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Neuer, bundesweit arbeitender Wolfsschutzverein

22.06.201715:40 UhrVereine & Verbände
Bild: Neuer, bundesweit arbeitender Wolfsschutzverein
Der neue Verein
Der neue Verein "Wolfsschutz-Deutschland" kämpft für den Schutz der Wölfe in Deutschland

(openPR) – „Wolfsschutz Deutschland“ (www.wolfsschutz-deutschland.de) nennt sich ein neuer Verein innerhalb der „Grünen Liga Sachsen“, der sich bundesweit für den Schutz der Wölfe einsetzt. Ziel ist es, nicht nur weitere Abschüsse von Wölfen zu verhindern, sondern Aufklärungsarbeit zu leisten und Nutztierhaltern bei geeigneten Schutzmaßnahmen zu helfen.


Vorsitzender ist Wolfgang Riether, ein Naturschützer mit einem großen Herz für Wölfe, fest in seinen Überzeugungen und streitbar gegenüber Institutionen und Ämtern. Er kannte noch Erik Zimen persönlich und wurde von Elli Radinger in den Yellowstone eingeladen. Der Verein ist aus Teilen der Recherchegruppe Wolfsschutz auf Facebook und Unterzeichnern der Petition für den Jungwolf Pumpak (www.change.org/pumpak) in Pro Naturschutz Sachsen e. V. eingegliedert worden. Gegen den Abschuss des Jungwolfes haben knapp 100 000 Menschen unterzeichnet.
Pressesprecherin Brigitte Sommer erklärte, dass der neue Verein bundesweit arbeite. Damit könne man bereits vorhandene Strukturen langjährig bestehender Vereine nutzen und sofort mit der Arbeit beginnen.“
Die „Grüne Liga“ ist das Netzwerk Ökologischer Bewegungen und der Dachverband für den Verein. Sie hat keinerlei Bezug zu Parteien oder Institutionen. Wolfgang Riether: „Wir verzichten bewusst auf Hochglanzbroschüren, und setzen stattdessen das Geld direkt in unsere aktive Arbeit ein.“ Eines der Ziele des neuen Vereins ist es, ein eigenes Wolfsmonitoring und Rangersystem aufzubauen. Zudem wird der Verein „Wolfsschutz Deutschland“ gerichtlich gegen Beschlüsse für Wolfsabschüsse vorgehen, wie bei Pumpak und Falschmeldungen, so genannte „Fake-News“ entlarven, mit denen Unwahrheiten über Wölfe verbreitet werden. Schäfern und Nutztierhaltern, die Hilfe beim Schutz ihrer Tiere benötigen, können auf die Unterstützung „Wolfsschutz Deutschland“ setzen. Vorsitzender Wolfgang Riether: „Unsere Ziele sind mehr Herz und Verstand und weniger Hysterie beim Thema Wolf, wir brauchen auch keine aufgeblasenen Managementpläne, in denen Wölfe nur verwaltet werden. Bei der „Problemwolfkreation“ beteiligen wir uns nicht.“
Die Öffentlichkeitsarbeit und die Mitgliederbetreuung organisiert Brigitte Sommer. Die Journalistin und Fotografin setzt sich seit ihrer Kindheit für den Naturschutz ein. Besonders Wölfe liegen der Mutter einer zwanzigjährigen Tochter am Herzen. Im Jahr 2005 begleitete sie junge Polarwölfe, direkt mit im Gehege dabei, beim Aufwachsen mit der Kamera. Dabei lernte sie durch etliche Nahkontakte das wirkliche Wesen der Wölfe kennen. Sommer: „Wölfe sind fantastische Beutegreifer, die ganze Okösysteme heilen und wiederherstellen können, genau wie wir sorgen sich Wölfe um ihre Familienmitglieder. Sie fühlen Liebe und Schmerz. Wir haben Wölfe in Deutschland ausgerottet und verfolgt. Dabei sind sie uns so ähnlich. Es wird Zeit, Bruder Wolf mit ganzem Herzen zurückkehren zu lassen.“
Begebenheiten, wie die völlig unsinnige und unbegründete Erschießung des Jungwolfes „Kurti“ vor einem Jahr in Niedersachsen werde der Verein mit allen rechtlichen Mitteln in Zukunft verhindern, betonte Riether. Zu seinem Tod führte eine unglaubliche Kampagne von Lokalpolitikern, einschlägigen Wolfshasserseiten auf Facebook sowie Lokalzeitungen, die sich ebenfalls daran beteiligten. Als es im Winter in Sachsen dem Jungwolf „Pumpak“ an den Kragen gehen sollte, hätten die Umweltverbände zwar protestiert und sogar mit einer Klage gedroht, aber nicht weiter gehandelt. Brigitte Sommer: „Nur ein Verein hat reagiert, nämlich die „Die Grüne Liga Sachsen“.
In den kommenden Wochen will der Verein eine erste Mitgliederversammlung abhalten. Aktuell widersprechen wir einem geplanten Abschuss eines Wolfsmischlings, der in Freiheit geboren worden ist. Siehe Pressemitteilung vom 13.06.17. Wer Mitglied werden will, kann sich auf der Webseite des Vereins unter www.wolfsschutz-deutschland.de ein entsprechendes Formular herunterladen. Auch Spenden seien willkommen, um Aktionen zu finanzieren. Das Geld, so Riether, fließe direkt in Aktionen. Das Spendenkonto lautet:
Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (Grüne Liga)
Bankverbindung:
Erzgebirgssparkasse
IBAN DE78 8705 4000 0725 0179 88
BIC WELADED1STB

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