(openPR) Der massive Hackerangriff dieser Woche macht wieder einmal deutlich, wie angreifbar IT-Strukturen sind und wie wichtig es dementsprechend ist, Maßnahmen zur Absicherung der IT zu treffen und kontinuierlich zu aktualisieren.
Das Zentrum für Weiterbildung an der Universität Hamburg bietet unter der Leitung von Prof. Dr. Hannes Federrath, Experte für IT-Sicherheit aus dem Fachbereich Informatik, regelmäßig einwöchige Weiterbildungen zum IT-Sicherheitsmanagement an. Prof. Federrath hat sie speziell für Personen konzipiert, die die Sicherheit der IT eines Unternehmens oder einer Behörde zu verantworten haben. „Viele kleine und mittlere Unternehmen gehen extrem sorglos mit der Sicherheit ihrer Hardware und Daten um, dabei sind z.B. das Einspielen regelmäßiger Updates und die Verwendung von Firewalls und Intrusion-Detection-Systemen heutzutage Mindestvoraussetzungen“, sagt er. „Heute braucht jedes Unternehmen, egal ob klein oder groß, ein professionelles Schutzkonzept.“ Da sich sowohl die Technik als auch die Angreifer schnell weiterentwickeln, muss dieser Schutz auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dafür braucht es nicht nur Technik, sondern auch speziell ausgebildetes Personal, das in der Firma kontinuierlich mit diesem Thema betraut ist. Prof. Dr. Hannes Federrath erklärt: „Viele Cyberangriffe sind automatisiert. Die Täter suchen dann kein spezielles Ziel, sondern allgemein nach Sicherheitslücken in IT-Infrastrukturen. Deswegen wird jede Firma irgendwann auf die eine oder andere Weise angegriffen.“
Der aktuelle Trojaner, der vermutlich auf der früheren Schadsoftware Petya beruht, verbreitete sich zunächst in Russland und der Ukraine, bevor er auch deutsche Unternehmen wie z. B. Beiersdorf erreichte. Besonders besorgniserregend ist, dass diesmal u. a. auch das System ausgeschaltet wurde, das den Austritt radioaktiver Strahlung des einbetonierten ehemaligen Kernkraftwerks in Tschernobyl misst. Die Messung muss nun manuell erfolgen. Erst im Mai hatte der Verschlüsselungstrojaner WannaCry schwere Schäden an der IT der Deutschen Bahn, bei Autofirmen, Telekommunikationsanbietern, in britischen Krankenhäusern und in russischen und rumänischen Ministerien verursacht.
Die Weiterbildung an der Universität Hamburg ist produktneutral angelegt. Dadurch bleibt das erlernte Praxiswissen auch bei Änderungen der Sicherheitslage, neuen Produkten und neuen Verfahren anwendbar.
Weitere Informationen:
Dr. Matthias Bonnesen
Universität Hamburg, Zentrum für Weiterbildung
Schlüterstr. 51, 20146 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40/428 38-9713, -9700 (Infotelefon)
E-Mail:
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