(openPR) Internationale Stakeholder besuchen das COPT.Zentrum in Köln und diskutieren regionale Best Practice-Szenarien.
Am 5. und 6. Juli 2017 fand in Köln das 4. Interregional Learning Event des europäischen Verbund-projekts NMP-REG statt. NMP-REG analysiert bestehende Förder¬instrumente und entwickelt Handlungspläne zur Unterstützung des Technologie¬transfers und von Innovationen im Bereich der Schlüsseltechnologien. Langfristiges Ziel des Projekts ist, die Rahmenbedingungen für Innovations-prozesse in diesen Technologiefeldern nachhaltig zu verbessern.
Schlüsseltechnologien wie die Mikro- und Nanotechno¬logien, Werkstoff- und Produktions¬technologien sind wichtige Innovations¬treiber und bilden die Grundlage für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in nahezu allen industriellen Anwendungs¬bereichen. Sie tragen daher maßgeblich zur Steigerung der Wettbewerbs¬fähigkeit unserer Wirtschaft bei und schaffen notwendige Voraus¬setzungen für Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität.
Das zweitägige Treffen wurde im COPT.Zentrum für organische Elektronik der Universität zu Köln organisiert, das für das von NMP-REG adressierte Handlungs¬feld den perfekten Rahmen bot. Am ersten Tag stand der Erfahrungsaustausch zu zwei prioritären Themenfeldern im Vordergrund: zum einen die Weiterentwicklung regionaler Technologie- und Branchen-Cluster zur Beschleunigung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Forschung und Industrie, zum anderen Maßnahmen zur Stärkung von innovativen Unternehmens¬gründungen in den Schlüsseltechnologien. Die Partner sowie eingeladene Stakeholder berichteten über Stärken und Schwächen regionaler Förderinstrumente und –strukturen und diskutierten mögliche Verbesserungs¬ansätze. Im Anschluss bot die Führung durch das Zentrum den internationalen Gästen Einblicke in das technologische und betriebswirtschaftliche Konzept des Kölner Kompetenzzentrums und eine gute Gelegenheit, sich über mögliche gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte auszu¬tauschen. Am zweiten Tag wurden die Ergebnisse des Vortages aufbereitet und in Arbeitsgruppen weiter konkretisiert sowie eine erste Bewertung möglicher Handlungsfelder für die regionale Politik vorgenommen.
An dem Event nahmen neben den Projektpartnern wichtige Stakeholder aus allen in dem Projekt vertretenen Regionen teil, deren Input und Erfahrungswissen die Diskussionen belebten und großen Anteil am Erfolg der Veranstaltung hatten. Von NRW-Seite nahmen Vertreter des vor kurzem neu gebildeten Landes¬ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW), der NRW.BANK, des COPT.Zentrums und des GATEWAY Gründungsservices der Universität zu Köln teil. Auch ein Vertreter des europaweit aktiven, in Brüssel ansässigen ERRIN-Netzwerks (European Regions Research & Innovation Network) war unter den Teilnehmern. ERRIN bringt als strategischer Partner wichtige Informationen über Good Practices und Innovationsstrategien aus anderen EU-Regionen in das Projekt mit ein. So wurden neben dem Gedankenaustausch auch viele neue Kontakte geschlossen, die dazu beitragen, die regionale und internationale Sichtbarkeit des Projekts zu fördern und die Qualität der angestrebten Projektziele weiter zu verbessern.
Das nächste Partnertreffen findet zusammen mit der NMP-REG Mid-Term-Konferenz im Januar 2018 in Gent und Brüssel statt.
Das Interreg Europe-Projekt NMP-REG (Delivering Nanotechnologies, Advanced Materials and Production to Regional Manufacturing) startete am 1. April 2016 und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Projektkonsortium umfasst sieben Partner aus den fünf europäischen Regionen Toskana/Italien, Flandern/Belgien, Norte/Portugal, Bukarest/Rumänien und Nordrhein-Westfalen. NRW ist im Konsortium durch den Cluster NMWP.NRW vertreten. NMP-REG wird mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt (www.interregeurope.de/nmp-reg/).













