(openPR) Die Wertschöpfungskette von Lebensmitteln hat in den letzten Jahren kaum Veränderungen durchlaufen. wo es in vielen anderen Bereichen bereits üblich ist, Kooperationen und Unternehmensnetzwerke aufzubauen, ist es in der Lebensmittelbranche weitgehend beim Verharren in alten Strukturen geblieben. Doch die strukturellen, gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen machen auch vor der Lebensmittelbranche keinen Halt. Eine der wichtigsten Branchen der Welt wandelt sich. Die Entwicklung von der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungsnetzwerk hat begonnen und wird die Branche massiv verändern.
Auslöser und Treiber dieser Entwicklungen sind zum einen sich ändernde Handelsstrukturen und neue Marktteilnehmer, z.B. Onlinehändler oder neue Vermarktungsplattformen. Zum anderen ermöglichen der technologische Fortschritt, insbesondere die Digitalisierung, sich den immer schneller und sich stetig veränderten Anforderungen der Verbraucher zeitnah anzupassen. Und der Markt fordert diese Anpassungen ein. Neue Technologien ermöglichen es, mit neuen Geschäftsmodellen flexibler auf Trends und Entwicklungen reagieren zu können. Das Verlassen der alt eingetretenen Pfade ist dabei einer der wichtigsten Schritte und stellt alle Glieder der Wertschöpfungskette, insbesondere die kleineren und mittleren Unternehmen, vor große Herausforderungen. Doch nur durch das Einlassen auf Veränderungen können neue Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden. Lag der Fokus bisher überwiegend auf Produkten, Dienstleistungen und deren Preisen, sind heute darüber hinaus weitere Fragestellungen von Bedeutung, die zunehmend von Kunden gestellt werden: Ist das Produkt online verfügbar? Woher kommt die Ware oder wo wurde das Produkt weiterverarbeitet? Wie steht es um das Tierwohl? Sind die Herstellungs-/Aufzuchtbedingungen transparent und nachvollziehbar?
Die nötigen Kompetenzen, um die Bedürfnisse des Verbrauchers zu befriedigen, sind in den meisten Betrieben vorhanden. Jedoch fehlt in vielen Betrieben entweder das Bewusstsein oder im Tagesgeschäft die nötige Zeit, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Konsequenz: Gute Ideen werden nicht umgesetzt, Chancen nicht genutzt und eigene Potenziale nicht geschöpft.
Lösungen für die damit verbundenen Problemstellungen haben Nicole Wülbeck und Johannes Tschesche entwickelt. Zusammen haben sie VALUEversitas gegründet und bieten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel speziell auf deren Probleme zugeschnittene Beratungsleistungen an. Im Zentrum stehen die Geschäftsfeldentwicklung, der Vertrieb sowie die Förderung von Kooperationen und die Zusammenarbeit in sogenannten Wertschöpfungsverbünden. Die beiden Gründer waren zuvor in der Innovationsberatung tätig. Dort haben sie die typischen Problemstellungen überwiegend kleiner und mittelgroßer Unternehmen kennengelernt und wissen, wie man diesen begegnen kann. Insbesondere haben Nicole Wülbeck und Johannes Tschesche dort auch die Vorteile von Kooperationen zwischen Unternehmen kennengelernt. Dabei haben sie erkannt, dass diese Kooperationen für die Lebensmittelbranche besonders vorteilhaft sein können und dort bisher nur wenig bis gar nicht verbreitet sind. "Speziell in der Lebensmittelbranche ergeben sich durch Kooperationen erhebliche Vorteile, wenn Marketing, Vertrieb und Logistik verschiedener Firmen zusammengebracht werden." Sagt Nicole Wülbeck, die vor der Gründung nicht nur als Netzwerkmanagerin tätig war, sondern auch Erfahrungen aus der Logistik und Kommunikationsberatung sowie PR mitbringt.
Über die operativen Kostenvorteile durch Synergien hinaus, haben Unternehmenskooperationen den weiteren Vorteil, dass sich mehrere Betriebe Beratungs- und Managementkosten teilen können und professionelle Beratung so auch für kleinere Unternehmen bezahlbar wird. Die Kosten für einen objektiven Blick von außen sinken somit.
Und gerade in kleinen und mittleren Unternehmen ist Beratung und das Management von Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten erforderlich. "In vielen Unternehmen fehlt die Zeit, um sich mit der Organisation von Vertriebsaktivitäten oder der Unternehmensentwicklung zu beschäftigen. Auch die Frage, was die Unternehmer eigentlich wollen, welche Ziele sie haben und wie sie das erreichen möchten oder können, wird viel zu selten gestellt." Stellt Johannes Tschesche fest, der als Geschäftsfeldentwickler auch einer der Köpfe hinter Deutschlands erster Crowdfunding-Plattform für Lebensmittel ist.
VALUEversitas möchte die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel unterstützen und ihnen bei der Schaffung von Netzwerken mit Mehrwert helfen. Dafür bietet VALUEversitas den Unternehmen konkrete Maßnahmen als Grundlage für eine funktionierende Kooperation an, organisiert das entscheidende Wissen entlang der Wertschöpfungskette und unterstützt genau da, wo es gewünscht und erforderlich ist.





















