openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Es gilt den Markt im Blick zu halten

16.08.201711:01 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) In jüngster Zeit bereiten Disruptionen etablierten Unternehmen immer wieder große wirtschaftliche Probleme. Das IfM Bonn hat daher im Auftrag der Stadtsparkasse Düsseldorf untersucht, wie der Mittelstand im Großraum der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt diesbezüglich agiert. Ein Ergebnis: Die mittelständischen Unternehmen beobachten zwar den Markt - handeln aber erst, wenn sie bereits negative Auswirkungen spüren.

---
Die mittelständischen Unternehmen sehen ihr eigenes Geschäftsmodell über alle Branchen und Größen hinweg gut für die Zukunft gerüstet. Ob dieses tatsächlich auch weiterhin gegenüber Wettbewerbern bestehen kann, wird jedoch erst kritisch hinterfragt, wenn Probleme unmittelbar spürbar sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Unternehmensbefragung, die das IfM Bonn im Auftrag der Stadtsparkasse Düsseldorf im Großraum Düsseldorf durchgeführt hat.

Zwei Drittel der Unternehmen beobachten neu aufkommende Technologien und Geschäftsmodelle. In der Regel wird deren Bedeutung für die eigene Branche – oder sogar für das eigene Unternehmen – jedoch überwiegend als gering eingeschätzt. Auch erkennen nur wenige Unternehmen Potenziale, die sich aus neuen Technologien und Geschäftsmodellen ergeben könnten. Dies gilt insbesondere für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes. "Diese Einschätzung kann sich als gefährlich herausstellen, denn es besteht immer die Gefahr, dass Mitbewerber oder marktfremde Unternehmen neue Technologien und Geschäftsmodelle, die das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung in den Schatten stellen, auf den Markt bringen", warnt Dr. Sebastian Nielen. "Keine der heute als disruptiv bezeichneten Entwicklungen war plötzlich da, sondern deutete sich bereits einige Zeit an. Folglich ist Disruption im Sinne von Marktverdrängung in der Ökonomie ein ganz normaler Vorgang".

Die Studie "Disruptive Innovationen: Chancen und Risiken für den Mittelstand" ist auf der Homepage des Institut für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar.

Weitere Informationen:
- http://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/ueber_uns/ifm-hintergrundinformationen/Hintergrund_Disruptive%20Innovationen.pdf

