(openPR) Aktuelle Arbeiten der Objekt- und Installationskünstlerin Sali Muller (*1981) werden vom 29. Juli bis zum 14. Oktober 2017 in der Chemnitzer Galerie für zeitgenössische Kunst e.artis contemporary zu sehen sein. Die Ausstellung „Blackout“ präsentiert Mullers tiefgründig präparierten Spiegelobjekte erstmals in Deutschland. Aktuell sind ihre Arbeiten noch bis August im IKOB - Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen (Belgien) ausgestellt.
In der aktuellen musealen Ausstellung im IKOB in Belgien wird Muller als “feinsinnige Analytikerin von Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten“ charakterisiert. Für die Gründerin der Galerie e.artis contemporary, Konstanze Wolter, war eben diese psychologische Sensibilität und Vielschichtigkeit im Werk der jungen Künstlerin der Grund Muller erstmals eine Einzelausstellung in Deutschland zu ermöglichen. Die nun in Chemnitz gezeigten, großformatigen Spiegelarbeiten setzen sich mit einem Spektrum an psychosozialen Themen wie Selbstwahrnehmung, Identität und zwischenmenschlicher Kommunikation auseinander. Mit ihren Installationen manipuliert Muller unsere Wahrnehmung des Subjekts und der Subjektivität. Sie bricht die Zusammenhänge zwischen Raum, Zeit und Identität auf, um zu ergründen, was es in einer Gesellschaft ständiger Wiederholungen bedeutet, Individualität beizubehalten. Die Künstlerin lenkt mit Skepsis und Ironie die Aufmerksamkeit auf die Obsession unserer von den Medien dominierten, visuellen Kultur: alles Private transparent zu machen.
Sali Muller wurde 1981 in Luxemburg geboren. Nach ihrem Master in Bildender Kunst an der Universität Straßburg, unternahm Muller auch ein kunsthistorisches Studium an der Universität Trier. Seit 2010 arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin. In Kehlen (Luxemburg) übernahm Muller eine verlassene Werkstatt und transformierte diese in einen Atelier- und Ausstellungsraum für Künstler unter dem Namen 21Artstreet.
Die Künstlerin hatte bereits Einzelausstellungen in Luxemburg, Deutschland und Frankreich sowie zahlreiche Gruppenausstellungen in ganz Westeuropa. In Sachsen war die Künstlerin letztes Jahr auf der drittgrößten Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Deutschland, der Ostrale in Dresden, vertreten. Auf dem internationalen Kunstfestival Incubarte in Valencia (Spanien) wurden Muller 2015 mit einem Preis ausgezeichnet, so wie schon 2 Jahre zuvor auf der 7. Biennale für zeitgenössische Kunst in Luxemburg. Im Jahr 2016 schaffte es die Luxemburgerin auf die Shortlist des International Emerging Artist Award in Dubai.
Die Einzelausstellung von Sali Muller läuft vom 29. Juli bis 14. Oktober 2017.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr / Sa 10-14 Uhr / jederzeit nach Vereinbarung
Gerne schicken wir Ihnen zur Berichterstattung entsprechendes Pressematerial und hochaufgelöste Bilder zu. Pressetermine mit der Künstlerin sind am Tag vor der Eröffnung möglich.












