(openPR) Der Münchner Halbleiterhersteller kehrt nach einem halben Jahr Abstinenz in den deutschen Leitindex zurück. Vorangegangen waren in der nur knapp neunjährigen Geschichte des Unternehmens einige Hochs und Tiefs.
Gegründet 1999 als Spin-off der Halbleitersparte der Siemens AG ging das Unternehmen 2000 den Weg des Börsengangs (IPO). Das Hochtechnologieunternehmen mit Sitz in Neubiberg bei München bietet eine umfangreiche Produktpalette an. Von Halbleiterbauelementen über Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik, bis hin zu Chipkarten und Sensoren. Über die im Jahr 2006 ausgegliederte Qimonda AG bot Infineon auch noch Speicherprodukte an. Die Qimonda AG befindet sich jedoch seit dem 23. Januar 2009 im Insolvenzverfahren.
An der Börse war Infineon zunächst ein Liebling der Investoren. Der Kurs der Aktie befand sich jenseits der € 90. Danach kam aber der rapide Abstieg des einstigen Lieblings. Skandale, wie illegale Preisabsprachen, Untreue und Steuerhinterziehung taten ihr übriges, dem Unternehmensruf zu schaden.
Anfang Dezember 2008 wurde Infineon der erste „Pennystock“ im DAX ® Index, der Tiefststand belief sich auf € 0,34. Ende März 2009 wurde Infineon dann letztendlich von der Deutschen Börse aus der Börsenoberliga verbannt. Für Infineon kam die Hannover Rück. Am 21. September ist es nun wieder soweit und die Hannover Rück muss ihr Gastspiel beenden und wird im MDAX® aufgenommen.
Sollte Vorstandschef Peter Bauer das von ihm gesetzte Ziel von einer Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern in Höhe von zehn Prozent schaffen, gehen wir davon aus, dass er Infineon seinem Namen mehr Ehre machen wird als in der Vergangenheit.
Der Name Infineon setzt sich aus dem englischen Wort „infinity“ (Unendlichkeit, Unbegrenztheit) und dem griechischen Wort „aeon“ (Leben, Ewigkeit) zusammen.
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