Verlorenen Avantgarde“ auf dem Literaturschiff „Passerelles d‘Europe“ am Mittwoch, 11. Oktober um 20.30 Uhr, im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vor. Dort lesen und diskutieren Nora Bossong, Philippe Claudel, Mathias Enard, Philippe Forest und Frank Witzel.

Beteiligte Autorinnen und Autoren „Die verlorene Avantgarde“

Nora Bossong: Ernst Stadler
Philippe Claudel: Franz Marc
Marie Darrieussecq: Guillaume Apollinaire
Mathias Enard: Georg Trakl
Philippe Forest: Robert Gregory
Helene Hegemann: Alfred Lichtenstein
Alexis Jenni: Henri Gaudier-Brzeska
Ilija Trojanow: August Macke
Frank Witzel: Jacques Vaché

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.goethe.de/avantgarde

Ein Projekt des Goethe-Instituts Nancy in Kooperation mit dem Conseil Départemental de Meurthe-et-Moselle und WELT.

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