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Autofahrer wissen über Technik Bescheid

04.08.201715:38 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Autofahrer wissen über Technik Bescheid
Wie wichtig ist Ihnen, dass bei der Beratung im Autohaus auf die Systeme eingegangen wird?
Wie wichtig ist Ihnen, dass bei der Beratung im Autohaus auf die Systeme eingegangen wird?

(openPR) • Notbremsassistent sollte gesetzlicher Standard werden
• Frauen mögen Einparkhilfe
• Internet ist Informationsquelle Nummer eins

Oberhaching/München – Wenn es um Fahrerassistenzsysteme geht, wissen deutsche Autofahrer gut Bescheid. Laut einer aktuellen Befragung des unabhängigen Leasinganbieters LeaseTrend, bei der im Mai 2017 bundesweit mehr als 1.000 Autokäufer befragt wurden, gaben 56 Prozent an, dass sie gut oder sehr gut über dieses Thema informiert seien. Vor allem Männer (62 Prozent) sind von ihren technischen Kenntnissen überzeugt, während Frauen (39 Prozent) hier deutlich zurückhaltender sind.



Auch wenn sich einige Autofahrer bezüglich ihres Know-hows rund um die elektronischen Helfer etwas unsicher sind, kennen sie ihr eigenes Auto sehr gut: Immerhin wissen mehr als drei Viertel der Befragten, mit welchen Assistenzsystemen ihr Fahrzeug ausgestattet sind – dies gilt insbesondere für Männer (81 Prozent), ältere Autofahrer über 50 Jahre und Fahrer asiatischer Import-Fabrikate (jeweils 84 Prozent).

Dabei informiert sich über die Hälfte (55 Prozent) der Autofahrer online über die Leistungsfähigkeit der Hightech-Helfer. Auch der Austausch mit Freunden (28 Prozent), Fachzeitschriften (26 Prozent) sowie das Informationsmaterial der Hersteller (22 Prozent) stehen bei der Informationsbeschaffung hoch im Kurs. Sie werden eher genutzt, als der Austausch mit dem Händler vor Ort (20 Prozent). „Dieses Ergebnis hat mich sehr überrascht“, sagt Gerhard Fischer, Vorstand der LeaseTrend AG. „Obwohl das Internet für die Autokäufer die wichtigste Informationsquelle ist, möchten drei Viertel von ihnen im Autohaus zu Fahrerassistenzsystemen beraten werden.“ Immerhin haben 31 Prozent der Befragten die Beratung des Händlers als sehr wichtig eingestuft, während 44 Prozent sie eher wichtig finden. Für ein Viertel ist die Beratung dagegen weniger relevant: Während 20 Prozent sie weniger wichtig finden, legen fünf Prozent der Befragten überhaupt keinen Wert auf eine Beratung.

Sicherheit vor Komfort
Dabei ist der Einpark-Assistent für mehr als ein Viertel der befragten Autokäufer das beliebteste Fahrerassistenzsystem. Vor allem Frauen (33 Prozent), jüngere Autofahrer unter 30 Jahre (29 Prozent) und die Fahrer von Fahrzeugen deutscher Volumen-Hersteller (31 Prozent) sprechen sich dafür aus. Auf dem zweiten Platz der beliebtesten Fahrerassistenzsysteme landet der Notbremsassistent (23 Prozent), gefolgt von der Abstandsregelung (13 Prozent) und Müdigkeitserkennung (11 Prozent). Dagegen sind Komfortfunktionen wie der Spurwechsel- oder der Abbiege-Assistent (4 Prozent/ 1 Prozent) und die Spracherkennung (3 Prozent) bislang weniger gefragt.

Obwohl der Notbremsassistent bei dem Beliebtheit-Ranking nur auf dem zweiten Platz steht, ist die Mehrheit der befragten Autokäufer (29 Prozent) der Ansicht, dass er vom Gesetzgeber verpflichtend vorgeschrieben werden sollte. Aber auch Abstandsregelung (22 Prozent), Müdigkeits- und Unfallerkennung (17 Prozent/ 12 Prozent) sollen künftig zur Pflichtausstattung von Pkw gehören. Während die Einparkhilfe mit 26 Prozent auf Platz eins der gewünschten Extras für das nächste Auto steht, kommt sie bei den Fahrassistenzsystemen, die zur gesetzlichen Pflicht werden sollen, nur auf rund fünf Prozent. „Autokäufer unterscheiden hier ganz klar zwischen sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen und Extras, die vor allem dem Komfort dienen“, sagt Gerhard Fischer.
Assistenzsysteme versus Datenschutz
Immerhin sind mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Autokäufer der Meinung, dass Fahrerassistenzsysteme die Unfallzahlen senken. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) sieht zudem den Vorteil, dass mit ihrer Hilfe die Unfallfolgen abgemildert werden. Darüber hinaus erhöhen sie den Komfort (45 Prozent) und erhöhen die Leistungsfähigkeit des Fahrers (42 Prozent). Von einer verbesserten Ökobilanz des Fahrzeugs (17 Prozent) oder einer Erleichterung des Services (15 Prozent) sind die Befragten dagegen weniger überzeugt. Zwei Prozent der Autofahrer sind sogar der Meinung, dass ihnen die elektronischen Helfer gar keine Vorteile bringen.

Doch mit der zunehmenden Integration von Fahrerassistenzsystemen ins Fahrzeug werden auch immer mehr Fahr- bzw. Fahrerdaten erfasst. Während 47 Prozent der Befragten mit ihrer Erhebung und Weitergabe einverstanden sind, stehen 53 Prozent dem Umgang mit ihren Daten eher kritisch gegenüber. Vor allem Frauen (56 Prozent), über 50-jährigen Autofahrern (61 Prozent) und den Kunden deutscher Volumen-Hersteller (58 Prozent) ist das Thema Datenschutz offenbar sehr wichtig.

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