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Allgemeiner Optimismus beim Wirtschaftswachstum spiegelt sich nicht in realwirtschaftlichen Statistiken wider

Bild: Allgemeiner Optimismus beim Wirtschaftswachstum spiegelt sich nicht in realwirtschaftlichen Statistiken wider
Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg
Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg

(openPR) Hinsichtlich des weltweiten Wirtschaftswachstums verbreiten Regierungen und Notenbanken derzeit einen Optimismus, den die realwirtschaftlichen Statistiken jedoch nicht widerspiegeln. Darauf verweisen Guy Wagner, Chefanlagestratege von BLI - Banque de Luxembourg Investments, und sein Team in der jüngsten Ausgabe der monatlichen „Investment-Highlights‘.



Der Optimismus, mit dem sich Regierungen und Notenbanken derzeit bezüglich des globalen Wirtschaftswachstums äußern, kommt in den realwirtschaftlichen Statistiken nicht zum Ausdruck. „In den USA bleiben die meisten Wirtschaftsindikatoren hinter den Erwartungen zurück, was nicht für eine deutliche Erholung der Konjunktur im zweiten Quartal spricht. Europa bleibt aktuell die stabilste Region, zeigt jedoch keine Anzeichen einer Beschleunigung“, sagt Guy Wagner, Chefanlagestratege und Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft BLI - Banque de Luxembourg Investments. Die chinesische Regierung scheine in der Lage, trotz der Verlangsamung im Immobiliensektor eine allgemeine Konjunkturabschwächung zu verhindern. In Japan sei das Lohnwachstum nach wie vor schwach, obwohl sich die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 23 Jahren befinde.

Korrektur an US-Börsen wäre logisch, ist aber bei Weitem nicht sicher
In der zweiten Junihälfte haben die Aktienmärkte in den USA, Europa, Japan und in den Schwellenländern leicht korrigiert. Ausgelöst wurde die geringfügige Börsenschwäche durch den Anstieg der Langfristzinsen nach den Äußerungen von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), der die aktuellen deflationären Kräfte als temporär bezeichnet hatte. Die Technologiebranche korrigierte nach ihrer außerordentlich positiven Entwicklung in den vergangenen Monaten ebenfalls leicht. „Da in den USA weder steuerliche Maßnahmen noch eine konjunkturelle Belebung zu verzeichnen sind, wäre eine Börsenkorrektur mit einer höheren Volatilität im Sommer mehr als logisch – allerdings bei Weitem nicht sicher, weil es zu Aktienanlagen keine Alternativen gibt“, so die Ansicht des luxemburgischen Ökonomen.

Dritter Fed-Zinsanstieg bis Ende des Jahres möglich
Wie erwartet hob der Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Federal Reserve seinen wichtigsten Leitzinssatz zum zweiten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte an. Trotz der erfreulichen Inflationserwartungen scheinen die Währungshüter geneigt, die Zinsen im September oder Dezember ein drittes Mal zu erhöhen. Überdies sieht die Fed vor, im Jahresverlauf eine ganz allmähliche Kürzung des Bilanzumfangs einzuleiten. In Europa wurde die Geldpolitik nicht verändert. In seiner Rede auf der EZB-Jahreskonferenz hatte Präsident Mario Draghi davon gesprochen, dass die Konjunktur der Eurozone gerade wieder zu ‚reflationären‘ Tendenzen zurückfände.

Rentenmärkte der Eurozone bleiben uninteressant
Weiterer Effekt: nach den Aussagen Draghis wandten sich die Anleger von den Rentenmärkten ab, weil sie diese als Signal für eine baldige Kürzung des EZB-Anleihekaufprogramms und für eine eventuelle Infragestellung der Nullzinspolitik interpretierten. Während die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen in Deutschland und Frankreich stiegen, fielen diese in Italien und Spanien. „Angesichts der mageren Renditen bleiben die Rentenmärkte der Eurozone recht uninteressant“, meint Guy Wagner abschließend.

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