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Parodontitis wirksam bekämpfen

08.09.201708:19 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Parodontitis

Köln im September 2017. Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates, der sogenannten Parodontitis. Hierbei greifen Bakterien, die sich als Zahnbelag auf der Zahnoberfläche festsetzen, nicht die Zähne, sondern das Gewebe, das die Zähne im Zahnbett hält, an. Viele Menschen wissen zunächst nicht, dass sie unter Parodontitis leiden, da die Erkrankung in der Anfangsphase zumeist symptomlos verläuft. Erst im späteren Stadium äußert sich die Entzündung durch geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischblutungen oder sogar Zahnverlust. „Parodontitis stellt bei Patienten ab dem vierzigsten Lebensjahr die häufigste Ursache für Zahnverlust dar. Zudem kann sie auch Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand haben, denn die Keime können in die Blutbahn eintreten und so die Entstehung von Frühgeburten und Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen sowie Diabetes fördern. Aus diesem Grund ist eine unverzügliche und effektive Behandlung sehr wichtig“, erklärt Dr. Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc., Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Dr. Lingohr & Kollegen.



Lichtstrahlen gegen Keime
Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Behandlung von Parodontitis ist die vollständige Entfernung des bakteriellen Zahnbelags, auch Plaque genannt. Nur wenn dies vollständig gelingt, kann die Entzündung abklingen. Da mithilfe von konventionellen mechanischen Methoden wie der Verwendung von Hand-, Schall- oder Ultraschallinstrumenten oft nicht die vollständige Beseitigung aller Bakterien gelingt, nutzt Dr. Dr. Lingohr ergänzend ein antibakterielles und entzündungshemmendes Laser-Farbstoff-Verfahren. „Hierbei bringe ich eine Farblösung in die entzündeten Zahnfleischtaschen ein. Durch die gebündelten Lichtstrahlen des Lasers erfolgt ausschließlich eine irreversible Schädigung der Keime. So können Entzündungen abheilen. Da gleichzeitig das gesunde Gewebe intakt bleibt, verläuft die Behandlung komplett schmerzfrei und ohne Risiken“, so Dr. Dr. Lingohr.

Kleiner Chip mit großer Wirkung
Zur Keimreduktion in den Zahnfleischtaschen kann zudem ein PerioChip zum Einsatz kommen. Der PerioChip ist ein Gelatineplättchen, das den Wirkstoff Chlorhexidin enthält. „Ich positioniere das vier mal fünf Millimeter große Gel-Plättchen direkt in den betroffenen Zahnfleischtaschen und drücke es kurz an, damit es später nicht wieder herausfällt“, erläutert Dr. Dr. Lingohr ihre Vorgehensweise. Dieses Plättchen löst sich innerhalb von sieben bis zehn Tagen auf und gibt dabei nach und nach den Wirkstoff ab. Dieser kann so lokal direkt an der Ursache wirken. Studien zufolge hält die Wirkung des Chlorhexidin bis zu zwölf Wochen an. Anders als beim Einsatz von Antibiotikum bildet der Körper auch keinerlei Resistenzen, sodass die Behandlung nach drei Monaten erneut erfolgen kann. Durch eine regelmäßige Anwendung lässt sich das Aufkommen erneuter Entzündungen durch Bakterienbefall nachhaltig verhindern, obwohl Parodontitis eine chronische Erkrankung darstellt.

Mikrochirurgische Eingriffe für ästhetische Ergebnisse
Parodontitis kann auch dazu führen, dass das Zahnfleisch zurückgeht. Dadurch liegen bei manchen Patienten die Zahnhälse frei. In diesen Fällen verspüren sie oft einen blitzartigen Schmerz beim Verzehr von heißen, kalten, süßen oder sauren Speisen. Um die freiliegenden Stellen wieder zu bedecken, kann ein freies Schleimhauttransplantat zum Einsatz kommen. Dieses entnimmt Dr. Dr. Lingohr vom Gaumen. Eine weitere Möglichkeit des Bedeckens der freiliegenden Zahnhälse ist das Bilden eines Verschiebelappens„ Hierbei verschiebe ich vorhandenes Zahnfleisch. Damit es an der richtigen Stelle anheilen kann, fixiere ich es dort mit Nähten. Zudem unterfüttere ich es auch noch mit künstlicher Schleimhaut. Dieser Eingriff ist im Gegensatz zur Entnahme eines freien Schleimhauttransplantats schmerz- und risikoärmer“, erklärt Dr. Dr. Lingohr. Damit Parodontitis im besten Fall gar nicht erst entsteht, sollten Patienten auf eine gründliche Mundhygiene achten und zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen.

Weitere Informationen unter www.dr-lingohr.de

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