(openPR) Dabei geht es um die neuen Sattelentwicklungen von rückenschonenden, kurzen Sätteln mit wirklicher Schulterfreiheit im Vergleich zu herkömmlichen Sätteln.
Die erheblichen Unterschiede zu den herkömmlichen Sätteln, die auf dem Markt angeboten werden, liegen eigentlich vorwiegend in zwei Kernbereichen:
Sie dürfen nicht über dem 18. Dornfortsatz der Brustwirbelsäule liegen, d.h. bei vielen Pferden müssen sie kurz sein, teils nicht länger als 40 cm. Wenn das erreicht ist, wird die Lumbo-Sacral-Region sowie der Lendenwirbelbereich entlastet und gleichzeitig ist mehr Beweglichkeit möglich. Weites Untertreten und eine physiologisch optimale Rückenaufwölbung sind dann ganz normal und nicht wie mit zu langen Sätteln kaum zu erreichen.
Hier fallen schon einmal 50% aller Hersteller von modernen Systemen raus.
Sie sollen Kissen haben, die der Wirbelsäulenform in der Bewegung anzupassen sind oder angepasst werden können. Auch hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, denn das geht nur bei wenigen Sätteln und diese Rückenform kann auch nur von besonders geschulten Sattlern berechnet werden. Da bleiben noch 20% oder weniger übrig.
Sie sollen schulterfrei sein. Was bedeutet das eigentlich? Als schulterfreie Sättel werden neuerdings sehr viele Modelle bezeichnet, die allerdings den Begriff nicht korrekt umsetzen oder deren Entwickler nur auf den Zug dieser Innovation aufspringen möchten. Schulterfrei bedeutet nämlich, dass das Schulterblatt sich in der Rotation (meist 3-5 cm) frei bewegen kann und dass für die Schultermuskulatur in der Vorwärtsbewegung eine ungehinderte Muskelkontraktion möglich ist. Also die Anspannung des Muskels als konzentrische oder auch isometrische Kontraktion. Im Bewegungsfluss der Vorhandbewegung des Pferdes ist dies heute die bedeutendste Funktion, die es gilt zu unterstützen. Viele Pferde leiden unter dem Problem, dass diese freie Bewegung nicht möglich ist. Nach unseren Recherchen unterstützen derzeit nur sehr wenige Hersteller diese Erfordernisse.
Nach den Forschungen der Uni-Klinik Wien veröffentlichte Proffessor Dr. Robert Studulka die Zusammenhänge zwischen der Schultermuskel-Abquetschung und der Trapezmuskel-Atrophie bei Pferden. Demnach ist nicht nur die fehlende Freistellung direkt ein Problem, sondern auch die Folge dessen.
Die Schulterbewegungszone muss also frei gestellt sein, das ist das A und O.
Nur Schulterbewegungszonen-freie, weit zurück gestellte Schweißblätter, die nicht nur die Schulter frei bewegen lassen, sondern auch die Schultermuskeln „Oberarmstrecker“ und „Ellenbogen-Gelenkmuskel“ ungehindert kontrahieren lassen, sind die Garanten für freie Vorhandbewegung und gesunde Trapezmuskeln. Die bei herkömmlichen Sätteln in der Regel entstehende Blockierung und damit verbundene energetische Unterversorgung des Oberarmstreckers ist auch die Ursache der verschieden Formen des Stolperns oder der Taktfehler.
Nur ein einziger Hersteller hat dies frühzeitig erkannt und sein System zum Patent angemeldet. Zwar gibt es bereits Nachahmungen, die das mehr oder weniger halbherzig kopiert haben (offenbar noch ohne rechtliche Konsequenzen, wie PS und Maxflex) aber letztlich ist nur das Original wirklich wirkungsvoll.
Swimo® (swinging motion = schwingende, fließende Bewegung) heißt das patentierte System von Testa. Es ist völlig schultermuskel-frei und sogar noch zusätzlich mit durchlaufenden Vollpolster-Seitenkissen.
Dadurch wird die Trapezmuskel-Atrophie verhindert und bereits eingetretene Atrophie geheilt.
Laut Hersteller wird eine kraftvolle, ungehinderte Vorhandaktion und Beweglichkeit möglich, wie sie mit herkömmlichen Schulterkissen so gut wie nicht möglich ist. Es gibt ja bereits langjährige Tests, die das bestätigen, u.a. bei den Kollegen von Cavallo.
Das Unternehmensziel der Testa –Sattelkonzepte, so der Entwickler in einem Interview, ist die Produktion von besonders schonenden, die Gesundheit fördernden Sätteln, die vielfältig veränderbar sind und für alle Pferderassen anwendbar, in den dazu erforderlichen Größen. Es werden 12 verschiedene Modelle mit den unterschiedlichen Sattelbaum-Formen und den besonderen Merkmalen hergestellt.
Der Antrieb zur Entwicklung waren die Forschungen, denen sich der Entwickler und Reiter sowie Trainer verschiedener Reitweisen sowie Buchautor, Theo Stamm seit Jahren gewidmet hat.
Zitat.: “Nach neuesten Forschungen der Veterinärmedizin, hier insbesondere der Physiologie und Osteopathie, ist der Druck auf die Vorhandmuskulatur durch die bisherigen Schulterkissen der meisten Sättel die Ursache für Trapezmuskel-Atrophie.
Die Muskelgruppe der Vorhand versorgt die Trapezmuskel mit Energie, diese energetische Verbindung ist eingeschränkt durch den Druck der Schulterkissen, weshalb durch den geringen Energiefluss die Atrophie allmählich beginnt.
Durch das zurückgestellte Schulterkissen der TESTA Swimo-Sättel entsteht dieses Problem nicht mehr, vielmehr regenerieren sich die bereits atrophierten Muskeln wieder.
Die glatte Unterseite der Schweißblätter, also das seitliche durchgehende Kissen, sorgt zudem für eine blockadefreie Vorhandbewegung, da die Faszien, die auf dem seitlich beginnenden, breiten Rückenmuskel liegen, nicht mehr unter Quetschdruck kommen.
Die Folge sind freier und beweglicher laufende Pferde mit kürzeren Abschnaubphasen und weitere, raumgreifendere Vorhandbewegungen, die lockerer, störungsfreier und aktiver reitbar sind. Besonders die Biegefähigkeit und Seitenbewegungsmöglichkeit wird unterstützt“.
Testa Sättel werden nur im Direktverkauf über gut geschulte Außendienst-Mitarbeiter oder in geschulten Sattel-spezialgeschäften (z.B. Reit- und Pferdetrainer mit osteopathischer Schulung, Fortbildung im Aufpolstern) überall in Deutschland und den Nachbarländern direkt am Pferd angepasst, und durch eine ausführliche Vermessung und ein umfassendes Protokoll überhaupt erst verkauft.
Informationen auf http://www.testa-sattelkonzept.de/













