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Start der Erweiterungsmaßnahmen an der Biogas-Forschungsanlage der Uni Hohenheim

02.08.201709:30 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Start der Erweiterungsmaßnahmen an der Biogas-Forschungsanlage der Uni Hohenheim
Mitten im Bau – Die Anlagenerweiterung der Forschungsbiogasanlage der Universität Hohenheim
Mitten im Bau – Die Anlagenerweiterung der Forschungsbiogasanlage der Universität Hohenheim

(openPR) Mehr Effizienz, mehr Flexibilität, weniger Emissionen

Die ÖKOBIT GmbH hat mit zukunftsweisenden Erweiterungsarbeiten an der Forschungsbiogasanlage der Universität Hohenheim begonnen. Mit den geplanten Maßnahmen soll die Güllehaltung am Standort Lindenhöfe in Eningen unter Achalm auf der Schwäbischen Alp bei Stuttgart optimiert werden.

Die universitäre Forschungsanlage wurde 2008/2009 errichtet. Die Biogasspezialisten der ÖKOBIT GmbH aus Föhren (bei Trier) erhielten den Zuschlag für die Optimierung der Güllehaltung im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung. Auftraggeber ist das Land Baden-Württemberg. Im Oktober 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Erweiterungen in Betrieb genommen werden.

ÖKOBIT- Vertriebsleiter Florian Pelzer freut sich über den gewonnenen Pitch:
"Das Projekt bietet uns die Gelegenheit, unsere Kompetenz im Bereich der Anlagenoptimierung erneut unter Beweis zu stellen."

Im Mittelpunkt der Maßnahmen, mit denen ÖKOBIT betraut wurde, steht die Installation eines neuen, größeren Betonbehälters als gasdichtes Gärproduktlager (GPL) sowie der notwendigen technischen Ausstattung. Die Föhrener Biogasprofis zeichnen auch für den gesamten Rohrleitungsbau, die Anbindung an die Bestandsanlage sowie den Umbau der Gülleverteilung und des Separationsbereichs verantwortlich.

Das neue GPL wird während des Betriebs der Biogasanlage aufgebaut und in die bestehende Struktur eingebunden.

Rundum umweltfreundlicher, flexibler und effizienter

"Ziel der Modernisierungsmaßnahmen ist es, die Forschungsanlage auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und damit ihre Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu steigern. Zum Beispiel können wir durch eine stärkere Ausgasung und eine gasdichte Lagerung der Gärprodukte unsere Methan-Emissionen verringern." sagt Dr. Andreas Lemmer, betrieblicher Leiter der Forschungsbiogasanlage.

Auch Ammoniak-Emissionen würden reduziert, so Lemmer weiter, weil die Gärprodukte vor der Separierung im beheizten Lager abkühlen können.

Florian Pelzer betont einen weiteren wichtigen Vorteil der modernisierten Güllehaltung:
"Mit dem Bau des neuen Behälters können die Gärreste bis zu neun Monate gelagert werden. Daraus ergibt sich eine verbesserte Abbaueffizienz und eine optimale Nutzung des im Gärrest verbliebenen Restgaspotenzials."

Mit anderen Worten: Durch eine Erhöhung der Gesamtverweildauer der flüssigen Gärreste im gasdichten System kann die Gasausbeute weiter gesteigert werden.

Nicht zuletzt wird auch eine längere Speicherung des produzierten Gases selbst möglich werden. Eine Vollspeicherung von bis zu 17 Stunden für die gesamte produzierte Gasmenge führt unter anderem zu flexibilisierten Stromeinspeisungsvarianten. Zielsetzung der Forschung ist es, das BHKW zukünftig lastflexibel entlang vorgegebener Bedarfskurven zu betreiben und den Einfluss auf die Emissionen und den Wirkungsgrad zu bestimmen.

Die Gärreste werden erst später separiert

Derzeit wird der Wirtschaftsdünger aus den Stallungen der Versuchsstation in der Forschungs-Biogasanlage zusammen mit nachwachsenden Rohstoffen vergoren. Das Gärprodukt wird gleich nach dem Verbleib im Nachgärer einer Feststoffabtrennung unterzogen. Der Flüssiganteil wurde bisher in sechs offenen Güllebehältern bis zur Ausbringung zwischengelagert, was teilweise zu unerwünschten Methan-, Ammoniak- und Geruchsemissionen führte. In Zukunft wird das vergorene Material erst kurz vor der Ausbringung separiert.

Vier der sechs bestehenden Güllelagerbehälter der Forschungsanlage werden aus der Nutzung genommen und derzeit zurückgebaut. An ihrer Stelle wird das neue, gasdichte Gärproduktlager gebaut und an die Gasstrecke der Biogasanlage angebunden.

Die höhere Lagerkapazität des neuen Behälters mit seinen 6 mal 32 Metern und einem Bruttovolumen von 4.824 Kubikmetern ermöglicht den Betreibern der Anlage unter anderem einen energieäquivalenten Austausch von Substraten und Substratmengen. Das heißt, es können größere Mengen weniger ergiebiger Substratbestandteile - zum Beispiel Pferdemist, Gras aus extensiver Nutzung, Versuchspflanzen etc. - eingesetzt werden. Trotz deren geringerer Energiedichte wird, so der Plan, die produzierte Biogasmenge konstant bei jährlich 1,14 Mio. Kubikmetern bleiben. Dabei kann der betriebseigene Flüssigmist vollständig mitverwertet werden.

Weitere Informationen:
www.oekobit-biogas.com

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