(openPR) Pressemitteilung – Berlin, den 26. Juli 2017
Wie ankommen in einem fremden Land, in dem man gestrandet ist, dessen Sprache man nicht spricht, dessen Gepflogenheiten einem nicht vertraut sind.. Das Projekt SAWA möchte einen kleinen Beitrag zum Ankommen der Menschen leisten, die aus ihrem Land fliehen mussten.
Der Film
Am Beispiel des Bundesfreiwilligen Rasoul Muradi aus dem Kundus, Afghanistan ist ein 5-Minuten-Beitrag entstanden. Er zeigt eine Möglichkeit der Integration, bei der beide Seiten, Einsatzstelle und Geflüchteter profitieren. Hier ist der Beitrag abrufbar: https://www.icja.de/content/ICJA/Projektarbeit/SAWA-Bundesfreiwilligendienst-mit-Gefluechteten/
Der Weg bisher
Im Februar 2016 startete der ICJA mit der ersten Stelle. Mittlerweile arbeiten fast 40 Menschen aus 5 Ländern, im Alter zwischen 22 bis 65 Jahren als Bufdis in unterschiedlichen Projekten über ganz Berlin verteilt. Bemühten wir uns noch bis vor kurzem darum, die Möglichkeit des SAWA-BFD unter den geflüchteten Menschen bekannt zu machen, so ist mittlerweile der erhoffte Schneeballeffekt eingetreten. Auch interessierte Einsatzstellen melden sich eigenständig.
Wie sieht der Freiwilligendienst für Geflüchtete aus?
Bei SAWA arbeiten die Bufdis halbtags in Einsatzstellen und besuchen parallel einen entsprechenden Sprachkurs. Die Kombination von Sprachkurs und gemeinsamer Arbeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, die deutsche Sprache gründlicher und schneller zu beherrschen. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit im Rahmen des BFD erhalten die Freiwilligen einen Einblick in Arbeitszusammenhänge in Deutschland. Es entstehen Freundschaften und soziale Netzwerke, die über die Zeit des Freiwilligendienstes hinaus bestehen.
Schwierige Aufgabe – gute Lösungen
Keine Freiwilligengruppe des ICJA ist derart heterogen wie die Teilnehmenden von SAWA: Herkunftsland, -sprache, -gepflogenheiten, Bildungsniveau, Ausbildung, religiöse, kulturelle, weltanschauliche und politische Einstellungen. Das einzig gemeinsame Element der Teilnehmenden von SAWA ist, dass sie alle ihr Herkunftsland verlassen mussten. Sie möchten nun an der Gesellschaft teilhaben und sich einbringen. Dass dies im Rahmen des BFD gelingen kann, daran arbeiten wir mit einer großen Zahl von deutschen Ehrenamtlichen, die uns bei der Begleitung der Geflüchteten unterstützen.
Anfragen zum Projekt, dem Verein oder den Freiwilligen an: Dr. Andrea Schwieger Hiepko,
Umfassende Daten und Informationen zum Herausgeber auf www.icja.de