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 963725
 346

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Es gilt den Markt im Blick zu halten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Bild: Gründer entdecken Schwabach bei NürnbergBild: Gründer entdecken Schwabach bei Nürnberg
Gründer entdecken Schwabach bei Nürnberg
Im Kreis Schwabach ist es zunehmend attraktiv, ein Gewerbe zu eröffnen: Laut aktuellem NUI-Regionenranking konnte sich die nordbayerische Region vom Platz 51 (2015) auf Rang 18 (2016) verbessern – und landete damit zum ersten Mal seit 2006 unter den 20-Top-Gründungsregionen. --- NUI-Spitzenreiter bleibt die kreisfreie Stadt Offenbach am Main (282,6). Ebenso konnte der Landkreis München (253,0) weiterhin seinen zweiten Platz behaupten. In die Spitzengruppe zurückgekehrt sind die beiden bayerischen Landkreise Ebersberg und Passau. Dagegen befi…
IfM-Hintergrundinformation zum Sozialen Unternehmertum
IfM-Hintergrundinformation zum Sozialen Unternehmertum
Die Weihnachtszeit naht - und damit steigt auch die Anzahl der Werbebriefe von sozialen Einrichtungen und Institutionen. Doch was zeichnet Soziales Unternehmertum eigentlich aus? Wie viele soziale Unternehmen gibt es in Deutschland? Mit diesen Fragen haben sich jüngst Wissenschaftler des IfM Bonn beschäftigt. --- Sozialunternehmen weisen sowohl Eigenschaften der kommerziellen Wirtschaft als auch der Sozialwirtschaft auf: So zählen unternehmerisch handelnde Marktakteure, die ihre Produktions- oder Organisationsweise nach sozialen Gesichtspunk…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Wachstumspotenzial nicht genutztBild: Wachstumspotenzial nicht genutzt
Wachstumspotenzial nicht genutzt
Wirtschaftswachstum prognostiziert. / Problem: Unternehmen ziehen nicht mit. / Einseitiger Blick auf Kostenreduzierung. / Experte Jürgen Schüssler nimmt Stellung. / Wachstum nur durch Marktorientierung. / Weitere Informationen auf jschuessler.de/. / Hamburg. Dass die Wirtschaft wächst, ist derzeit von vielen Stellen zu vernehmen. Erst vor kurzem haben …
Bild: BerlinApotheke eröffnet neu am Oranienburger TorBild: BerlinApotheke eröffnet neu am Oranienburger Tor
BerlinApotheke eröffnet neu am Oranienburger Tor
… moderne Dependance im Herzen von Berlin, die eine besondere Überraschung für ihre Besucher bereit hält. „Wir freuen uns nun neben der ältesten Apotheke am Hackeschen Markt auch eine der modernsten Apotheken Berlins neu eröffnen zu können“, so Manfred Schneider, Inhaber der BerlinApotheke. Die Apotheke Oranienburger Tor stellt somit in puncto „Gesundheit“ …
Bild: Erst prüfen, dann warnen: Keine Immobilienblase in DeutschlandBild: Erst prüfen, dann warnen: Keine Immobilienblase in Deutschland
Erst prüfen, dann warnen: Keine Immobilienblase in Deutschland
… Bundesbanken einen regelrechten Wettbewerb um die düstersten Aussichten lieferten. Im Juli 2014 zeigte sich Finanzminister Schäuble öffentlichkeitswirksam "besorgt" über die derzeitige Marktentwicklung. Bundesbank-Vorstandsmitglied Dombret warnt mit Blick auf die Minizinsen, wie der Focus Anfang 2015 berichtet. Die Aufregung ist nach der Finanzkrise …
Bild: EuPD Research: Der Deutsche Photovoltaikmarkt 2010 bei markt-studie.deBild: EuPD Research: Der Deutsche Photovoltaikmarkt 2010 bei markt-studie.de
EuPD Research: Der Deutsche Photovoltaikmarkt 2010 bei markt-studie.de
… bisherigen Vorhaben, dass die Förderung seit dem 1. Juli entfällt. Bundesnetzagentur veröffentlicht Zubau von 714 MW für Q1 2010 Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden im weltgrößten Absatzmarkt für Photovoltaikanlagen im ersten Quartal 2010 rund 714 MW installiert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um den Faktor 10. Bei der Interpretation …
Bild: Mehr Kundennähe durch automatisierte Markt- und WettbewerbsbeobachtungBild: Mehr Kundennähe durch automatisierte Markt- und Wettbewerbsbeobachtung
Mehr Kundennähe durch automatisierte Markt- und Wettbewerbsbeobachtung
Neue Applikationen auf Qitera-Plattform zur automatisierten Marktbeobachtung / Wettbewerbs- und Marktbeobachtung systematisch und kontinuierlich mit Qitera Alerts(TM) durchführen Kassel / Boston, 02.07.2009, Mit den neuen Applikationen Qitera Alerts(TM) und Qitera Follow(TM) können Unternehmen jetzt automatisiert wichtige Informationen zu Märkten, Kunden …
Bild: Die E-Trucks kommenBild: Die E-Trucks kommen
Die E-Trucks kommen
… Ein Beispiel hat ja schon die Deutsche Post mit Ihren kleinen City-Stromern gegeben. Jetzt kommt der US-amerikanische Hersteller Nikola mit seiner dritten Zugmaschine auf den Markt. Der wasserstoffbetriebene Stromer soll eine sagenhafte Reichweite von 1.200 km haben. Nikola hat speziell den europäischen Markt im Blick. Das Modell TRE wird am 16.04.2019 …
Bild: Zentrale Stadtlagen unter Druck: Kleine Bestandswohnungen gewinnen im Münchner Westen an BedeutungBild: Zentrale Stadtlagen unter Druck: Kleine Bestandswohnungen gewinnen im Münchner Westen an Bedeutung
Zentrale Stadtlagen unter Druck: Kleine Bestandswohnungen gewinnen im Münchner Westen an Bedeutung
Der Münchner Immobilienmarkt befindet sich in einer Phase spürbarer Neuorientierung. Steigende Baukosten, ein rückläufiges Neubauangebot und verschärfte regulatorische Rahmenbedingungen verändern die Nachfrage nachhaltig. Während großvolumige Neubauprojekte zunehmend selektiv betrachtet werden, rücken kompakte Bestandswohnungen in etablierten Stadtlagen …
Bild: HERZGUT Kräuterbutter macht mit taufrischem Design AppetitBild: HERZGUT Kräuterbutter macht mit taufrischem Design Appetit
HERZGUT Kräuterbutter macht mit taufrischem Design Appetit
… würzige Lauchsorten, feinster Dill und kräftiger Liebstöckel, scharfe Zwiebel und milde Petersilie. Die 100 Gramm HERZGUT Kräuterbutter ist ab Juli 2015 in neuer Verpackung im Markt. Das neue Kleid der Butter bettet den Kräutermix in ein Design, das Frische, Tradition und Natürlichkeit vereint. „Der Einwickler spiegelt unsere Werte wider. Damit wollen …
Bild: Wer ist die richtige Zielgruppe?Bild: Wer ist die richtige Zielgruppe?
Wer ist die richtige Zielgruppe?
… einen Blick auf die bestehende Zielgruppe zu werfen. Denn wenn die falschen Interessenten beworben werden, hilft auch die beste Werbung wenig. Wie groß ist der Markt, an den das Produkt verkauft wird? Der Markt an Senioren beispielsweise verspricht Wachstum. Der Markt an Unternehmen, die herkömmliche Glühbirnen verkaufen, scheint hingegen weniger interessant …
Bild: Markt Schwaben im Fokus: Kompakte Bestandswohnungen als stabile Anlageform im Münchner UmlandBild: Markt Schwaben im Fokus: Kompakte Bestandswohnungen als stabile Anlageform im Münchner Umland
Markt Schwaben im Fokus: Kompakte Bestandswohnungen als stabile Anlageform im Münchner Umland
Der Immobilienmarkt im Großraum München zeigt sich weiterhin differenziert. Während Neubauprojekte unter steigenden Baukosten, längeren Genehmigungsprozessen und wirtschaftlichen Unsicherheiten leiden, gewinnen Bestandswohnungen im Münchner Umland spürbar an Bedeutung. Besonders gut angebundene Gemeinden wie Markt Schwaben rücken verstärkt in den Blick …
Sie lesen gerade: Es gilt den Markt im Blick zu halten