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Automobil-Skandale lassen Gebrauchtwagenkäufer kalt

20.09.201609:22 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) • Kein Image-Schaden durch Manipulationsvorwürfe
• Im Zinstief boomt die Barzahlung
• Private Verkäufer sind erste Wahl

Oberhaching/München, 19. September 2016 – Ob Dieselgate oder Abweichungen beim Sprit-Verbrauch – die Tricksereien in den Chefetagen einiger Automobilhersteller wirken sich nur marginal auf Gebrauchtwagenkäufer aus. Dies geht aus einer aktuellen Studie des unabhängigen Leasinganbieters LeaseTrend hervor, der im August 2016 rund 500 Gebrauchtwagenkäufer von Puls Marktforschung zu ihrem Kaufverhalten befragen ließ. Demnach hatten die negativen Schlagzeilen auf fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragungsteilnehmer überhaupt keine Auswirkungen, während 18 Prozent beim Gebrauchtwagenkauf vorsichtiger geworden sind.



Dabei reagieren Neuwagenkäufer anscheinend wesentlich sensibler auf die öffentlich gewordenen Skandale als die Interessenten von Gebrauchtfahrzeugen. Immerhin gaben mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragungsteilnehmer an, das die Affären bei ihnen keinen Einfluss auf die Markenwahl haben. „Bei den Gebrauchtwagenkäufern hat das Image der betroffenen Hersteller erstaunlicherweise kaum gelitten“, sagt Gerhard Fischer, Vorstand der LeaseTrend AG. Schließlich ist der Preis für mehr als vier Fünftel (83 Prozent) das schlagende Argument, das für den Kauf eines Gebrauchten spricht – vor allem für die junge Zielgruppe unter 30 Jahre (87 Prozent) und Käufer, deren monatliches Gehalt unter 2.000 Euro liegt (90 Prozent). Allerdings entscheidet sich über die Hälfte (57 Prozent) der Befragungsteilnehmer auch aufgrund des hohen Wertverlusts von Neuwagen für einen Gebrauchten. Denn sobald ein Neuwagen zugelassen und die Schilder drangeschraubt wurden, hat das Auto schon fast ein Viertel seines Werts verloren.

Gebrauchtwagenkäufer vertrauen privaten Verkäufern
Obwohl Privatpersonen im Gegensatz zu gewerblichen Händlern von vornherein jegliche Verantwortung für spätere Sachmängel ausschließen können, favorisieren die meisten Autokäufer (38 Prozent) den Kauf von privat. Vor allem Käufer mit geringerem Einkommen (46 Pro-zent), Autofahrer bis 30 Jahre und Frauen (jeweils 44 Prozent) vertrauen auf diesen ‚Point of Sale‘. Aber auch der Marken- und der freie Gebrauchtwagenhändler (34 Prozent; 28 Prozent) stehen bei den Befragten hoch im Kurs – schließlich erhalten die Käufer nicht nur eine Gewährleistung, sondern haben im Falle technischer Probleme auch einen Ansprechpartner vor Ort. Während fast die Hälfte (49 Prozent) der Besserverdiener mit einem monat-lichen Gehalt zwischen 3.000 und 4.000 Euro dabei dem Markenhändler den Vorzug gibt, steuern Geringverdiener mit einem Monatsgehalt unter 2.000 Euro (33 Prozent) eher den freien Gebrauchtwagenhändler an.

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf
Da sich ein vermeidliches Gebrauchtwagen-Schnäppchen bei technischen Mängeln schnell als Kostenfresser entpuppen kann, lässt sich fast die Hälfte der Autokäufer (48 Prozent) beim Kauf von einem fachkundigen Freund beraten – dies gilt für 65 Prozent der Frauen und jüngere Befragungsteilnehmer, die noch keine 30 Jahre alt sind. Während ein knappes Viertel der Befragten (24 Prozent) immerhin die Werkstatt zu Rate ziehen und 14 Prozent auf Produktbewertungs- und Testportale im Internet vertrauen, lassen sich 30 Prozent der Befragten von niemandem beraten. Vor allem ältere Autokäufer über 50 Jahre benötigen anscheinend keine Beratung.
Da sich die Fahrzeugbewertung dabei insbesondere am Kilometerstand und der Dokumentation der Service-Intervalle orientiert, ist es kaum verwunderlich, dass 86 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer vor allem diese Kriterien in Augenschein nehmen. Aber auch Unfallschäden und Reparaturen (79 Prozent) spielen eine wichtige Rolle, dicht gefolgt von Lack- und Rostschäden (64 Prozent) und dem Zustand von Cockpit und Innenraum, dem mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragungsteilnehmer Interesse beimessen. Dagegen wird die Prüfung technischer und elektronischer Komponenten eher vernachlässigt: Während 48 Prozent der Autokäufer zumindest noch die Reifen und Bremsscheiben in Augenschein nehmen, achten lediglich 46 Prozent auf das Motorgeräusch und die Drehzahl. Nur 41 Prozent wagen dagegen einen Blick unter die Motorhaube, um den Zahnriemen zu begutachten oder Ölflecken aufzuspüren, noch weniger achten auf die Elektrik (38 Prozent) oder Stoßdämpfer (37 Prozent).

Mit dem Sparstrumpf zum Autokauf
In Zeiten extrem niedriger Zinsen greifen immer mehr Autokäufer bei der Finanzierung des Wagens auf ihre Ersparnisse zurück. Immerhin haben fast drei Viertel (72 Prozent) der Autokäufer ihren Gebrauchten über Eigenkapital finanziert – dies gilt vor allem für ältere Autokäufer (81 Prozent), die über 50 Jahre alt sind. Über die Autobank werden dagegen zehn Prozent mit der 3-Wegefinanzierung und fünf Prozent mit einem flexiblen Darlehen finanziert. Zudem werden neun Prozent der Gebrauchtwagenkäufe über einen klassischen Kredit der Hausbank ermöglicht.

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