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Dieselgate schadet dem Mittelstand

(openPR) „Der mittelständische Kfz-Handel in Schleswig-Holstein trägt einen Großteil des Schadens, den der Diesel-Skandal der Automobilkonzerne anrichtet.“ erkennt Stefan Lange, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Schleswig-Holstein.

Die Diskussion um den Diesel-Treibstoff verunsichert viele Kunden, die ihren Ärger bei den Händlern loswerden wollen. Auf die Fragen wie: „Darf ich meinen Diesel demnächst überhaupt noch fahren“ und „Ist ein Diesel-Auto beim Verkauf noch etwas wert“ hätten auch die Händler keine Antworten aber unzufriedene Kunden.

Bei viele Händler lahmt der Gebrauchtwagenmarkt: Gebrauchte Diesel stehen länger herum, bis sie wieder verkauft werden, weil viele Kunden ihre Entscheidung über einen Autokauf verschieben, das kostet Geld.

Aus Sicht des MIT-Landesvorsitzenden gibt es noch eine rechtspolitische Dimension. Durch den Abgas-Skandal müssen Politik und Autokonzerne gleichermaßen ihre Rolle hinterfragen. „Kein deutscher Mittelständler könnte es sich erlauben, derart skrupellos erst staatliche Regeln und dann staatliche Kontrollorgane zu manipulieren.“ sagt Lange. Einige Konzernmanager hätten offensichtlich die Bodenhaftung verloren und fühlen sich überlegen in der Rolle sogenannter systemrelevanter Konzerne.

Lange empfindet die Zahlungen in den „Nationalen Fond Mobilität“ als modernen Ablasshandel. „Das, was als „neue Verantwortungskultur“ benannt ist, werden wir prüfend hinterfragen. Ich möchte, dass die angekündigten Maßnahmen beim Verbraucher und beim Mittelstand ankommen und keine neue Einnahmenquelle der verursachenden Konzerne werden.“

Mit Blick auf die Verstrickungen des Volkswagen-Konzerns mit der niedersächsischen Landesregierung sagte Lange, er finde es grundsätzlich problematisch, wenn sich der Staat an privaten Unternehmen beteilige: „Der Staat kann nicht gleichzeitig als Schiedsrichter und als Spieler auftreten.“

Mittelstandschef Lange begrüßt die klare Aussage vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Bernd Buchholz: „Durch solche Skandale wird ein Bild vom Unternehmertum erzeugt, das verheerend für die deutsche Wirtschaft ist. Aber 99 Prozent der Unternehmer in Deutschland sind nicht so!“

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