(openPR) Wieder einmal wurde eine Änderung in den Bewertungsrichtlinien des Versandhändlers Amazon installiert.
Eher wohl heimlich, still und leise, denn wir konnten keinen Käufer finden, der darüber informiert wurde.
Neuerdings gilt: Wer eine Rezension oder Bewertung abgeben möchte, muss bereits einen Bestellwert von mindestens 50 Euro auf der Plattform erreicht haben.
Eine Erklärung zu diesem Betrag ist nirgends zu finden. So kann nur spekuliert werden, was sich die Macher der Firma dabei gedacht haben.
Gibt es irgend einen Mehrwert für nachfolgende Käufer? Sollen Gutscheinaktionen dezimiert werden? Was geschieht mit den Händlern, die sich im Kleinpreissegment bewegen? Rezensionen und Bewertungen von Kunden zu erhalten, ist kein einfaches Unterfangen. Wie wirkt sich diese neue Regelung also auf Verkäufer von Ebooks aus? Werden die abgegeben Rezensionen so noch weniger? Soll der Kunde animiert werden, noch mehr Geld auszugeben, um die Berechtigung zu erhalten, eine Bewertung abzugeben? Und empfinden Käufer diese Einschränkung bzw. Berechtigung überhaupt als relevant? Ist ein Kunde, der bereits für 100 Euro eingekauft hat, mehr wert als der Käufer, der einen Artikel für 2,99 Euro erstanden hat? Oder kompetenter in seiner Beurteilung?
Was immer sich Amazon hier wieder hat einfallen lassen: Sicher ist mit dieser neuen Änderung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. https://www.content-werkstatt.com/blog/aug-2017-neue-amazon-regel-wozu/



















